CRD V und Risikoreduzierungsgesetz sicher umsetzen

CRD V Umsetzung & Risikoreduzierungsgesetz

Die Capital Requirements Directive V (Richtlinie 2019/878) und das deutsche Risikoreduzierungsgesetz (RiG) stellen Kreditinstitute vor umfassende regulatorische Anforderungen, von MREL und TLAC über verschärfte Vergütungsregeln bis zur Neugestaltung der Proportionalität.

  • 01KI-native Compliance-Architekturen für CRD V-Anforderungen
  • 02Intelligente Digitale Governance mit Machine Learning-Optimierung
  • 03Automatisierte Aufsichtsinteraktion der nächsten Generation
  • 04Prädiktive Risikomanagement-Systeme für moderne Bankgeschäfte
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

CRD V, Anforderungen der Capital Requirements Directive V für Kreditinstitute

Die Capital Requirements Directive V (CRD V, Richtlinie 2019/878/EU) novellierte 2019 die europäische Eigenkapitalrichtlinie CRD IV und setzte zentrale Teile der Basel-III-Reformen in EU-Recht um. CRD V verschärft die Anforderungen an Governance, Vergütungspolitik und Fit-&-Proper-Prüfungen, führt das Prinzip der Proportionalität für kleinere Institute ein und regelt erstmals ein harmonisiertes Drittländerregime für Zweigstellen aus Nicht-EU-Staaten.

Wir unterstützen Kreditinstitute und Wertpapierfirmen bei der vollständigen Umsetzung der CRD-V-Anforderungen, von der Governance-Analyse über die Vergütungspolitik bis zur Vorbereitung auf die CRD-VI-Transition. Unser Beratungsansatz verbindet regulatorisches Fachwissen mit praxiserprobten Implementierungsmethoden.

6 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

KI-native Digitale Compliance-Architekturen und Automatisierte CRD V-Implementation

Wir entwickeln revolutionäre KI-Architekturen zur Umsetzung der CRD V-Standards und schaffen intelligente Systeme für vollautomatisierte Compliance-Orchestrierung in der digitalen Banking-Ära.

  • Machine Learning-basierte Analyse von CRD V-Innovationen und Digitalisierungsanforderungen
  • KI-gestützte Automatisierte Compliance-Orchestrierung für moderne Bankenaufsicht
  • Intelligente Digitale Transformation mit kontinuierlicher CRD V-Optimierung
  • Prädiktive Analyse von Regulierungstrends und proaktive Compliance-Anpassung
02

Intelligente Moderne Governance-Frameworks und KI-gestützte Aufsichtsinteraktion

Unsere KI-Plattformen schaffen adaptive Moderne Governance-Strukturen mit kontinuierlicher digitaler Aufsichtsüberwachung und automatisierter RegTech-Integration.

  • Machine Learning-optimierte Moderne Governance-Struktur-Innovation
  • KI-gestützte Echtzeit-Überwachung aller CRD V-Compliance-Parameter
  • Automatisierte Digitale Aufsichtskommunikation und intelligente Berichterstattung
  • Intelligente Anpassung von Governance-Prozessen an CRD V-Innovationen
03

KI-gestützte Moderne Fit & Proper-Systeme und Digitale Eignungsbewertungen

Wir implementieren intelligente Systeme für Moderne Fit & Proper-Bewertungen mit Machine Learning-basierter Analyse und kontinuierlicher digitaler Überwachung für die CRD V-Ära.

  • Automatisierte Moderne Fit & Proper-Analyse mit KI-gestützter Digitaler Bewertungslogik
  • Machine Learning-basierte Digitale Risikobewertung von Führungskräften
  • Kontinuierliche Digitale Überwachung und KI-gestützte Früherkennung
  • Intelligente Digitale Dokumentation und automatisierte Nachweisführung
04

Machine Learning-basierte Digitale Risikomanagement-Integration und KI-Optimierung

Wir entwickeln intelligente Digitale Risikomanagement-Systeme, die CRD V-Anforderungen mit fortschrittlicher KI-Technologie für optimale moderne Risikosteuerung kombinieren.

