Zusatzmodul
KVP-Vorschlagswesen
Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft, von der Einreichung bis zur Umsetzung. Abgelehnt ist eine eigene Spalte, denn ein Vorschlagswesen ohne dokumentierte Ablehnung ist kein Nachweis.
Zertifizierungsreif für die ISO 9001 ab dem Grundumfang, ohne Zusatzmodul.
Aus gewachsenem, unsortiertem Wissen wird ein auditierbares Qualitätssystem.
Eine Gießerei im Maschinen- und Anlagenbau mit nuklearen Kunden, rund 1.000 Mitarbeitende, 60 Abteilungen im Zugriff. Das System hat den vorhandenen Bestand aufgenommen und den Normklauseln zugeordnet, heute laufen drei Normen parallel darauf. Keine Pilotphase, kein Rechenbeispiel.
Ein Ordner weiß nicht, ob ein Dokument noch gilt, wer es freigegeben hat und welche Forderung der Norm es erfüllt. Genau diese drei Fragen stellt der Auditor, und sie werden heute in den meisten Häusern von Hand beantwortet, unter Zeitdruck, kurz vor dem Termin.
Vor dem Audit werden Wochen gebunden, um Belege zusammenzutragen, die längst existieren.
Drei Fassungen desselben Dokuments im Umlauf, und die freigegebene ist nicht die, nach der gearbeitet wird.
Dass zu einer Normforderung kein Beleg existiert, fällt auf, wenn der Auditor danach fragt.
Abweichungen werden aufgenommen, aber niemand prüft später, ob die Abhilfe gewirkt hat.
Die QMB kennt den Stand im Kopf. Fällt sie aus, ist der Stand weg.
Ein fehlender Beleg ist kein Papierproblem. Er ist der erste Stein in einer Kette, deren letztes Glied im Vertrieb landet, nicht im Qualitätsmanagement.
In regulierten Lieferketten (Automotive, Luftfahrt, Kerntechnik, Medizintechnik) ist das gültige Zertifikat eine Lieferbedingung, kein Aushang im Empfang. Die Aussetzung trifft nicht das Qualitätswesen, sondern den Auftragsbestand.
Häufiger als der Zertifikatsentzug ist der Fall, den niemand meldet: das Nachaudit, die Sonderprüfung, die Wochen Vorbereitung im Jahr. Diese Kosten stehen in keiner Bilanzzeile. Sie stecken in den Kalendern der Fachabteilungen.
Der Gewinn ist keine Zeiteinsparung, sondern ein Zustandswechsel: von „wir glauben, wir sind konform“ zu „wir können es an jeder Klausel zeigen“. Das erste ist eine Hoffnung, das zweite ein Nachweis.
ADVISORI QMS bildet nicht „Dokumentenablage“ ab, sondern den vollständigen Weg von der Datei bis zur wirksam geschlossenen Lücke. Jede Stufe hinterlässt eine Spur, die im Audit vorgezeigt werden kann.
Der Kreislauf ist geschlossen: Stufe 06 erzeugt neue Dokumente, die wieder bei 01 anfangen. Kein Endpunkt, an dem das System „fertig“ ist und dann veraltet.
Jeder Schreibvorgang hängt an einer menschlichen Bestätigung. Kein KI-Vorschlag zählt als Nachweis, bevor ein benannter Nutzer ihn bestätigt hat: in keiner Kennzahl und in keinem Audit.
Ein Auditor akzeptiert keinen Nachweis, für den niemand geradesteht. Ein System, das KI-Ergebnisse ungeprüft als Beleg zählt, produziert genau das, und es fällt beim ersten kritischen Termin auf.
Menschliche Aufsicht ist dort keine Empfehlung, sondern Pflicht. Sie ist hier in den Arbeitsablauf eingebaut, nicht als Haken in einer Einstellung nachgerüstet.
Unten steht der Prüfstapel aus der Anwendung, mit drei Beispiel-Vorschlägen. Klicken Sie sie durch: „Bestätigen“ macht aus einem Vorschlag einen Beleg, „Ablehnen“ nicht. Der linke Zähler ist der, der im Audit zählt.
