Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) verpflichtet Kreditinstitute, jederzeit genügend hochliquide Aktiva (HQLA) vorzuhalten, um Nettomittelabflüsse in einem 30-Tage-Stressszenario abzudecken. Die Mindestquote beträgt 100 %. Seit der Umsetzung von Basel III in europäisches Recht über CRR/CRD regelt die EU-Delegierte Verordnung 2015/61 die Details zu HQLA-Kategorien, Zu- und Abflussraten sowie Meldepflichten. ADVISORI unterstützt Banken bei der regelkonformen LCR-Berechnung, HQLA-Optimierung und dem aufsichtlichen Meldewesen.
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Wir entwickeln mit Ihnen eine praxisnahe LCR-Compliance-Strategie, die regulatorische Anforderungen nach CRD VI/CRR III effizient erfüllt und Ihre Liquiditätssteuerung nachhaltig verbessert.
"Die Zusammenarbeit mit ADVISORI hat unsere LCR-Prozesse grundlegend verbessert. Vom HQLA-Klassifikationsmodell bis zur COREP-Automatisierung — wir haben jetzt einen durchgängigen, regelkonformen Prozess, der uns aufsichtliche Sicherheit gibt und gleichzeitig die Liquiditätssteuerung effizienter macht."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wir analysieren Ihre aktuelle LCR-Position, identifizieren Lücken zur CRD VI/CRR III-Compliance und erstellen einen Maßnahmenplan mit Priorisierung nach regulatorischem Risiko.
Bewertung und Klassifikation Ihrer liquiden Aktiva in Level 1, 2A und 2B nach Delegierter Verordnung 2015/61. Optimierung der HQLA-Zusammensetzung unter Berücksichtigung von Haircuts und Konzentrationslimits.
Modellierung aller Nettomittelabflüsse: Retail- und Wholesale-Einlagen, besicherte und unbesicherte Finanzierungen, Derivate-Collateral und Kreditlinien-Abrufe unter regulatorischen Stressszenarien.
Implementierung automatisierter COREP-Meldebögen (C 72–C 76), Datenqualitätssicherung und Reconciliation mit internen Liquiditätsberichten für aufsichtliches und internes Reporting.
Einrichtung von Echtzeit-LCR-Monitoring mit definierten Eskalationsstufen, Frühwarnindikatoren und automatisierten Alerts bei Annäherung an die 100 %-Mindestquote.
Begleitung bei der Umsetzung neuer CRR III-Anforderungen (ab 2025), CRD VI-Vorgaben (ab 2026), erweiterten Offenlegungspflichten und Integration von ESG-Liquiditätsrisiken in die LCR-Steuerung.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Der fortgeschrittene IRB-Ansatz (Advanced IRBA) ermöglicht Instituten, sämtliche Risikoparameter — Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), Verlustquote bei Ausfall (LGD), Forderungshöhe bei Ausfall (EAD) und Kreditkonversionsfaktoren (CCF) — mit eigenen Modellen zu schätzen. ADVISORI begleitet Sie von der Modellentwicklung über die BaFin-Zulassungsprüfung bis zur laufenden Validierung — für eine risikosensitive Eigenkapitalsteuerung nach CRR III.
Die kombinierte Kapitalpufferanforderung nach §10i KWG definiert, wie Kapitalerhaltungspuffer, antizyklischer Puffer, Systemrisikopuffer und G-SII/O-SII-Puffer zusammenwirken. ADVISORI berät Finanzinstitute bei Buffer Stacking, Ausschüttungsbeschränkungen, MDA-Berechnung und Kapitalerhaltungsplanung – für vollständige Compliance mit dem CRD-Pufferrahmen.
Kapitalad�quanzanforderungen unter der CRD umfassen die Gesamtkapitalanforderung aus Süule-1-Minimum, SREP-Kapitalzuschlag (P2R), kombiniertem Kapitalpuffer und Eigenmittelzielkennziffer (P2G). Wir unterstützen Banken bei der aufsichtlichen Kapitalquantifizierung, der Vorbereitung auf CRD VI-änderungen und der Integration von ESG-Risiken in die Kapitalad�quanzbeurteilung.
