Schutzbedarfsanalyse, Modellierung und Zertifizierung nach BSI IT-Grundschutz

IT-Grundschutz nach BSI-Standards

IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet Organisationen eine bewährte Methodik zum systematischen Aufbau der Informationssicherheit.

  • 01Strukturierte Herangehensweise an IT-Sicherheit mit bewährten Methoden
  • 02Angemessenes Sicherheitsniveau mit verhältnismäßigem Aufwand
  • 03Erfüllung regulatorischer Anforderungen und Compliance-Standards
  • 04Systematische Risikoanalyse und -behandlung
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Was ist IT-Grundschutz?

Der IT-Grundschutz des BSI ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Methodik für Informationssicherheit. Die BSI-Standards 200-1 bis 200-3 und das IT-Grundschutz-Kompendium bilden das Rahmenwerk für den Aufbau, Betrieb und die Verbesserung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS). Organisationen erreichen damit ein angemessenes Sicherheitsniveau für ihre IT-Systeme, kosteneffizient und nachweisbar.

Wir unterstützen Sie bei der vollständigen Implementierung von IT-Grundschutz - von der initialen Schutzbedarfsanalyse über die Modellierung und Maßnahmenumsetzung bis hin zur kontinuierlichen Überwachung und Verbesserung.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

IT-Grundschutz-Modellierung

Systematische Erfassung und Modellierung Ihrer IT-Landschaft nach IT-Grundschutz-Methodik.

  • Strukturanalyse und Informationsverbund-Definition
  • Schutzbedarfsanalyse für alle Assets
  • Baustein-Zuordnung und Maßnahmenableitung
  • Dokumentation nach BSI-Standards
02

Basis-Sicherheitscheck

Überprüfung der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen gegen IT-Grundschutz-Anforderungen.

  • Systematische Überprüfung aller relevanten Bausteine
  • Identifikation von Sicherheitslücken
  • Priorisierte Maßnahmenempfehlungen
  • Roadmap zur Verbesserung der IT-Sicherheit

5 Phasen

Unser Vorgehen

Wir folgen der bewährten IT-Grundschutz-Methodik des BSI und passen diese an Ihre spezifischen Anforderungen an.

  1. Strukturanalyse und Definition des Informationsverbunds

  2. Schutzbedarfsanalyse für alle Informationen und Prozesse

  3. Modellierung mit IT-Grundschutz-Bausteinen

  4. Basis-Sicherheitscheck und Maßnahmenplanung

  5. Ergänzende Sicherheitsanalyse bei erhöhtem Schutzbedarf

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Wir unterstützen unsere Kunden dabei, IT-Grundschutz strukturiert und pragmatisch umzusetzen, mit dem Ziel, ein wirksames Sicherheitsniveau zu etablieren und gleichzeitig die Grundlage für eine spätere ISO 27001-Zertifizierung zu schaffen. Unsere Expertise verbindet regulatorische Anforderungen mit operabler Umsetzung, effizient, zielgerichtet und zukunftssicher.

Unsere Stärken

  • 01Langjährige Expertise in der Anwendung von IT-Grundschutz Methodik
  • 02Erfahrene BSI-zertifizierte IT-Grundschutz-Praktiker und -Berater
  • 03Praxisnahe Umsetzung mit Fokus auf Wirtschaftlichkeit
  • 04Unterstützung bei Zertifizierungen und Auditierungen

Expertentipp

IT-Grundschutz bietet einen pragmatischen Ansatz für IT-Sicherheit. Durch die Kombination von Standard-Sicherheitsmaßnahmen mit ergänzenden Risikoanalysen können auch komplexe IT-Umgebungen effizient abgesichert werden.

5 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu IT-Grundschutz BSI

Was umfassen die BSI-Standards 200-1, 200-2 und 200-3?

BSI-Standard 200‑1 definiert die allgemeinen Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). BSI-Standard 200‑2 beschreibt die IT-Grundschutz-Methodik mit den drei Vorgehensweisen Basis-Absicherung, Standard-Absicherung und Kern-Absicherung. BSI-Standard 200‑3 regelt die Risikoanalyse auf Basis von IT-Grundschutz, wenn der Schutzbedarf über das normale Maß hinausgeht. Zusammen bilden sie das methodische Fundament für die IT-Grundschutz-Umsetzung.

Wie läuft eine IT-Grundschutz-Umsetzung typischerweise ab?

Die Umsetzung folgt einem strukturierten Prozess: Zunächst wird der Informationsverbund definiert und eine Strukturanalyse durchgeführt. Dann erfolgt die Schutzbedarfsfeststellung für alle identifizierten Objekte. Anschließend werden passende Bausteine aus dem IT-Grundschutz-Kompendium zugeordnet (Modellierung). Der Basis-Sicherheitscheck vergleicht den Ist-Zustand mit den Anforderungen. Bei erhöhtem Schutzbedarf folgt eine ergänzende Risikoanalyse nach BSI-Standard 200‑3.

Was ist der Unterschied zwischen IT-Grundschutz und ISO 27001?

ISO 27001 ist ein internationaler Standard mit abstrakten Anforderungen an ein ISMS. IT-Grundschutz ist eine konkrete Methodik des BSI, die detaillierte Maßnahmenempfehlungen über das IT-Grundschutz-Kompendium liefert. Organisationen können eine ISO 27001 Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz erhalten, diese kombiniert die internationale Anerkennung von ISO 27001 mit der methodischen Tiefe des IT-Grundschutzes.

Für wen ist IT-Grundschutz besonders relevant?

IT-Grundschutz ist besonders relevant für Bundesbehörden und öffentliche Einrichtungen, die den BSI-Vorgaben unterliegen, KRITIS-Betreiber mit Nachweispflichten nach dem BSI-Gesetz, Unternehmen, die eine ISO 27001 Zertifizierung auf IT-Grundschutz-Basis anstreben, und Organisationen, die einen strukturierten Einstieg in die Informationssicherheit suchen.

Was enthält das IT-Grundschutz-Kompendium?

Das IT-Grundschutz-Kompendium enthält über 100 Bausteine, die in zehn Schichten gegliedert sind: von ISMS-Prozessen über Organisation und Personal bis zu technischen Systemen wie Netzwerken und Anwendungen. Jeder Baustein beschreibt typische Gefährdungen und konkrete Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen. Das BSI aktualisiert das Kompendium jährlich, um aktuelle Bedrohungen und Technologien abzudecken.