Strategische FIDA-Compliance für die digitale Finanzwelt

FIDA: EU Financial Data Access Verordnung

Die Financial Data Access Regulation (FIDA) schafft den regulatorischen Rahmen für Open Finance in der EU.

  • 01Vollständige FIDA-Compliance-Strategie und Umsetzungsroadmap
  • 02Sichere API-Architekturen und Datenfreigabe-Frameworks
  • 03Integrierte Datenschutz- und Consent-Management-Lösungen
  • 04Kontinuierliche Überwachung und regulatorische Updates
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

FIDA: Open Finance Regulierung der EU

Die Financial Data Access Regulation (FIDA) erweitert das Open Banking-Konzept auf alle Finanzdienstleistungen und schafft neue Möglichkeiten für Datenfreigabe und Innovation. Gleichzeitig entstehen komplexe Compliance-Anforderungen, die eine durchdachte strategische Herangehensweise erfordern.

Wir bieten end-to-end FIDA-Compliance-Services, die technische Implementation, regulatorische Anforderungen und strategische Geschäftsentwicklung integrieren. Unser Ansatz gewährleistet nicht nur Compliance, sondern maximiert auch die Geschäftschancen der neuen Datenökonomie.

6 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

FIDA Compliance Assessment und Gap-Analyse

Umfassende Bewertung Ihrer aktuellen Position und Entwicklung einer maßgeschneiderten FIDA-Compliance-Strategie.

  • Detaillierte Analyse der FIDA-Anforderungen für Ihr Geschäftsmodell
  • Bewertung bestehender Systeme und Identifikation von Compliance-Gaps
  • Entwicklung priorisierter Umsetzungsroadmaps und Zeitpläne
  • Kosten-Nutzen-Analyse verschiedener Implementierungsansätze
02

Technische Implementation und API-Management

Entwicklung und Implementation sicherer, skalierbarer API-Architekturen für FIDA-konforme Datenfreigabe.

  • Design und Entwicklung FIDA-konformer API-Architekturen
  • Implementation robuster Sicherheits- und Authentifizierungssysteme
  • Entwicklung skalierbarer Datenintegrations- und -transformationslösungen
  • API-Lifecycle-Management und kontinuierliche Optimierung
03

Datenschutz-Framework und Consent-Management

Aufbau umfassender Datenschutz- und Einverständnismanagement-Systeme für FIDA-konforme Datenverarbeitung.

  • Entwicklung DSGVO-konformer Datenschutz-Frameworks
  • Implementation granularer Consent-Management-Systeme
  • Aufbau von Data-Governance-Strukturen und -Prozessen
  • Kontinuierliche Überwachung und Audit-Trail-Management
04

Drittanbieter-Management und Partnerschaftsstrategien

Strategisches Management von Drittanbieter-Beziehungen und Entwicklung von Datenökosystem-Partnerschaften.

  • Entwicklung von Drittanbieter-Onboarding- und -Management-Prozessen
  • Aufbau strategischer Partnerschafts- und Kooperationsmodelle
  • Implementation von SLA-Management und Performance-Monitoring
  • Entwicklung von Revenue-Sharing- und Monetarisierungsstrategien
05

Risikomanagement und Monitoring-Systeme

Aufbau umfassender Risikomanagement-Frameworks und kontinuierlicher Überwachungssysteme für FIDA-Compliance.

  • Entwicklung FIDA-spezifischer Risikobewertungs-Frameworks
  • Implementation von Real-Time-Monitoring und Alerting-Systemen
  • Aufbau von Incident-Response- und Business-Continuity-Plänen
  • Kontinuierliche Risikobewertung und Anpassung der Schutzmaßnahmen
06

Ongoing Compliance und Regulatory Updates

Kontinuierliche Überwachung regulatorischer Entwicklungen und proaktive Anpassung Ihrer FIDA-Compliance-Strategie.

  • Kontinuierliches Monitoring regulatorischer Entwicklungen und Updates
  • Proaktive Anpassung von Systemen und Prozessen an neue Anforderungen
  • Regelmäßige Compliance-Assessments und Audit-Unterstützung
  • Strategische Beratung zu emerging Technologies und Marktentwicklungen

5 Phasen

Unser strategischer FIDA-Ansatz

Wir entwickeln mit Ihnen eine maßgeschneiderte FIDA-Strategie, die regulatorische Compliance mit Geschäftsinnovation verbindet.