  • KI-gestützte Integration von Digitalem Risikomanagement in Moderne Governance
  • Machine Learning-basierte Digitale Risikoidentifikation und -bewertung
  • Intelligente Moderne Risikostrategie-Entwicklung und -überwachung
  • Automatisierte Digitale Risikoreporting und moderne Aufsichtskommunikation
05

Vollautomatisierte Digitale Compliance-Überwachung und KI-gestützte Berichterstattung

Unsere KI-Plattformen automatisieren die CRD V-Compliance-Überwachung mit intelligenter digitaler Berichterstattung und kontinuierlicher RegTech-Optimierung.

  • Vollautomatisierte Digitale Überwachung aller CRD V-Compliance-Anforderungen
  • Machine Learning-gestützte Moderne Berichtserstellung und Aufsichtskommunikation
  • Intelligente Digitale Früherkennung von Compliance-Abweichungen und Risiken
  • KI-optimierte Digitale Prozessverbesserung und kontinuierliche Compliance-Evolution
06

KI-gestütztes Digitales Change Management und Revolutionary RegTech Integration

Wir begleiten Sie bei der intelligenten digitalen Transformation Ihrer CRD V-Compliance und dem Aufbau nachhaltiger KI-RegTech-Innovationskapazitäten.

  • KI-optimierte Digitale Change Management-Strategien für CRD V-Transformation
  • Aufbau interner CRD V-Expertise und KI-RegTech-Innovationskompetenzzentren
  • Maßgeschneiderte Digitale Schulungsprogramme für KI-gestützte Moderne Bankenaufsicht
  • Kontinuierliche KI-basierte Innovation und adaptive Digitale Regulatory-Unterstützung

5 Phasen

Unser CRD-V-Beratungsansatz

Wir begleiten Institute strukturiert durch die CRD-V-Compliance, von der regulatorischen Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung und laufenden Überwachung. Dabei berücksichtigen wir stets die Wechselwirkungen mit CRR II, MaRisk und den kommenden CRD-VI-Anforderungen.

  1. Regulatorische Bestandsaufnahme

    Abgleich Ihrer aktuellen Governance-, Vergütungs- und Eignungsprozesse mit CRD-V-Anforderungen

  2. Gap-Analyse und Priorisierung

    Identifikation von Handlungsbedarfen und Ableitung eines risikobasierten Umsetzungsplans

  3. Implementierung

    Anpassung von Richtlinien, Prozessen und Dokumentation an CRD-V-Standards

  4. BaFin-Interaktion

    Unterstützung bei Anzeigeverfahren, Fit-&-Proper-Nachweisen und aufsichtlichen Dialogen

  5. Laufende Überwachung und CRD-VI-Readiness

    Monitoring regulatorischer Entwicklungen und proaktive Anpassung

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Die CRD V repräsentiert einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der EU-Bankenregulierung und eröffnet beispiellose Möglichkeiten für digitale Innovation und KI-Integration. Unsere fortschrittlichen RegTech-Lösungen ermöglichen es Instituten, nicht nur die neuen regulatorischen Standards zu erfüllen, sondern auch technologische Führerschaft in der digitalen Banking-Ära zu etablieren. Durch die Kombination von tiefgreifender Regulierungsexpertise mit revolutionären KI-Technologien schaffen wir nachhaltige Digitalvorteile bei gleichzeitigem Schutz kritischer Unternehmensdaten.

Warum ADVISORI für Ihre CRD-V-Compliance

  • 01Langjährige Erfahrung in der Umsetzung von CRD IV, CRD V und CRR II bei Banken, Wertpapierfirmen und Finanzdienstleistern
  • 02Praxiserprobte Methodik für Governance-Reviews, Vergütungsanalysen und Fit-&-Proper-Verfahren
  • 03Integrierter Ansatz: CRD V wird im Kontext von CRR II, MaRisk, EBA-Leitlinien und anstehender CRD VI betrachtet
  • 04Direkte BaFin- und Aufsichtserfahrung zur praxisgerechten Auslegung der Anforderungen

CRD V vollständig in Kraft, CRD VI bereits verabschiedet

Die CRD V ist seit Dezember 2020 in nationales Recht umgesetzt und bildet zusammen mit CRR II die aktuelle regulatorische Basis. Mit der Verabschiedung von CRD VI (Richtlinie 2024/1619) im Jahr 2024 stehen weitere Verschärfungen bei ESG-Risiken, Drittstaatenzweigstellen und Governance bevor. Institute müssen bestehende CRD-V-Strukturen jetzt auf CRD-VI-Readiness prüfen.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu CRD V Umsetzung & Risikoreduzierungsgesetz

Was ist die CRD V und welche Anforderungen stellt sie an Kreditinstitute?