Sechzehn echte Oberflächen, alle als Aufnahme der laufenden Anwendung in einer Beispielorganisation mit Demonstrationsdaten. Keine nachgezeichneten Bildschirme, keine Kundendaten.
Konformitätsgrad, offene Maßnahmen, überfällige Dokumente. Wer wissen will, ob das Haus auditfähig ist, sieht es hier, ohne die QMB zu fragen.
Keine Kennzahl steht für sich: hinter jeder liegt die Liste der Fälle, die sie erzeugt haben. Vom Wert zur Ursache in einem Klick.
Jede Zeile trägt Status, Revisionsstand, verantwortliche Person und Normbezug. Die Frage „gilt das noch?“ ist keine Recherche mehr, sondern eine Spalte.
Freigabe mit mehrstufigem Workflow und elektronischer Signatur. Eine nachträglich veränderte Freigabe bricht die Prüfsummen-Kette und fällt auf.
Die KI schlägt Dokumentklasse, Sprache und Normbezug vor. Bis jemand bestätigt, ist der Vorschlag nichts: er zählt in keiner Kennzahl mit.
Ablehnen ist ein gleichwertiger Ausgang mit eigener Spur. Ein System, in dem nur „Bestätigen“ vorgesehen ist, ist keine Aufsicht, sondern ein Durchwinken.
Fünf Prüfebenen statt einer Ampel: Dokumentenlenkung, Normabdeckung, Architektur-Integrität, inhaltliche Konformität, Abschnitts-Abdeckung. Jede liefert eine Befundliste, keine Farbe.
Der Stand wird als Aufnahme festgehalten. Damit ist im Managementreview belegbar, dass sich etwas bewegt hat, also genau die Frage, an der Reviews sonst scheitern.
Nicht ein Abdeckungsgrad in Prozent, sondern: welche Klausel in welcher Abteilung geprüft ist: abgedeckt, Turnus überschritten, noch nie geprüft, oder für diese Abteilung nicht relevant. Vier Zustände, kein Grauton.
„Noch nie geprüft“ ist eine eigene Farbe. Ein Feld ohne Befund ist kein grünes Feld, und genau diese Verwechslung ist ein Grund, warum Häuser im Audit überrascht werden. Dazu plant die KI das nächste Audit aus den nie geprüften und überfälligen Klauseln; ihr Vorschlag wartet auf Ihre Prüfung.
Die Prozesslandkarte in der Gliederung, die jeder Auditor erwartet (Führung, Kern, Unterstützung), mit Verantwortlichem je Prozess und einem Vollständigkeitsgrad, der zeigt, wo die Dokumentation noch dünn ist.
Prozess und Dokument sind verknüpft, nicht nebeneinander abgelegt. Deshalb kann das System sagen, welcher Prozess ohne gelenkte Anweisung läuft.
Je Prozess: Eingaben, Ressourcen, Methoden, Ausgaben, Kennzahlen, Kompetenzen. Die KI schlägt die Ein- und Ausgabebeziehungen aus den Prozessbeschreibungen vor. Bestätigt wird von Hand.
Daraus entsteht die Wechselwirkungsmatrix: wer übergibt wem was. Die Forderung nach Prozesswechselwirkungen, als Bild statt als Behauptung.
Erstbewertung und nach Maßnahmen auf derselben Matrix. Damit ist die Wirkung des Risikomanagements sichtbar statt behauptet, also genau das, was im Managementreview gefragt wird.
Das Register führt Risiken und Chancen; die Vorstufe ist mitgebaut: interessierte Parteien, Kontext, PESTEL-Verteilung. Kein Risikoregister, das im Nichts anfängt.
Nach Normkapiteln gegliedert, mit Fortschritt je Bereich. Zu jeder Frage steht der Prüfhinweis dabei: was anzusehen ist, welches Dokument, welches Gespräch. Bewertet wird in sechs Stufen: Konform, Hinweis, Empfehlung, Neben- und Hauptabweichung, nicht anwendbar, statt mit einem Haken.
