Maßgeschneiderte Frameworks für das Management digitaler Risiken

DORA IKT-Risikomanagement-Framework: Art. 6 regulatorisch konform umsetzen

Der IKT-Risikomanagementrahmen nach Art.

  • 01Effektive Identifikation, Bewertung und Steuerung von IKT-Risiken
  • 02Integration in bestehende Risikomanagement-Strukturen
  • 03Stärkung der digitalen Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens
  • 04Erfüllung regulatorischer Anforderungen und Nachweis von Compliance
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

DORA IKT-Risikomanagement-Framework nach Art. 6 DORA-VO

Art. 6 DORA-VO verpflichtet Finanzunternehmen zu einem dokumentierten IKT-Risikomanagementrahmen als Teil des Gesamtrisikomanagements. Dieser muss Strategien, Leit- und Richtlinien, Verfahren sowie IKT-Protokolle und -Tools umfassen. ADVISORI entwickelt mit Ihnen ein maßgeschneidertes DORA IKT-Risikomanagement-Framework, das Governance, Identifikation, Schutz, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung lückenlos abdeckt.

Unser Leistungsspektrum zur Entwicklung eines DORA-konformen IKT-Risikomanagement-Frameworks umfasst alle notwendigen Schritte von der Analyse bestehender Strukturen über die Konzeption bis zur operativen Umsetzung und kontinuierlichen Verbesserung.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

Framework-Design und Governance-Struktur

Wir entwickeln ein maßgeschneidertes IKT-Risikomanagement-Framework und etablieren eine klare Governance-Struktur mit definierten Rollen und Verantwortlichkeiten.

  • Konzeption eines DORA-konformen Framework-Designs
  • Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Reportinglinien
  • Integration in bestehende Governance-Strukturen
  • Entwicklung von Policies und Standards
02

Risikobewertungsmethodik und -prozesse

Wir implementieren robuste Methoden und Prozesse zur systematischen Identifikation, Bewertung und Priorisierung von IKT-Risiken.

  • Entwicklung maßgeschneiderter Bewertungsmethodiken
  • Etablierung regelmäßiger Risikobewertungsprozesse
  • Integration von Geschäftsprozess- und Informationsasset-Klassifikationen
  • Implementierung von Risikoregistern und Tracking-Tools

5 Phasen

Unser Vorgehen

Bei der Entwicklung und Implementierung eines IKT-Risikomanagement-Frameworks verfolgen wir einen strukturierten, phasenbasierten Ansatz, der individuell an Ihre organisatorischen Besonderheiten angepasst wird.

  1. Analyse

    Bestandsaufnahme vorhandener Strukturen und Identifikation von Lücken

  2. Design

    Konzeption eines maßgeschneiderten Framework-Modells

  3. Entwicklung

    Ausarbeitung von Prozessen, Methodiken und Kontrollen

  4. Implementierung

    Schrittweise Einführung und Anpassung des Frameworks

  5. Validierung

    Testing und Bewertung der Wirksamkeit

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Ein robustes ICT-Risikomanagement ist nicht nur für die DORA-Compliance essentiell, sondern bildet den Grundstein für nachhaltige digitale Resilienz. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die proaktiv in ein strukturiertes Framework investieren, nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern auch einen signifikanten Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend digital vernetzten Welt erzielen.

Unsere Stärken

  • 01Tiefgreifende Expertise in Regulatorik, Risikomanagement und IT-Sicherheit
  • 02Praxiserprobte Methoden zur effizienten Framework-Entwicklung
  • 03Ganzheitlicher Ansatz mit Fokus auf Wertschöpfung und Nachhaltigkeit
  • 04Maßgeschneiderte Lösungen statt standardisierter Ansätze

Expertentipp

Ein effektives IKT-Risikomanagement sollte nicht als isolierte Compliance-Anforderung betrachtet werden, sondern als strategische Säule Ihrer digitalen Transformation. Die Integration in Ihre übergeordnete Unternehmensstrategie maximiert den Mehrwert und die Wirksamkeit Ihrer Investitionen.

6 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu DORA IKT-Risikomanagement-Framework

Was verlangt Art. 6 DORA konkret vom IKT-Risikomanagement-Framework?

Art. 6 verlangt ein dokumentiertes, vom Leitungsorgan genehmigtes Framework, das Strategien, Richtlinien und Verfahren zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von IKT-Risiken umfasst. Das Framework muss mindestens jährlich sowie nach signifikanten IKT-Vorfällen überprüft werden und einer unabhängigen internen Prüfung unterliegen.

Wie unterscheidet sich das Framework nach Art. 6 von den allgemeinen Risikomanagement-Anforderungen der Art. 5-14?

Art. 5‑14 beschreiben den gesamten Pflichtenkatalog des IKT-Risikomanagements, von Governance über Identifikation bis Schutzmaßnahmen. Art. 6 konkretisiert speziell die Anforderungen an das übergeordnete Framework-Dokument selbst: seine Struktur, Genehmigungspflicht und den Überprüfungsturnus. Das Framework ist damit der dokumentarische Rahmen, die Art. 5‑14 insgesamt beschreiben den inhaltlichen Pflichtenkatalog, der darin abgebildet wird.

Welche Komponenten muss ein DORA-konformes IKT-Risikomanagement-Framework enthalten?

Notwendig sind unter anderem eine IKT-Strategie mit definierten Risikotoleranzen, eine Beschreibung der Governance-Struktur mit klaren Verantwortlichkeiten, Verfahren zur Risikoidentifikation und -bewertung, sowie Vorgaben zu Schutzmaßnahmen, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung bei IKT-Vorfällen. Ein Framework, das nur allgemeine Grundsätze formuliert, ohne konkrete Verfahren zu benennen, erfüllt die Anforderung in der Praxis meist nicht.

Wie wird das Framework regelmäßig überprüft und aktualisiert?

Die Mindestanforderung ist eine jährliche Überprüfung, ergänzt um eine außerplanmäßige Prüfung nach signifikanten IKT-Vorfällen oder wesentlichen Änderungen der IT-Landschaft. Die Überprüfung sollte dokumentiert und vom Leitungsorgan zur Kenntnis genommen werden, eine reine interne Aktualisierung ohne diese Rückkopplung erfüllt die Governance-Anforderung nicht vollständig.

Wie wird das IKT-Risikomanagement-Framework in die Unternehmensstrategie eingebunden?

Sinnvoll ist eine Verknüpfung mit der übergeordneten Geschäftsstrategie, sodass IKT-Risikotoleranzen konsistent mit dem allgemeinen Risikoappetit des Unternehmens sind, statt isoliert von der IT-Abteilung festgelegt zu werden. Das erfordert eine aktive Einbindung des Leitungsorgans bei der Genehmigung, nicht nur eine formale Abzeichnung eines von der IT vorgelegten Dokuments.

Welche Software unterstützt die Umsetzung eines IKT-Risikomanagement-Frameworks?

GRC-Plattformen mit vorgefertigten DORA-Vorlagen können die Strukturierung und Versionierung des Frameworks erleichtern, ersetzen aber nicht die inhaltliche Erarbeitung der unternehmensspezifischen Risikotoleranzen und -verfahren. Bei der Auswahl lohnt sich zu prüfen, ob die Software den vorgeschriebenen jährlichen Überprüfungsprozess mit Erinnerungen und Freigabeworkflows aktiv unterstützt, statt nur als Dokumentenablage zu dienen.