Die Eigenkapitalrichtlinie (CRD VI) stellt verschürfte Anforderungen an Governance, Fit-and-Proper-Prüfungen und ESG-Risikomanagement. CRD-Compliance bedeutet mehr als Regelerf�llung — sie erfordert durchgüngige Prozesse von der Eignungsprüfung über interne Kontrollsysteme bis zur laufenden Meldepflicht an die BaFin. ADVISORI unterstützt Kreditinstitute bei der vollständigen CRD-Compliance: Gap-Analyse, Governance-Framework-Design und aufsichtsrechtliche Dokumentation.
Der CRD Kapitalerhaltungspuffer gemäß Art. 129 CRD V/VI verpflichtet EU-Kreditinstitute zur Vorhaltung von 2,5 % hartem Kernkapital (CET1) über den Mindestanforderungen. §10c KWG setzt diese EU-Vorgabe in deutsches Recht um. Bei Unterschreitung greift die MDA-Berechnung (Maximum Distributable Amount) mit automatischen Ausschüttungsbeschr�nkungen für Dividenden, Boni und AT1-Kupons. ADVISORI berüt bei der strategischen Puffersteuerung, CRD-VI-Umsetzung und regulatorischen Kapitalplanung.
Die Capital Requirements Directive (CRD) definiert umfassende Governance-Anforderungen für Kreditinstitute in der EU — von Fit-and-Proper-Beurteilungen über Leitungsorganstruktur bis zur Vergütungspolitik. Mit CRD VI kommen ESG-Governance und erweiterte Aufsichtsratspflichten hinzu. ADVISORI unterstützt Sie bei der vollständigen Umsetzung aller CRD-Governance-Anforderungen, der Vorbereitung auf Eignungsbeurteilungen und der Etablierung robuster Internal-Governance-Strukturen nach EBA-Leitlinien.
Der antizyklische Kapitalpuffer gemäß Art. 130 CRD (Richtlinie 2013/36/EU) verpflichtet Kreditinstitute, einen institutsspezifischen Puffer als gewichteten Durchschnitt der nationalen CCyB-Quoten vorzuhalten. Die Berechnung nach Art. 140 CRD berücksichtigt die geografische Verteilung der Kreditrisikopositionen. ADVISORI unterstützt Sie bei der CRD-konformen Pufferberechnung, ESRB-Reziprozitätsanforderungen und der Umsetzung der CRD-VI-änderungen ab Januar 2026.
Ganzheitliche Beratung zur Umsetzung des CRD-Kreditrisikorahmens: vom neuen Kreditrisikostandardansatz (KSA) über Output-Floor-Berechnungen bis zu ECAI-Sorgfaltspflichten. Wir unterstützen Ihr Institut bei der regelkonformen Implementierung der CRR-III-Eigenmittelanforderungen und der strategischen Optimierung Ihrer Risikogewichtung.
Die Capital Requirements Directive (CRD) ist die zentrale EU-Richtlinie für Bankenaufsicht, Governance und Zulassung von Kreditinstituten. Von CRD IV über CRD V bis zur aktuellen CRD VI definiert sie die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen, die jeder EU-Mitgliedstaat in nationales Recht umsetzen muss — in Deutschland über das Kreditwesengesetz (KWG). ADVISORI begleitet Banken und Finanzinstitute seit über 14 Jahren bei der Umsetzung aller CRD-Anforderungen.
Die European Banking Authority (EBA) konkretisiert die CRD durch verbindliche Leitlinien zu interner Governance, Vergütungspolitik, Eignungsprüfungen und ESG-Risikomanagement. Mit der CRD-VI-Umsetzung bis Januar 2026 und der Überarbeitung der Governance-Leitlinien (EBA/CP/2025/20) stehen Banken vor umfassenden Anpassungen. ADVISORI unterstützt bei der strukturierten Umsetzung aller EBA-Anforderungen — von der Gap-Analyse über die MaRisk-Kompatibilitätsprüfung bis zum Aufsichtsdialog.