Aus der Beobachtung entsteht die Feststellung mit Schwere und Klausel, samt Vermerk, ob sie maschinell oder von Hand erkannt wurde. Die KI-Gap-Analyse liest die Audit-Notizen und schlägt vor, welche Klauseln berührt sind. Vorschlag, nicht Eintrag.
Der Befund hängt an der Klausel, nicht an einem freien Textfeld. Deshalb weiß das System hinterher, welche Forderung offen ist, und zeigt es im Cockpit.
Die Maßnahme entsteht aus dem Befund heraus, mit Verantwortlichem und Frist. Nach dem Abschluss folgt die Wirksamkeitsprüfung; ohne sie bleibt die Maßnahme sichtbar offen.
Klasse A bis C und kritisch, Qualifizierungsstatus, Bewertungs-Score und das Datum der Wiedervorlage stehen in einer Zeile. Läuft eine Qualifizierung in den nächsten 90 Tagen ab, ist das eine Kennzahl auf der Übersicht und keine Entdeckung im Audittermin.
Zur Einstufung gehört die Begründung: auf die Auditfrage „warum gilt der als kritisch?“ antwortet ein Feld, nicht das Gedächtnis. Aus einer schlechten Bewertung entsteht die Maßnahme direkt, mit Verantwortlichem und Frist. In die Scorecard zählt nur eine bestätigte Bewertung: ein unbestätigter Entwurf bewegt den Score nicht.
Mitarbeiter mal Kompetenz, in jeder Kreuzung ein Zustand mit Datum: gültig bis, abgelaufen, oder gar nicht erst zugewiesen. Pflicht-Kompetenzen sind als solche markiert, damit eine fehlende Ersthelfer-Bestellung ein rotes Feld ist und kein Suchauftrag.
Vier Kennzahlen darüber: erfüllte Pflicht-Zellen, bald fällig, abgelaufen, ohne Ist-Nachweis. Die KI liest die Rollenbeschreibung und schlägt vor, welche Soll-Kompetenz zu einer Stelle gehört, mit Belegstelle und Konfidenz. Auch hier gilt: Übernehmen und Ablehnen sind zwei gleichwertige Schaltflächen.
Die Eingaben nach Kapitel 9.3.2 stehen nicht als leeres Formular da. Zu jedem Abschnitt liefert das System Quelle und Berichtszeitraum: welche Audits, wie viele Feststellungen, welcher Zielwert gegen welchen Istwert. Darüber die Aggregation aus Audits, Maßnahmen, Risiken, Vorfällen und Qualitätszielen.
Weicht ein Ziel ab, steht die Abweichung in Prozentpunkten daneben, nicht als Farbe. Damit beginnt die Sitzung nicht bei „wer hat die Zahlen?“, sondern bei der Frage, die sie beantworten soll: ist das System noch geeignet, angemessen und wirksam?
Gefragt wird in normaler Sprache, etwa „Welche Dokumente decken Korrekturmaßnahmen ab?“, und geantwortet wird mit Dokumentnummern aus dem eigenen Haus und der Fundstelle dazu. Volltext- und Vektorsuche liegen in derselben Datenbank wie die Dokumente; es kommt kein Wissen aus dem Netz.
Und die Antwort grenzt sich selbst ein: im Bild weist sie darauf hin, dass die Volltexte nicht vorlagen und für die vollständige Bewertung herangezogen werden müssen. Ein Assistent, der seine Grenzen benennt, ist der einzige, dem eine QM-Beauftragte trauen kann.
Der Assistent sieht nicht nur die Dokumente. Er greift auf die gebuchten Module zu — Audits und Feststellungen, Maßnahmen, Risiken, Qualitätsziele, Schulungen, Lieferanten, Zertifikate, Managementbewertung — und beantwortet daraus die Frage, für die sonst fünf Listen zusammengetragen werden: ist das Haus auditfähig, und wo nicht?
