Kontinuierliches, risikobasiertes Schwachstellenmanagement statt Scan-Friedhof: Wir bauen den Regelkreis aus Asset-Inventar, Scanning, Priorisierung (CVSS, EPSS, KEV), Remediation und Verifikation, integriert in ISMS, DORA- und NIS2-Compliance. Auf Wunsch als Managed Service. Herstellerunabhängig, ISO-27001-zertifiziert, erprobt in BaFin-regulierten Instituten.
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Die effektivste Schwachstellenbehebung folgt dem DORA-Prinzip: Detect (Erkennen), Organize (Organisieren), Remediate (Beheben) und Analyze (Analysieren). Dieser zyklische Prozess gewährleistet eine kontinuierliche Verbesserung Ihrer Sicherheitslage.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Unser methodischer Ansatz zur Schwachstellenbehebung gewährleistet eine systematische und nachhaltige Verbesserung Ihrer Sicherheitslage. Wir kombinieren bewährte Methoden mit maßgeschneiderten Lösungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Analyse: Detaillierte Untersuchung identifizierter Schwachstellen und deren Ursachen
Priorisierung: Bewertung der Schwachstellen nach Risiko, Auswirkung und Behebungsaufwand
Planung: Entwicklung einer maßgeschneiderten Remediation-Strategie und eines Aktionsplans
Umsetzung: Implementierung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und Patches
Verifizierung: Überprüfung der erfolgreichen Behebung durch Nachtests und Validierung
Dokumentation: Detaillierte Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen und erreichten Verbesserungen
Wissenstransfer: Schulung und Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter für nachhaltige Sicherheit
"Die systematische Behebung von Schwachstellen ist ein entscheidender Baustein für eine robuste Cybersicherheit. Unser Ansatz geht über das reine Patchen hinaus und adressiert die Grundursachen von Sicherheitslücken, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen."

Head of Informationssicherheit, Cyber Security
Expertise & Erfahrung:
10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Vollständige Erfassung aller IT-Assets inklusive Cloud, Container und Schatten-IT. Initiale Schwachstellenanalyse mit authentifizierten Scans, Baseline-Report und Reifegradbewertung Ihres bestehenden Prozesses.
CVSS allein erzeugt Alarmmüdigkeit. Wir priorisieren nach Ausnutzbarkeit (EPSS), aktiver Ausnutzung (CISA KEV), Asset-Exponierung und Geschäftskritikalität, mit klaren SLAs je Risikoklasse.
Koordinierte Behebung mit Ihren IT-Teams und Dienstleistern: Patch-Zyklen, Notfall-Patching, kompensierende Kontrollen für Legacy-Systeme und Verifikations-Rescans.
Kontinuierlicher Betrieb durch unser Team: Scanning, Triage, Priorisierung, Remediation-Tracking und monatliches Management-Reporting, herstellerunabhängig auf Ihrer oder unserer Tooling-Basis.
Wir verankern Schwachstellenmanagement in Ihrem ISMS und Ihrer Compliance: DORA-RTS-konforme Prozesse, NIS2-Nachweise, ISO-27001-Audit-Vorbereitung und KRITIS-Prüfgrundlagen.
Herstellerneutrale Auswahl und Einführung Ihrer Schwachstellenmanagement-Plattform: Anforderungskatalog, PoC, Integration in Ticketing (Jira, ServiceNow) und SIEM.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
ADVISORI führt professionelle Penetrationstests (Pentests) durch, bei denen erfahrene Sicherheitsexperten Ihre IT-Systeme, Netzwerke und Applikationen mit denselben Werkzeugen und Methoden wie reale Angreifer prüfen, Black Box, White Box oder Grey Box, abgestimmt auf Ihre Bedrohungslage und regulatorischen Anforderungen wie DORA TLPT, NIS2 und BSI IT-Grundschutz.
Ein professionelles Security Assessment gibt Ihnen einen ganzheitlichen Überblick über den Sicherheitsstatus Ihrer IT-Infrastruktur, Anwendungen und Prozesse. Wir identifizieren Schwachstellen systematisch, bewerten Risiken nach anerkannten Standards wie ISO 27001, BSI IT-Grundschutz und NIS2 und entwickeln priorisierte Handlungsempfehlungen, damit Sie gezielt in die Maßnahmen investieren, die Ihre Sicherheitslage am wirksamsten verbessern.
Schwachstellenmanagement ist der kontinuierliche, risikobasierte Prozess zur Identifikation, Bewertung, Priorisierung und Behebung von Sicherheitslücken in IT-Systemen, Anwendungen und Netzwerken. Er umfasst fünf Phasen: Asset-Inventarisierung, Schwachstellen-Scanning, risikobasierte Priorisierung, Remediation (Patching oder kompensierende Kontrollen) und Verifikation. Im Unterschied zur einmaligen Schwachstellenanalyse ist Schwachstellenmanagement ein dauerhafter Regelkreis mit definierten Verantwortlichkeiten, SLAs und Management-Reporting.
