Robuste Prozesse für das Management von IKT-Vorfällen unter DORA

DORA ICT Incident Management: Erkennung & Meldung von IKT-Vorfällen

Die DORA-Verordnung stellt spezifische Anforderungen an das IKT-Vorfallsmanagement im Finanzsektor.

  • 01Compliance mit DORA-Meldepflichten und -Fristen
  • 02Optimierte Klassifizierung und Priorisierung von Vorfällen
  • 03Systematische Analyse und Lernen aus Vorfällen
  • 04Höhere Transparenz und Stärkung der digitalen Resilienz
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

DORA ICT Incident Management

Das Management von IKT-Vorfällen ist ein zentrales Element der DORA-Verordnung. Es umfasst die Erkennung, Analyse, Eindämmung, Behebung und Dokumentation von Vorfällen sowie die Erfüllung von Meldepflichten gegenüber Aufsichtsbehörden. Ein effektives Vorfallsmanagement trägt maßgeblich zur digitalen Resilienz bei.

Unsere Dienstleistungen im Bereich DORA ICT Incident Management umfassen die Analyse bestehender Prozesse, die Entwicklung DORA-konformer Incident-Management-Frameworks sowie die Unterstützung bei der Implementierung von Reporting-Workflows und der Schulung Ihrer Mitarbeiter.

2 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

DORA-konformes Incident Management Framework

Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Framework, das alle DORA-Anforderungen an das IKT-Vorfallsmanagement erfüllt.

  • Entwicklung von Erkennungs- und Klassifizierungskriterien
  • Implementierung von Melde- und Eskalationsprozessen
  • Gestaltung von Root-Cause-Analysen und Dokumentation
  • Integration in Ihr übergreifendes Risikomanagement
02

Optimierung der Meldeprozesse

Wir optimieren Ihre Prozesse zur Meldung von Vorfällen an Behörden und andere relevante Stakeholder gemäß DORA.

  • Entwicklung standardisierter Meldeverfahren und -templates
  • Implementierung von Frühwarnsystemen
  • Automatisierung von Meldeprozessen
  • Training und Schulung verantwortlicher Mitarbeiter

5 Phasen

Unser Vorgehen

Wir unterstützen Sie mit einem strukturierten Ansatz bei der Implementierung eines DORA-konformen IKT-Incident-Management-Systems.

  1. Analyse Ihrer bestehenden Incident-Management-Prozesse

  2. Identifikation von Gaps zu den DORA-Anforderungen

  3. Entwicklung eines DORA-konformen Incident-Management-Frameworks

  4. Implementierung optimierter Prozesse und Workflows

  5. Schulung relevanter Mitarbeiter und Stakeholder

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Unsere Stärken

  • 01Tiefgreifende Expertise in den regulatorischen Anforderungen von DORA
  • 02Erfahrung in der Implementierung von Incident-Management-Prozessen im Finanzsektor
  • 03Bewährte Methodologie zur Bewertung und Optimierung bestehender Prozesse
  • 04Praxisorientierte Lösungen, die sich nahtlos in Ihre bestehenden Strukturen integrieren

Expertentipp

Die DORA-Verordnung führt strenge Zeitvorgaben für die Meldung von Vorfällen ein. Automatisierte Workflows und eine klare Eskalationsmatrix sind essenziell, um diese Fristen einzuhalten und die Compliance sicherzustellen.

6 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu DORA IKT-Incident-Management

Was umfasst IKT-Incident-Management unter DORA im Unterschied zur reinen Meldepflicht?

Die Meldepflicht ist nur ein Teilaspekt: Incident-Management umfasst zusätzlich die interne Klassifikation, Eindämmung, Ursachenanalyse und Nachbereitung eines Vorfalls, unabhängig davon, ob er die Meldeschwelle erreicht. Ein Vorfall, der nicht meldepflichtig ist, sollte trotzdem strukturiert bearbeitet werden, da er ein Frühindikator für größere Probleme sein kann.

Wie werden IKT-Vorfälle klassifiziert und von allgemeinen Sicherheitsereignissen abgegrenzt?

Ein Sicherheitsereignis ist zunächst nur eine beobachtete Auffälligkeit, die noch keine bestätigte negative Auswirkung haben muss. Ein IKT-Vorfall im Sinne von Art. 17 liegt vor, sobald eine tatsächliche Beeinträchtigung von Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität oder Authentizität von Daten oder Diensten festgestellt wird. Diese Abgrenzung entscheidet, ob der formale Incident-Prozess ausgelöst wird.

Welchen internen Prozess verlangt Art. 17 für die Behandlung von IKT-Vorfällen?

Vorgeschrieben ist ein dokumentierter Prozess mit klaren Verantwortlichkeiten für Erkennung, Klassifikation, Eindämmung und Meldung, der auch die Kommunikation mit betroffenen Kunden und relevanten Behörden regelt. Ein Prozess, der nur auf dem Papier existiert, aber im Ernstfall nicht eingeübt wurde, führt in der Praxis häufig zu Verzögerungen genau dann, wenn schnelles Handeln am wichtigsten ist.

Welche Rolle spielt eine Vorfall-Datenbank für wiederkehrende Muster?

Eine strukturierte Erfassung vergangener Vorfälle, auch der nicht meldepflichtigen, macht wiederkehrende Schwachstellen oder Angriffsmuster sichtbar, die bei isolierter Betrachtung einzelner Vorfälle unentdeckt blieben. Diese Auswertung liefert oft wertvollere Erkenntnisse für die Risikosteuerung als die Analyse eines einzelnen, isolierten Ereignisses.

Wie wird aus einem Vorfall systematisch gelernt?

Nach der akuten Bearbeitung sollte eine strukturierte Nachbereitung stattfinden, die nicht nur die technische Ursache, sondern auch organisatorische Faktoren wie Reaktionsgeschwindigkeit und Kommunikationswege bewertet. Die daraus abgeleiteten Verbesserungen sollten dokumentiert und ihre Umsetzung nachverfolgt werden, statt die Erkenntnisse nur im Abschlussbericht festzuhalten, ohne sie umzusetzen.

Welche Ressourcen und Rollen sind für effektives Incident-Management notwendig?

Notwendig sind klar benannte Verantwortliche für die Erstbewertung eines Ereignisses, ein Eskalationsweg zum Leitungsorgan bei schwerwiegenden Vorfällen, sowie ausreichende technische Kapazität für forensische Analysen. Kleinere Unternehmen lösen das häufig über externe Incident-Response-Dienstleister, die im Bedarfsfall kurzfristig hinzugezogen werden.