Die Fähigkeit, in Notfallsituationen schnell, koordiniert und effektiv zu reagieren, ist entscheidend für die Begrenzung von Schäden und die Aufrechterhaltung kritischer Geschäftsfunktionen. Unser Emergency Response Ansatz unterstützt Unternehmen dabei, robuste Notfallreaktionsfähigkeiten zu entwickeln, die auf Best Practices und bewährten Methoden basieren.
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Eine strukturierte Notfallreaktion ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung, regelmäßiger Übung und kontinuierlicher Verbesserung.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Unser Ansatz für Emergency Response ist systematisch, praxisorientiert und auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten.
Bedarfsanalyse und Bestandsaufnahme
Entwicklung maßgeschneiderter Notfallpläne
Aufbau und Training von Notfallteams
Implementierung von Tools und Infrastruktur
Kontinuierliche Verbesserung und Optimierung
"Eine strukturierte Notfallreaktion ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung, regelmäßiger Übung und kontinuierlicher Verbesserung."

Head of Informationssicherheit, Cyber Security
Expertise & Erfahrung:
10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Erstellung maßgeschneiderter Notfallpläne für unterschiedliche Szenarien, die klare Handlungsanweisungen und Verantwortlichkeiten definieren.
Strukturierung und Schulung dedizierter Notfallteams mit klar definierten Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationswegen.
Durchführung realistischer Übungen zur Prüfung der Notfallbereitschaft und zur Identifikation von Verbesserungspotentialen.
Etablierung effektiver Kommunikationsstrukturen und -prozesse für den Notfall, sowohl intern als auch mit externen Stakeholdern.
Implementierung und Integration moderner Technologien zur Unterstützung effektiver Notfallreaktionen und -management.
Strategien und Maßnahmen für eine schnelle Wiederherstellung nach Notfällen und die Rückkehr zum Normalbetrieb.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Validieren Sie Ihre BCM-Plaene durch strukturierte Notfalluebungen nach ISO 22301 und DORA. Von Tabletop-Uebungen ueber Walkthroughs bis zu Full-Scale-Simulationen: Wir pruefen RTO/RPO-Einhaltung, dokumentieren Lessons Learned und verbessern Ihre Krisenreaktionsfaehigkeit. DORA-konforme Testprogramme fuer Finanzinstitute inklusive.
Eine systematische Business Impact Analyse (BIA) ist das Fundament jeder effektiven Business Continuity Strategie. Mit unserer strukturierten, branchenerprobten Methodik identifizieren und bewerten wir Ihre kritischen Geschäftsprozesse und -funktionen, deren Abhängigkeiten und Ressourcenanforderungen – als solide Grundlage für zielgerichtete und wirtschaftlich sinnvolle Kontinuitätsmaßnahmen.
In Krisenzeiten entscheidet die Qualität des Krisenmanagements über Handlungsfähigkeit und langfristigen Erfolg. Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen Krisenmanagement-Systems, das Ihr Unternehmen optimal auf potenzielle Krisen vorbereitet und eine strukturierte, effektive Bewältigung ermöglicht.
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung umfassender Notfalldokumentationen, die im Ernstfall für Sicherheit und Handlungsfähigkeit sorgen. Von der Analyse kritischer Geschäftsprozesse bis zur Detailplanung von Recovery-Strategien.
Entwickeln Sie maßgeschneiderte Wiederherstellungsstrategien, die maximale Resilienz für Ihre kritischen Geschäftsprozesse bieten. Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl und Implementierung der passenden Recovery-Optionen, die optimale Wiederherstellungszeiten zu vertretbaren Kosten ermöglichen.
Die Übergabe des Business Continuity Managements in den Regelbetrieb ist der entscheidende Schritt von der Projektphase zur dauerhaften organisatorischen Resilienz. Wir unterstützen Sie bei der strukturierten Verankerung von BCM-Prozessen in Ihrer Linienorganisation – mit definierten Rollen, Schulungsprogrammen, regelmäßigen Übungen und messbaren KPIs nach BSI 200-4 und ISO 22301.