Die CRD V (Richtlinie 2019/878/EU) ist die fünfte Fassung der europäischen Eigenkapitalrichtlinie und novelliert die CRD IV aus dem Jahr 2013. Sie setzt zentrale Teile der Basel-III-Reformen in EU-Recht um und verschärft insbesondere die Anforderungen an:

• Governance: Zusammensetzung, Eignung und Diversität von Leitungsorganen (Art. 88, 91 CRD)
• Vergütung: Strengere Obergrenzen für variable Vergütung von Risikoträgern und erweiterte Offenlegungspflichten (Art. 92 bis 95 CRD)
• Fit & Proper: Erweiterte Eignungsprüfungen für Geschäftsleiter, Aufsichtsräte und Inhaber von Schlüsselfunktionen
• Proportionalität: Erleichterungen für kleine und nicht-komplexe Institute bei Melde- und Offenlegungspflichten
• Intermediate EU Parent Undertaking (IPU): Pflicht für Nicht-EU-Bankengruppen mit wesentlicher EU-Präsenz, ein zwischengeschaltetes EU-Mutterunternehmen zu gründen

Die CRD V trat am 27. Juni 2019 in Kraft und musste bis zum 28. Dezember 2020 in nationales Recht umgesetzt werden.

Welche Governance-Änderungen bringt die CRD V gegenüber CRD IV?

Die CRD V verschärft die Governance-Anforderungen der CRD IV in mehreren Bereichen:

• Leitungsorgane: Strengere Anforderungen an die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat, einschließlich Diversitätsvorgaben und Mandatsbegrenzungen
• Interne Kontrollfunktionen: Klarere Trennung und Stärkung der Compliance-, Risikomanagement- und Revisionsfunktionen
• Risikomanagement: Verpflichtung zur Einrichtung eines Risikoausschusses auf Leitungsebene bei systemrelevanten Instituten
• Aufsichtsrechtliche Dialoge: Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden und Instituten bei Governance-Fragen

Institute müssen prüfen, ob ihre bestehenden Governance-Strukturen den CRD-V-Standards genügen, insbesondere im Hinblick auf die Zusammensetzung und Qualifikation der Leitungsorgane.

Was bedeutet Proportionalität in der CRD V und welche Institute profitieren davon?

Die CRD V führt erstmals ein formalisiertes Proportionalitätsprinzip ein, das kleinen und nicht-komplexen Instituten regulatorische Erleichterungen gewährt. Die Einstufung als kleines/nicht-komplexes Institut nach Art. 4 Abs. 1 Nr. 145 CRR II hängt von Kriterien wie Bilanzsumme (unter 5 Mrd. EUR), Handelsbuchtätigkeit und Geschäftsmodell ab.

Erleichterungen betreffen unter anderem:

• Vereinfachte Offenlegungspflichten mit reduzierten Berichtsfrequenzen
• Reduzierte Meldepflichten gegenüber der Aufsichtsbehörde
• Vereinfachte Vergütungsanforderungen bei geringerer Vergütungshöhe
• Weniger umfangreiche ICAAP/ILAAP-Dokumentation

ADVISORI unterstützt Institute bei der Prüfung, ob sie die Proportionalitätskriterien erfüllen, und bei der Ableitung konkreter Erleichterungen.

Was regelt die CRD V zur Vergütung von Risikoträgern?