Ein Schwachstellen-Scan ist die technische Momentaufnahme durch einen Scanner. Die Schwachstellenanalyse bewertet die Ergebnisse eines oder mehrerer Scans im Kontext Ihrer Infrastruktur. Schwachstellenmanagement ist der übergeordnete, kontinuierliche Prozess, der Scans und Analysen in einen Regelkreis mit Priorisierung, Behebung, Verifikation und Berichterstattung überführt. Auditoren und Aufsichten (ISO 27001, DORA, NIS2) verlangen den Prozess, nicht nur Scan-Reports.
ISO 27001:
2022 fordert in Annex A 8.8 (Management of technical vulnerabilities) einen nachweisbaren Prozess: Informationen über technische Schwachstellen müssen rechtzeitig beschafft, die Exponierung bewertet und angemessene Maßnahmen ergriffen werden. Für das Audit brauchen Sie dokumentierte Verantwortlichkeiten, Priorisierungsregeln, Behebungsfristen und Wirksamkeitsnachweise. Wir bauen den Prozess so auf, dass er direkt in Ihr ISMS und Ihre Auditvorbereitung einzahlt.
DORA verlangt in Art.
10 Mechanismen zur zeitnahen Erkennung anomaler Aktivitäten und Schwachstellen; die RTS zum IKT-Risikomanagement konkretisieren Anforderungen an Schwachstellen-Scans, Patch-Prozesse und den Umgang mit Legacy-Systemen. Seit dem EZB-Schreiben vom Juli
2026 (SSM‑2026‑0301) steht das Thema zusätzlich unter Aufsichtsdruck: Bedeutende Institute müssen ihr Schwachstellen- und Patch-Management beschleunigen und bis 31. Oktober
2026 einen Aktionsplan beim Joint Supervisory Team einreichen.
Risikobasiertes Schwachstellenmanagement priorisiert Schwachstellen nicht allein nach CVSS-Schweregrad, sondern nach tatsächlichem Risiko: Wird die Lücke aktiv ausgenutzt (CISA-KEV-Katalog)? Wie wahrscheinlich ist Ausnutzung (EPSS-Score)? Ist das Asset aus dem Internet erreichbar? Wie geschäftskritisch ist es? In der Praxis tragen nur 2–5 % aller Findings relevantes Risiko, wer diese zuerst behebt, senkt das Gesamtrisiko schneller als Teams, die CVSS-Listen von oben abarbeiten.
Mindeststandard ist heute: kontinuierlich für internetzugängliche Systeme, mindestens wöchentlich für kritische interne Systeme, monatlich flächendeckend, ergänzt um anlassbezogene Scans nach größeren Changes und bei kritischen CVE-Veröffentlichungen. Statische Quartals-Scans gelten angesichts KI-beschleunigter Exploit-Entwicklung als nicht mehr angemessen; die EZB fordert explizit die Vorbereitung auf häufigere und umfangreichere Patch-Zyklen.
Etablierte Enterprise-Plattformen sind Tenable (Nessus), Qualys VMDR und Rapid
7 InsightVM; im Open-Source-Bereich ist OpenVAS/Greenbone verbreitet (und wird vom BSI referenziert); Cloud-native Scanner wie Microsoft Defender Vulnerability Management oder AWS Inspector decken Cloud-Workloads ab. Entscheidend ist weniger das Tool als die Integration: Asset-Quelle (CMDB), Ticketing (Jira, ServiceNow), SIEM und Reporting müssen einen geschlossenen Regelkreis bilden. Wir beraten herstellerunabhängig.
Die Kosten hängen von Asset-Anzahl, Scan-Tiefe und Betriebsmodell ab. Grobe Orientierung: Tool-Lizenzen liegen je nach Plattform bei 15–60 Euro pro Asset und Jahr; ein initiales Assessment mit Baseline-Scan und Prozessdesign ist als Projekt von wenigen Wochen kalkulierbar; Vulnerability Management as a Service wird monatlich je Asset-Paket abgerechnet und ist für die meisten Mittelständler günstiger als eigene Analysten-Kapazität. Wir kalkulieren transparent nach Scope.
Für Legacy-, OT- und End-of-Life-Systeme, die nicht gepatcht werden können, sind kompensierende Kontrollen der anerkannte Weg: Netzwerksegmentierung bis Mikro-Segmentierung, virtuelles Patching über IPS/WAF, gehärtete Konfiguration, erweitertes Monitoring und eingeschränkte Erreichbarkeit. Wichtig ist die dokumentierte Risikoakzeptanz mit Ablaufdatum, auch die EZB nennt die Ablösung oder besondere Absicherung von Legacy-Technologie als strukturelle Erwartung.
Ja. Mit Vulnerability Management as a Service übernehmen wir Scanning, Triage, risikobasierte Priorisierung, Remediation-Tracking mit Ihren IT-Teams und das monatliche Management-Reporting, auf Basis Ihrer vorhandenen Tools oder unserer Plattform. Bei aktiv ausgenutzten Schwachstellen eskalieren wir direkt in unsere Incident-Response-Prozesse. Sie behalten Governance und Risikoentscheidungen, wir liefern den Maschinenraum.
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