Er bleibt nicht bei der Lage stehen. Er urteilt („funktionsfähig, aber nicht audit-robust“), priorisiert nach heute, 48 Stunden und einer Woche, nennt Verantwortliche und Fristen — und jeder Punkt trägt den Link auf seinen Datensatz. Vom Befund zur Bearbeitung ist es ein Klick, keine Suche.
In jedem Modul sitzt ein eigener Berater auf den Live-Daten dieses Moduls. Er wertet aus — etwa die Arbeitsbelastung je Verantwortlichem — und formuliert daraus eine fertige Datensatzänderung: neue Frist, neuer Status, neue Zuweisung, jeweils mit Alt- und Neu-Wert und einer Begründung.
Übernehmen schreibt sie in die Anwendung, ohne dass jemand ein Formular ausfüllt. Daneben stehen Ablehnen und Diskutieren als gleichwertige Wege. Bis geklickt wurde, ist der Vorschlag ein Vorschlag: er verändert keinen Datensatz und zählt in keiner Kennzahl mit.
Ohne Zusatzmodul, ohne Aufpreis. Prozess- und Risikomanagement sind hier enthalten und nicht in der Preisliste. Ohne beides ist keine ISO-9001-Zertifizierung möglich.
| Modul | Was darin steckt | Normbezug |
|---|---|---|
| Dokumentenmanagement | Alle Dokumente · Freigaben · Lese-Pflichten · Glossar · Upload mit Text- und Tabellenerkennung · Dokumente generieren · Vorlagenbibliothek · Kundenspezifikationen analysieren · Konformitäts-Cockpit · Normen & Zertifikate | §7.5 |
| Prozessmanagement | Prozesslandkarte mit Vollständigkeitsgrad je Prozess · Prozessbeschreibungen · Turtle-Diagramm · Wechselwirkungsmatrix · Baum- und Schwimmbahnen-Ansicht | §4.4 |
| Risikomanagement | Stakeholder & Kontext · Risiko- und Chancenregister · 5×5-Matrix mit Erstbewertung und Bewertung nach Maßnahmen · PESTEL-Verteilung · KI-Risiko-Berater · Reviews | §6.1 |
| Auditmanagement | Interne und externe Audits · Fragenkatalog aus dem Normkatalog · Norm-Coverage klauselweise · Audit-Kalender · Audit-Programm · Befund an der Klausel statt im Freitext | §9.2 |
| Maßnahmenmanagement | Neue Aufgabe · Meine Aufgaben · Alle Maßnahmen · Dashboard · Herkunft aus dem Befund · Wirksamkeitsprüfung nach Abschluss | §10.2 |
| Lieferantenmanagement | Qualifizierung und Bewertung externer Anbieter · Klasse A bis C und kritisch · Kritikalitätsprofil (Ausfalltoleranz, System- und Datenzugriff) · Bewertungs-Score mit Wiedervorlage · Scorecard aus bestätigten Bewertungen · Maßnahme direkt aus der Bewertung | §8.4 |
| Kompetenz & Schulung | Schulungsübersicht · Kompetenzmatrix · Qualifikationsprofile · Rollen- und Stellenprofile · Schulungsnachweise | §7.2 |
| Führung & Managementbewertung | Managementbewertung mit Evidenz je Abschnitt · Führungs-Cockpit · Politik und strategische Ziele | §9.3 |
| KI-Assistent | Frage in normaler Sprache, Antwort mit Dokumentnummern und Fundstellen aus dem eigenen Bestand · Volltext- und Vektorsuche · fünf Normen im Zugriff · modulübergreifendes Lagebild aus Audits, Maßnahmen, Risiken, Qualitätszielen, Schulungen, Lieferanten, Zertifikaten und Managementbewertung, priorisiert und mit Direktlink je Punkt · je Modul ein eigener Assistent auf den Live-Daten (Dokumente, Maßnahmen, Audits, Risiken, Lieferanten, Schulungen, Führung, Managementbewertung) · Auswertung wie Arbeitsbelastung je Verantwortlichem · Vorschläge zu Zuweisung, Frist, Status und Verknüpfung, jeder mit Übernehmen und Ablehnen | alle |
Der Normbezug ist der, den die Anwendung selbst über jeder Fläche ausweist.