Die CRD V verschärft die Vergütungsregeln der CRD IV insbesondere für sogenannte Material Risk Taker (Risikoträger):

• Bonus-Cap: Das Verhältnis von variabler zu fixer Vergütung bleibt grundsätzlich auf 1:1 begrenzt (mit Möglichkeit der Erhöhung auf 2:1 durch Gesellschafterbeschluss)
• Identifikation von Risikoträgern: Erweiterte Kriterien gemäß delegierter Verordnung (EU) 2021/923 zur Bestimmung von Mitarbeitern mit wesentlichem Einfluss auf das Risikoprofil
• Aufschub und Malus: Mindestens 40 % der variablen Vergütung müssen aufgeschoben werden, bei Führungskräften mindestens 60 %
• Proportionalitätsausnahme: Kleine Institute können von bestimmten Vergütungsanforderungen befreit werden

ADVISORI berät bei der Identifikation von Risikoträgern, der Anpassung der Vergütungspolitik und der Dokumentation gegenüber der BaFin.

Was sind die CRD-V-Fit-&-Proper-Anforderungen und wie werden sie geprüft?

Die CRD V erweitert die Anforderungen an die Eignung (Fit & Proper) von Geschäftsleitern und Aufsichtsratsmitgliedern gemäß Art. 91 CRD:

• Fachliche Eignung: Ausreichende Kenntnisse und Erfahrung für die jeweilige Funktion, einschließlich regulatorischer und bankfachlicher Kompetenz
• Zuverlässigkeit: Keine Vorstrafen oder Maßnahmen, die die persönliche Integrität infrage stellen
• Zeitliche Verfügbarkeit: Begrenzung der Anzahl gleichzeitiger Mandate, um eine wirksame Aufsichtsführung sicherzustellen
• Kollektive Eignung: Das Leitungsorgan insgesamt muss die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen abdecken

Die BaFin prüft die Eignung im Rahmen des Anzeigeverfahrens nach § 24 KWG. ADVISORI unterstützt bei der Erstellung von Eignungsnachweisen, der Vorbereitung auf BaFin-Gespräche und der laufenden Überwachung der Eignungsanforderungen.

Was ist das Intermediate EU Parent Undertaking (IPU) nach CRD V?

Die CRD V führt mit Art. 21b die Pflicht zur Gründung eines Intermediate EU Parent Undertaking (IPU) ein. Nicht-EU-Bankengruppen, die in der EU über mindestens zwei Tochterunternehmen (Institute oder gemischte Finanzholdinggesellschaften) verfügen und deren EU-Gesamtaktiva 40 Mrd. EUR übersteigen, müssen ein zwischengeschaltetes EU-Mutterunternehmen einrichten.

Das IPU:

• Bündelt alle EU-Tochtergesellschaften unter einer einheitlichen Holdingstruktur
• Unterliegt der konsolidierten Aufsicht durch eine EU-Aufsichtsbehörde
• Erleichtert die Abwicklungsplanung und das Krisenmanagement für Nicht-EU-Gruppen

Mit der CRD VI wird das Drittländerregime weiter verschärft, insbesondere durch das BRUBEG mit neuen Lizenzierungspflichten für Drittstaatenzweigstellen in Deutschland.

Wie hängen CRD V, CRR II und die kommende CRD VI zusammen?

CRD V und CRR II bilden gemeinsam das Bankenpaket 2019 und setzen die Basel-III-Reformen in EU-Recht um:

• CRD V (Richtlinie 2019/878): Governance, Vergütung, Fit & Proper, Proportionalität, Drittländerregime, muss in nationales Recht umgesetzt werden
• CRR II (Verordnung 2019/876): Eigenmittelanforderungen, Leverage Ratio, NSFR, MREL, gilt unmittelbar in allen EU-Staaten

Die Nachfolger CRD VI (Richtlinie 2024/1619) und CRR III (Verordnung 2024/1623) wurden 2024 verabschiedet und bringen weitere Verschärfungen:

• CRD VI: ESG-Risikoplan, erweiterte Fit-&-Proper-Regeln, neues Drittstaatenzweigstellen-Regime, BRUBEG-Umsetzung bis 2026• CRR III: Output Floor, überarbeiteter Standardansatz für Kreditrisiko, FRTB, Anwendung ab Januar 2025ADVISORI begleitet Institute über den gesamten regulatorischen Lebenszyklus von CRD IV über CRD V bis zur CRD-VI-Readiness.