Sichere CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act

CRA CE-Kennzeichnung: Konformität für digitale Produkte

Die CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act (CRA) ist entscheidend für den Marktzugang digitaler Produkte in der EU.

  • 01Rechtssichere CE-Kennzeichnung nach CRA-Anforderungen
  • 02Vollständige Konformitätsdokumentation und Nachweisführung
  • 03Sicherstellung der EU-Marktfähigkeit Ihrer Produkte
  • 04Minimierung rechtlicher Risiken und Haftungsrisiken
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act (CRA)

Ab Dezember 2027 duerfen digitale Produkte ohne CE-Kennzeichnung nicht mehr in der EU verkauft werden. Der Cyber Resilience Act (CRA) macht die CE-Markierung fuer Software, IoT-Geraete und vernetzte Produkte zur Pflicht. Wir fuehren Sie durch Konformitaetsbewertung, technische Dokumentation und EU-Konformitaetserklaerung bis zur rechtskonformen CE-Kennzeichnung.

Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung bei der CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act, von der initialen Bewertung über die Konformitätsbewertung bis zur erfolgreichen Markteinführung.

2 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

CRA-Anwendbarkeitsanalyse

Umfassende Bewertung der CRA-Anwendbarkeit auf Ihre Produkte und deren Klassifizierung.

  • Detaillierte Produktanalyse und Scope-Definition
  • Klassifizierung nach CRA-Produktkategorien
  • Bewertung der anzuwendenden Sicherheitsanforderungen
  • Roadmap für die Konformitätsbewertung
02

Konformitätsbewertung und Dokumentation

Durchführung der vollständigen Konformitätsbewertung und Erstellung aller erforderlichen Dokumentationen.

  • Auswahl und Durchführung geeigneter Bewertungsverfahren
  • Technische Dokumentation nach CRA-Anforderungen
  • EU-Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung
  • Marktüberwachung und Compliance-Monitoring

5 Phasen

Unser CE-Marking Prozess

Wir führen Sie strukturiert durch alle Phasen der CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act.

  1. Produktanalyse und CRA-Anwendbarkeitsprüfung

  2. Auswahl des geeigneten Konformitätsbewertungsverfahrens

  3. Durchführung der erforderlichen Tests und Bewertungen

  4. Erstellung der vollständigen technischen Dokumentation

  5. CE-Kennzeichnung und Markteinführungsfreigabe

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Unsere Expertise

  • 01Tiefgreifende Kenntnisse des Cyber Resilience Act und EU-Rechtsrahmen
  • 02Erfahrung in Konformitätsbewertungsverfahren und CE-Kennzeichnungsprozessen
  • 03Praktische Unterstützung bei der technischen Dokumentation
  • 04Ganzheitliche Beratung von der Analyse bis zur Markteinführung

Rechtlicher Hinweis

Die CE-Kennzeichnung nach dem CRA ist ab 2027 verpflichtend für digitale Produkte mit Cybersicherheitsrelevanz. Eine frühzeitige Vorbereitung ist entscheidend für die rechtzeitige Marktreife.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu CRA Cyber Resilience Act CE-Marking

Was bedeutet die CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act (CRA)?

Die CE-Kennzeichnung unter dem CRA bestätigt, dass ein digitales Produkt die grundlegenden Cybersicherheitsanforderungen der EU erfüllt. Ab Dezember 2027 ist sie Pflicht für alle Produkte mit digitalen Elementen, Software, IoT-Geräte und vernetzte Hardware, die auf dem EU-Markt verkauft werden. Ohne CE-Kennzeichnung ist der Marktzugang nicht mehr zulässig.

Welche Produkte brauchen ab 2027 eine CE-Kennzeichnung nach dem CRA?

Der CRA gilt für alle Produkte mit digitalen Elementen, die direkt oder indirekt mit einem Netzwerk verbunden werden können. Dazu gehören Standalone-Software, Betriebssysteme, IoT-Geräte, Smart-Home-Produkte, industrielle Steuerungssysteme, Apps und eingebettete Software. Ausgenommen sind nur Produkte, die bereits unter spezifische EU-Regulierungen fallen (z.B. Medizinprodukte, Luftfahrt).

Wie läuft die Konformitätsbewertung für die CRA CE-Kennzeichnung ab?

Der Weg zur CE-Kennzeichnung umfasst fünf Schritte: 1) Produktklassifizierung (Standard, Klasse I, Klasse II oder kritisch), 2) Erfüllung der Cybersicherheitsanforderungen aus Anhang I, 3) Durchführung des passenden Konformitätsbewertungsverfahrens (Selbstbewertung oder Drittprüfung), 4) Erstellung der technischen Dokumentation und EU-Konformitätserklärung, 5) Anbringung der CE-Kennzeichnung.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstbewertung und Drittprüfung beim CRA?

Standard-Produkte (Standardkategorie) können eine interne Konformitätsbewertung (Selbstbewertung) durchführen. Produkte der Klasse I und Klasse II sowie kritische Produkte benötigen eine Bewertung durch eine unabhängige Konformitätsbewertungsstelle (Notified Body). Die ersten Conformity Assessment Bodies (CABs) nehmen ab Juni 2026 ihre Arbeit auf.

Welche Fristen gelten für die CRA CE-Kennzeichnung?

Die wichtigsten Fristen: Ab September 2026 müssen Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle melden. Ab Juni 2026 starten die Konformitätsbewertungsstellen. Ab Dezember 2027 gelten alle CRA-Anforderungen vollständig, ohne CE-Kennzeichnung kein EU-Marktzugang.

Welche Strafen drohen ohne CRA-konforme CE-Kennzeichnung?

Bei Verstößen gegen die grundlegenden Cybersicherheitsanforderungen drohen Bußgelder von bis zu 15 Millionen Euro oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Zusätzlich können nationale Marktüberwachungsbehörden den Rückruf oder das Verbot von Produkten anordnen.

Was muss die technische Dokumentation für die CRA CE-Kennzeichnung enthalten?

Die technische Dokumentation muss eine Risikoanalyse, die Beschreibung der Cybersicherheitsmaßnahmen, eine Software Bill of Materials (SBOM), Testergebnisse, das Schwachstellenmanagement-Konzept und Nachweise zur Erfüllung der Anhang-I-Anforderungen enthalten. Diese Dokumentation muss 10 Jahre lang aufbewahrt werden.