Drei davon decken weitere Forderungen der ISO 9001 ab — KVP-Vorschlagswesen, Kennzahlen-Cockpit und die Normrevision 2026 —, die anderen erweitern auf ISO 14001, ISO 45001, ISO 27001 und die DSGVO. Einzeln zubuchbar, unabhängig vom Grundumfang oben. Die Bilder sind Aufnahmen derselben Anwendung.
Zusatzmodul
Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft, von der Einreichung bis zur Umsetzung. Abgelehnt ist eine eigene Spalte, denn ein Vorschlagswesen ohne dokumentierte Ablehnung ist kein Nachweis.
Zusatzmodul
Die anstehende Revision als Handlungsliste je Klausel, mit Schwere, Priorität und Frist. Klimawandel im Kontext, Cybersecurity in der Infrastruktur: die neuen Forderungen stehen als Zeile da, nicht als Merkposten.
Zusatzmodul
Umweltaspekte je Phase mit Signifikanz-Bewertung, getrennt nach rechtlich relevant und störfallrelevant. Aus der Bewertung folgt die Empfehlung: reduzieren oder beobachten.
Zusatzmodul
Die Anwendbarkeitserklärung kommt mit allen 93 Controls aus Annex A vorbelegt, gegliedert nach den vier Domänen. Zu befüllen ist der Umsetzungsstand, nicht der Katalog.
Zusatzmodul
Verarbeitungsverzeichnis, Folgenabschätzung und Datenpannen mit Meldefrist. Die KI leitet fehlende Verarbeitungstätigkeiten aus den Prozessen ab und legt sie als Vorschlag vor: zur Prüfung, nicht als Eintrag.
Zwei weitere Zusatzmodule, hier ohne Bild: das Kennzahlen-Cockpit (Kennzahlen je Modul, Übersicht über mehrere Standorte, ISO 9001 § 9.1) und Notfall & Incident mit Vorfalluntersuchung, Gefährdungsbeurteilung und Notfallplänen (ISO 45001 § 8.2).
Welche dieser Module Ihr Zertifizierungsumfang verlangt, lässt sich in einem Gespräch klären, bevor Sie irgendetwas buchen.
30 Minuten, Umfang klären
Nicht ein Abdeckungsgrad in Prozent, sondern die Frage, die im Audit gestellt wird: welche Forderung ist in welcher Abteilung geprüft? Ein Prozentwert verdeckt genau das, was zählt, nämlich wo die Lücke sitzt.
„Noch nie geprüft“ ist eine eigene Farbe. Ein Feld ohne Befund ist kein grünes Feld, und diese Verwechslung ist ein Grund, warum Häuser im Audit überrascht werden. Aus den nie geprüften und den überfälligen Feldern plant die KI das nächste Audit; ihr Vorschlag wartet auf Ihre Prüfung. Die Belegung oben ist ein Beispiel und stammt aus keiner Kundeninstanz.
Eine Prozessanweisung verweist auf ihre Arbeitsanweisungen. Der Verweis steht im Fliesstext, mitten im Satz. Ob es das genannte Dokument überhaupt gibt, ob es noch gilt und ob es den Abschnitt wirklich abdeckt, prüft im Alltag niemand nach. Bis jemand danach arbeiten soll.
„Die Durchführung der Wärmebehandlung erfolgt gemäß AA-GQ-117 in der jeweils gültigen Fassung.“
Ein Satz. Keine Liste, keine Tabelle, kein Feld in einer Datenbank. Der Verweis ist da, aber er ist nicht auswertbar.
Ob es AA-GQ-117 gibt, ob die Fassung gilt und ob sie diesen Abschnitt abdeckt: drei Fragen, die niemand stellt, weil niemand die Liste hat, gegen die er sie stellen könnte.