Fit and Proper stellt sicher, dass Geschäftsleiter (§25c KWG), Aufsichtsräte (§25d KWG) und Schlüsselfunktionsträger die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Sachkunde, Zuverlässigkeit und zeitliche Verfügbarkeit erfüllen. Mit dem BaFin-Rundschreiben 11/2025 und den neuen EBA/ESMA-Leitlinien steigen die Anforderungen an die Eignungsbeurteilung – insbesondere zur Mandatsbegrenzung, AML/CFT-Kompetenz und Nachfolgeplanung. ADVISORI unterstützt Sie bei der systematischen Umsetzung aller Fit-and-Proper-Anforderungen.
Die CRD definiert verbindliche Anforderungen an die interne Governance von Kreditinstituten – vom Drei-Linien-Modell über interne Kontrollsysteme bis zur unabhängigen Compliance-Funktion. Mit den neuen EBA-Leitlinien (EBA/CP/2025/20) und CRD VI verschürfen sich die Anforderungen an Risikomanagement-Governance, Kontrollfunktionen und organisatorische Strukturen erheblich. ADVISORI unterstützt Sie bei der Gap-Analyse, Implementierung und laufenden Überwachung Ihres internen Governance-Frameworks nach EBA-Standards.
Die Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV) bildet gemeinsam mit der CRR das regulatorische Fundament der EU-Bankenaufsicht nach Basel III. Wir unterstützen Finanzinstitute bei der vollständigen Umsetzung der Governance-, SREP- und Säule-2-Anforderungen – von der Gap-Analyse bis zur aufsichtskonformen Implementierung.
Die deutsche Umsetzung der Capital Requirements Directive IV stellt über das KWG und die MaRisk spezifische Anforderungen an Governance, Risikomanagement und die BaFin-Interaktion von Kreditinstituten. Wir begleiten Banken bei der vollständigen CRD-IV-Compliance in Deutschland — von der Gap-Analyse über die SREP-Vorbereitung bis zur Implementierung konformer Vergütungs- und Governance-Strukturen.
Der Einsatz interner Modelle zur Berechnung risikogewichteter Aktiva erfordert die aufsichtliche Genehmigung durch EZB und BaFin. Wir begleiten Ihr Institut durch das gesamte IRB-Zulassungsverfahren — von der Modellentwicklung über die Validierung nach dem Überarbeiteten EZB-Leitfaden 2025 bis zur erfolgreichen Genehmigung. Mit unserer Expertise navigieren Sie die verschürften CRD-VI-Anforderungen, den Output Floor und die Einschr�nkungen bei internen Modellen souver�n.
Die Capital Requirements Directive (CRD VI) stellt Kreditinstitute vor umfassende Anforderungen an Governance, Zulassung und Aufsicht. Wir unterstützen Banken bei der strategischen Umsetzung aller CRD-Anforderungen — von Fit & Proper-Bewertungen über interne Governance-Strukturen bis zur Aufsichtsinteraktion. Unsere RegTech-Lösungen machen Ihre CRD-Compliance effizient und nachhaltig.
Die Leverage Ratio ist eine nicht-risikobasierte Verschuldungsquote nach CRR Art. 429, die das Tier-1-Kernkapital ins Verhältnis zur Gesamtrisikoposition setzt. Mit einer verbindlichen Mindestanforderung von 3 % seit Juni 2021 begrenzt sie den Verschuldungsgrad von Banken. ADVISORI unterstützt Finanzinstitute bei der Leverage Ratio-Berechnung, EBA-konformen Meldung und strategischen Bilanzoptimierung.
Die CRD definiert verbindliche Liquiditätsanforderungen für EU-Banken — von der Liquidity Coverage Ratio (LCR) über die Net Stable Funding Ratio (NSFR) bis zum internen Liquiditätsrisikomanagement. ADVISORI unterstützt Finanzinstitute bei der regulatorischen Umsetzung, Liquiditätssteuerung und dem Aufbau belastbarer Stresstesting-Frameworks.