Notfallmanagement nach BSI-Standard 200–4 umfasst die systematische Planung, Umsetzung und Ueberpruefung von Massnahmen zur Bewaeltigung von Notfaellen und Krisen. Der BSI-Standard 200–4 ersetzte
2023 den Vorgaenger BSI 100–4 und fuehrt drei Ausbaustufen ein: Reaktiv-BCM (4–8 Wochen), Aufbau-BCM (3–6 Monate) und Standard-BCM (6–12 Monate). Kernelemente sind die Business Impact Analyse (BIA), Notfallplanung, Notfallhandbuch und regelmaessige Notfalluebungen.
Fuer Notfallmanagement in Deutschland sind drei zentrale Regelwerke relevant: Der BSI-Standard 200–4 als nationale Richtlinie fuer Business Continuity Management, die ISO
22301 als internationaler Standard fuer BCMS-Zertifizierung und die MaRisk AT 7.3 mit spezifischen Anforderungen an das Notfallkonzept fuer Banken und Finanzdienstleister. Seit Dezember
2025 verlangt auch NIS-2 (Paragraph
30 BSIG) ausdruecklich Massnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs einschliesslich Krisenmanagement.
Ein Notfallkonzept nach BSI 200–4 muss folgende Elemente enthalten: Business Impact Analyse (BIA) mit definierten RTO- und RPO-Werten, Risikoanalyse der identifizierten kritischen Prozesse, Notfallvorsorgekonzept mit praeventiven Massnahmen, Notfallhandbuch mit Sofortmassnahmen und Eskalationswegen, Alarmierungs- und Kommunikationsplaene, Wiederanlauf- und Wiederherstellungsplaene sowie ein Uebungskonzept mit regelmaessigen Tests.
Notfallmanagement und Krisenmanagement unterscheiden sich in Zeitrahmen, Eskalationsstufe und Verantwortung. Notfallmanagement reagiert auf spezifische Stoerungen oder Ausfaelle (z.B. IT-Systemausfall, Standortausfall) und wird vom Notfallteam mit technischem Fokus gesteuert — typisch Stunden bis wenige Tage. Krisenmanagement wird aktiviert, wenn ein Notfall die Handlungsfaehigkeit der Organisation insgesamt gefaehrdet, und liegt bei der Geschaeftsfuehrung mit strategischer Entscheidungskompetenz. Der BSI-Standard 200–4 definiert klare Uebergabepunkte zwischen beiden Disziplinen.
MaRisk AT 7.3 verlangt von Banken und Finanzdienstleistern ein Notfallkonzept, das auf Basis einer Auswirkungsanalyse erstellt wird. Gefordert sind: Vorsorgeregelungen fuer den Notbetrieb, Wiederanlaufplaene fuer zeitkritische Aktivitaeten und Prozesse, Kommunikationsregeln fuer interne und externe Beteiligte sowie regelmaessige Notfalltests mit Berichterstattung an die Geschaeftsleitung. Die Wirksamkeit und Angemessenheit des Notfallkonzepts muss durch Tests nachgewiesen werden. Die MaRisk 7.0 (2025) verstaerkt zudem die Anforderungen an IT-Notfallmanagement im Kontext von DORA.
Die Business Impact Analyse ist der Kern des Notfallmanagements nach BSI 200‑4. Sie erfolgt in vier Schritten: Erstens die Identifikation aller Geschaeftsprozesse und deren Abhaengigkeiten. Zweitens die Bewertung der Auswirkungen bei Ausfall (finanziell, rechtlich, reputationsbezogen). Drittens die Festlegung von Wiederanlaufzeiten — insbesondere MTPD (Maximum Tolerable Period of Disruption), RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective). Viertens die Priorisierung kritischer Prozesse als Grundlage fuer Notfallplaene und Ressourcenplanung.
ADVISORI begleitet Sie beim Aufbau eines BSI‑200‑4-konformen Notfallmanagements: von der Bestandsaufnahme und Gap-Analyse ueber die Business Impact Analyse und Risikoanalyse bis zur Erstellung des Notfallhandbuchs und Durchfuehrung von Notfalluebungen. Unsere Berater haben Erfahrung mit Finanzinstituten (MaRisk, BAIT, DORA), KRITIS-Betreibern und NIS-2-pflichtigen Unternehmen. Wir integrieren das Notfallmanagement in Ihr bestehendes ISMS und sorgen fuer die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen.
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