Die letzten beiden sind verschiedene Probleme. Eine unvollständige Umsetzung braucht eine Ergänzung, eine fehlende ein neues Dokument. Wer beides als „rot“ zusammenfasst, bekommt eine Ampel statt einer Handlungsliste.
8.497 solcher Querverweise hat das System bei einem Kunden aus den Dateien selbst rekonstruiert, Verweise, die vorher nur im Fliesstext standen. Jede Auswertung ist auf der Fläche als KI-Dokumentenbefund gekennzeichnet, nicht als Audit-Feststellung: sie misst die hauseigene Dokumentations-Konvention, nicht eine Forderung der Norm.
Ein Befund ist kein Ergebnis, sondern eine Aufgabe. Vier Schritte führen von der Beobachtung im Audit bis zu dem Nachweis, dass die Abweichung wirklich abgestellt ist. Jeder Schritt hängt am vorherigen, deshalb lässt sich keiner überspringen.
Aus der Beobachtung im Audit wird eine Feststellung mit Schwere und Normklausel. Kein Satz in einem Protokoll, sondern ein Datensatz, den das Konformitäts-Cockpit auswerten kann.
Sechs Bewertungsstufen statt eines Hakens. Der Befund hängt an der Klausel, nicht in einem freien Textfeld.
Diese Darstellung zeigt den Mechanismus, keine Kundenzahlen. Die vier Ausgänge und die Rollentrennung sind so im Produkt hinterlegt.
Die häufigste Sorge ist nicht der Preis, sondern der Aufwand: „Wer soll das alles einpflegen?“ Die Antwort ist, dass niemand etwas einpflegt. Was Sie haben, wird hochgeladen und maschinell erschlossen. Geschrieben wird nichts neu.
Referenzwert aus einem laufenden Betrieb: Ein Kunde mit rund 1.000 Mitarbeitenden hatte in der ersten Woche bereits 1.601 Dokumente im System — keine Pilotphase, kein Rechenbeispiel. Das Setup selbst sagt Ihnen dabei, wie lange es dauert: acht geführte Schritte, mit laufender Restzeit-Anzeige, in Summe rund 32 Minuten.
Name, Standorte, Abteilungen. Einmalig, und danach die Grundlage für jede Zuständigkeit im System.
ISO 9001 allein oder mehrere parallel. Die Klauselkataloge sind hinterlegt, es wird nichts abgetippt.
Rollen und Rechte je Person. Ohne benannte Nutzer gibt es später keine benannten Entscheidungen.
Word, Excel, PDF, PowerPoint, Visio, Mails, Bilder: 22 Dateiformate, bis 50 MB je Datei, im Stapel.
Die Prozesslandkarte in der Gliederung, die jeder Auditor erwartet. Sechs Vorlagen zeichnen sie vor.
Der Fragenkatalog kommt aus der Norm, mit Prüfhinweis je Frage. Sie legen den Umfang fest, nicht die Fragen.
Aus dem ersten Befund entsteht die erste Maßnahme, und damit läuft der Kreis, der oben beschrieben ist.
Der Einrichtungs-Assistent zeigt zu jedem Schritt die betroffene ISO-9001-Klausel und einen Direktlink zur passenden Stelle im System. Sie sehen jederzeit, wo Sie stehen und was als Nächstes ansteht — kein Freitext-Handbuch, das Sie selbst übersetzen müssen.
Für Personen und Abteilungen liegt eine CSV-Vorlage mit den erwarteten Spalten bereit: Name, E-Mail, Position, Abteilung, Rolle, Abteilungsleiter. Bestehende Einträge werden aktualisiert, nicht überschrieben — ein zweiter Import macht nichts kaputt.
Für Arbeits- und Verfahrensanweisungen, Prozesse, Berichte und Formulare sind Vorlagen im Produkt enthalten, jede mit der ISO-9001-Klausel, die sie bedient. Sechs davon zeichnen eine Prozesslandkarte vor: zwei Kern-, zwei Management-, zwei Unterstützungsprozesse.