CRD Market Discipline schafft durch Pillar 3-Offenlegungsanforderungen Transparenz und Vertrauen zwischen Finanzinstituten und Stakeholdern. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für automatisierte Disclosure-Prozesse, intelligente Risikokommunikation und strategische Transparenzoptimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Professionelle Beratung für die Implementierung und Optimierung von Marktrisikomanagement-Systemen nach den Anforderungen der Capital Requirements Directive (CRD). Wir unterstützen Sie bei der Erfüllung regulatorischer Vorgaben und der strategischen Nutzung von Marktrisikoinformationen.
Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) ist eine im Rahmen von Basel III eingeführte Liquiditätskennzahl, die sicherstellt, dass Kreditinstitute ausreichend hochliquide Aktiva (HQLA) halten, um Nettomittelabflüsse in einem 30-Tage-Stressszenario zu überstehen. Die Mindestquote beträgt
100 %. In der EU ist die LCR über die CRR (Verordnung 575/2013) und die Delegierte Verordnung 2015/61 geregelt. Die LCR dient dem Schutz der Finanzstabilität und schützt Einleger sowie das Finanzsystem vor kurzfristigen Liquiditätsengpässen.
Die LCR-Formel lautet: LCR = HQLA ÷ Nettomittelabflüsse (
30 Tage) ≥
100 %. Der Zähler (High Quality Liquid Assets) umfasst Level-1-Aktiva (Bargeld, Zentralbankreserven, Staatsanleihen ohne Haircut), Level-2A-Aktiva (
15 % Haircut, max.
40 %) und Level-2B-Aktiva (25–50 % Haircut, max.
15 %). Der Nenner umfasst gewichtete Abflüsse abzüglich begrenzter Zuflüsse (Zufluss-Cap
75 %).
Level-1-HQLA: Bargeld, Reserven bei der Zentralbank, Anleihen von Staaten und Zentralbanken mit
0 % Risikogewicht — kein Haircut. Level-2A-HQLA: Gedeckte Schuldverschreibungen (CQS1), Unternehmensanleihen (AA-Rating) —
15 % Haircut, max.
40 % des HQLA-Puffers. Level-2B-HQLA: Bestimmte RMBS (CQS1), Aktien in Hauptindizes, Unternehmensanleihen (A-Rating) — 25–50 % Haircut, max.
15 % des HQLA-Puffers.
Retail-Einlagen: stabile Einlagen
5 %, weniger stabile
10 %. Wholesale-Einlagen: operative Einlagen
25 %, nicht-operative unbesichert 40–100 %. Besicherte Finanzierungen: je nach Sicherheit 0–100 %. Kreditlinien: zugesagte Linien an Nicht-Finanzunternehmen 10–30 %, an Finanzinstitute bis
40 %. Derivate-Collateral-Abflüsse nach individueller Berechnung.
ADVISORI begleitet Kreditinstitute von der Gap-Analyse über IT-Implementierung bis zum laufenden Meldewesen. Wir prüfen die HQLA-Klassifikation, modellieren Nettomittelabflüsse, automatisieren COREP-Reporting (C 72–C 76), richten Intraday-LCR-Monitoring ein und unterstützen bei der CRR-III-/CRD-VI-Transition einschließlich ESG-Integration.
CRR III (ab 2025) bringt überarbeitete Abflussraten, neue Offenlegungspflichten und Anpassungen bei der HQLA-Klassifikation. CRD VI (ab 2026) stärkt die Aufsichtsbefugnisse, erweitert die ESG-Integration in die Liquiditätssteuerung und verschärft die Anforderungen an interne Governance und Risikomanagement im Liquiditätsbereich.
Die LCR wird monatlich über COREP-Meldebögen gemeldet: C 72.00 (LCR-Gesamtberechnung), C 73.00 (Zuflüsse nach Kategorie), C 74.00 (Abflüsse nach Kategorie), C 75.00 (Konzentration der Gegenparteien) und C 76.00 (Aufgliederung nach signifikanten Währungen). Die Meldung erfolgt an BaFin (LSI) bzw. EZB (SSM-Institute) innerhalb festgelegter Fristen.
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