Der Bestand ist hochgeladen und durchsuchbar, die Klassen sind vorgeschlagen und bestätigt, die ersten Klausel-Belege stehen. Ab da arbeitet das System für Sie: es zeigt Lücken, statt darauf zu warten, dass jemand sie sucht.
Die sieben Schritte der Übersicht oben stammen aus dem Einrichtungs-Assistenten der Anwendung, die 22 Formate und die 50-MB-Grenze aus dem Massenimport für Ihren Altbestand — die Personen-Vorlage oben ist ein eigener, einfacherer CSV-Weg speziell für Team und Abteilungen. Was die Einführung insgesamt im Einzelfall dauert, hängt an der Menge und am Zustand des Altbestands: die Woche oben ist ein gemessenes Beispiel, keine Zusage für jeden Fall.
Datenbank und Dateien in Frankfurt, Container in West Europe, die KI-Dienste in Sweden Central. Ein Modellaufruf an einen bekannten Nicht-EU-Endpunkt bricht vor dem Netzaufruf ab und wird protokolliert. Der Riegel steckt im Code, nicht in einer Richtlinie. Zweite Barriere: die Zugangsdaten dieser Anbieter liegen nicht in den Produktionsumgebungen.
Microsoft nutzt Inhalte der Azure-AI-Dienste nach seinen Geschäftsbedingungen nicht zum Trainieren von Modellen. Je Modellaufruf werden Zeitpunkt, Operation, Modell, Anbieter, Latenz und Token mitgeschrieben.
Die Mandantentrennung ist eine Eigenschaft der Datenbank, keine Zusage der Anwendung: zeilenweise Zugriffsregeln prüfen jede Abfrage. Fehlt für eine Tabelle eine Regel, gilt „nichts sichtbar“, nicht „alles erlaubt“.
SHA-256 für jede Dokumentversion. Eine nachträglich veränderte Freigabe-Entscheidung bricht die Kette und fällt auf. Das ist der Unterschied zwischen „wir haben ein Protokoll“ und „das Protokoll ist fälschungssicher“.
Standard-PostgreSQL-Auszug, Originaldateien im Objektspeicher, Ausgaben je Modul als CSV, XLSX und PDF. Kein Eigenformat, keine Verschlüsselung, die nur der Anbieter aufschließt.
Anbieter, Modell und Endpunkt liegen je Organisation in der Datenbank, nicht im Code. Der Wechsel in einen eigenen Azure-Tenant ist damit Konfiguration, kein Umbau.
Welche QM-Software gibt es?
Der deutsche Markt teilt sich in zwei Gruppen: Werkzeuge, die pro Nutzer abgerechnet werden und den Preis veröffentlichen, und Systeme, die als Vorhaben verkauft werden. Bekannte Anbieter sind ConSense, Babtec, orgavision, roXtra, Q.wiki und CAQ AG. ADVISORI QMS gehört in die zweite Gruppe und unterscheidet sich durch den Nachweispfad: jede maschinelle Zuordnung wartet auf die Entscheidung eines benannten Menschen.
Wie hoch sind die Kosten für Qualitätsmanagement-Software?
Veröffentlichte Preise im deutschen Markt liegen bei rund 6 Euro je Nutzer und Monat, allerdings nur bei den Anbietern, die ein Werkzeug pro Kopf verkaufen. Die drei Anbieter auf den vorderen Plätzen nennen keinen Preis, weil der Umfang die Kosten bestimmt: Zahl der Normen, Zahl der Module, Zahl der Nutzer. Wir nennen deshalb ebenfalls keinen Listenpreis, sondern rechnen im Gespräch.
Ist SAP eine QMS-Software?
Nein, nicht im engeren Sinn. SAP QM ist ein Modul im ERP und deckt Prüfplanung, Prüflose und Qualitätsmeldungen in der Fertigung ab, also die Warenseite. Ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 verlangt zusätzlich Dokumentenlenkung, Auditmanagement, Maßnahmen mit Wirksamkeitsnachweis und den Beleg je Normklausel. Diese Ebene liegt außerhalb des ERP.
Welche Software eignet sich für Qualitätsmanagementsysteme?
Geeignet ist eine Software, die drei Fragen jederzeit beantwortet: gilt dieses Dokument noch, wer hat es freigegeben, und welche Normforderung erfüllt es. Wer mehrere Normen führt, braucht zusätzlich die Fähigkeit, denselben Dokumentenbestand mehrfach zu belegen. Ohne diese Mehrfachbelegung wird jede weitere Zertifizierung ein eigenes Projekt.
Was ist ein Qualitätsmanagementsystem?
Ein Qualitätsmanagementsystem ist die Summe der festgelegten Abläufe, Zuständigkeiten und Nachweise, mit denen ein Betrieb seine Qualitätsziele erreicht und das belegen kann. Die ISO 9001 beschreibt die Anforderungen daran. Entscheidend für die Zertifizierung ist nicht das Vorhandensein der Abläufe, sondern der Nachweis, dass sie gelebt werden.
Was bedeutet Dokumentenlenkung nach ISO 9001?
Dokumentenlenkung nach ISO 9001 Kapitel 7.5 heißt: für jedes Dokument ist jederzeit belegbar, welche Fassung gilt, wer sie freigegeben hat, ab wann sie in Kraft ist und wer sie zur Kenntnis nehmen musste. Eine Dateiablage erfüllt das nicht, weil sie diese Angaben nicht führt und Änderungen nicht nachvollziehbar macht.
Wie lange dauert die Einführung einer QM-Software?
Das hängt am Bestand, nicht an der Software. Bei einer Gießerei mit rund 1.000 Mitarbeitenden hat das System in der ersten Woche 1.601 Dokumente aufgenommen und erschlossen, also 73,6 Prozent des heutigen Bestands. Die Belegarbeit je Normklausel läuft danach weiter, weil jede Zuordnung eine menschliche Entscheidung ist.
Ersetzt eine QM-Software unser Dokumentenmanagementsystem?
Für gelenkte Dokumente ersetzt sie es. ADVISORI QMS bringt ein vollständiges Dokumentenmanagement mit: Versionierung, mehrstufiger Freigabe-Workflow mit elektronischer Signatur und Inkraftsetzung, Geltungsdauern, Lese-Pflichten mit Nachweis und Volltextsuche über 22 Dateiformate. Ein zweites System für QM-Unterlagen braucht es nicht. Ein allgemeines DMS behält, was keinen Normbezug hat.
Akzeptiert ein Auditor KI-gestützte Nachweise?
Ja, sofern die Entscheidung bei einem Menschen liegt und das belegbar ist. Ein Auditor prüft, wer einen Nachweis verantwortet, nicht wie er vorbereitet wurde. Deshalb zählt in ADVISORI QMS kein maschineller Vorschlag als Nachweis: jede Zuordnung trägt den Namen der Person, die sie entschieden hat, samt Zeitpunkt. Artikel 14 der EU-KI-Verordnung verlangt genau diese menschliche Aufsicht.
Bleiben unsere Daten in der EU?
Ja. Datenbank und Dateien liegen in Frankfurt, die Anwendungscontainer in Azure West Europe, Sprachmodell, Vektorisierung und Texterkennung in Sweden Central. Dazu zwei Barrieren gegen Abfluss: bekannte Ziele außerhalb der EU sperrt der Code vor dem Netzaufruf, und die Zugangsdaten solcher Anbieter liegen in den Produktionsumgebungen gar nicht. Die Inhalte werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
Vier Schritte, und die ersten drei kosten Sie nichts als Zeit.
Kostenfrei und unverbindlich. Wenn es nicht passt, sagen wir es, lieber jetzt als nach drei Terminen.
Zum Gespräch sollten beide dabei sein: die Geschäftsführung entscheidet über die Anschaffung, die QM-Beauftragte über den Erfolg.