  1. Umfassende Analyse Ihrer aktuellen Datenlandschaft und Geschäftsprozesse

  2. Entwicklung einer integrierten FIDA-Compliance- und Geschäftsstrategie

  3. Implementation sicherer und skalierbarer technischer Lösungen

  4. Aufbau robuster Governance- und Risikomanagement-Frameworks

  5. Kontinuierliche Optimierung und regulatorische Anpassung

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

FIDA stellt eine fundamentale Weiterentwicklung der europäischen Finanzregulierung dar. Unsere Expertise ermöglicht es Unternehmen, nicht nur compliant zu werden, sondern die neuen Möglichkeiten der Datenökonomie strategisch zu nutzen und dabei höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards zu gewährleisten.

Unsere FIDA-Expertise

  • 01Tiefgreifende Kenntnis der FIDA-Regulation und deren praktische Umsetzung
  • 02Bewährte Erfahrung in Open Banking und PSD2-Implementierungen
  • 03Expertise in sicherer API-Entwicklung und Datenarchitekturen
  • 04Ganzheitlicher Ansatz von Technologie bis Governance

Strategischer Vorteil

FIDA bietet nicht nur regulatorische Herausforderungen, sondern auch erhebliche Geschäftschancen. Eine proaktive und strategische Herangehensweise kann Wettbewerbsvorteile schaffen und neue Umsatzströme erschließen.

8 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu Financial Data Access (FIDA)

Was ist die FiDA-Verordnung?

FiDA steht für Financial Data Access. Der Vorschlag der EU-Kommission will das bekannte Open Banking zu Open Finance erweitern: Finanzinstitute sollen Kundendaten auf Wunsch der Kundin oder des Kunden über standardisierte Schnittstellen an berechtigte Dritte herausgeben. Anders als bei PSD2 geht es nicht nur um Zahlungskonten, sondern um Kredite, Versicherungen, Wertpapiere und Altersvorsorge. Wichtig: FiDA ist bislang ein Vorschlag und noch nicht in Kraft.

Wann tritt FiDA in Kraft? Aktueller Stand und Zeitplan

Stand August 2026 ist FiDA weder verabschiedet noch in Kraft, und es gibt kein verbindliches Anwendungsdatum. Der Ablauf bisher: Die EU-Kommission hat den Vorschlag am 28. Juni 2023 vorgelegt (Verfahren 2023/0205 COD). Der Rat hat seine Position im Dezember 2024 festgelegt, das Parlament hat im Dezember 2024 den Eintritt in die Verhandlungen beschlossen. Der Trilog wurde 2025 eröffnet, die letzte Runde fand im Juni 2025 statt. Seither ruhen die Verhandlungen, im Frühjahr 2026 war keine neue Runde terminiert. FiDA steht im Arbeitsprogramm der Kommission 2026 weiter als anhängiger Vorschlag, die Anfang 2025 kolportierte Rücknahme ist nicht erfolgt. Nach einer Verabschiedung ist mit einer Übergangsfrist von 18 bis 24 Monaten zu rechnen. Planen Sie deshalb nicht mit einem festen Stichtag, sondern mit Szenarien.

Für wen gilt die FiDA-Verordnung?

Betroffen wären Banken, Versicherer, Wertpapierfirmen, Fondsgesellschaften, Kreditgeber und weitere Finanzdienstleister in der EU als Dateninhaber. Neu gegenüber PSD2 ist, dass Versicherer erstmals einbezogen sind. Auf der anderen Seite stehen Datennutzer: regulierte Finanzunternehmen und neu registrierte Finanzinformationsdienstleister (FISP), die eine Zulassung benötigen. Ob und wie große digitale Plattformen als Datennutzer auftreten dürfen, ist im Trilog ausdrücklich noch offen.

Was ist der Unterschied zwischen FiDA und PSD2?

PSD2 beschränkt sich auf Zahlungskonten sowie Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste. FiDA geht deutlich weiter und soll alle wesentlichen Finanzdaten umfassen, also auch Versicherungen, Investments, Rentenverträge und Hypotheken. Zweiter Unterschied: FiDA sieht vor, dass die Marktteilnehmer die technischen und kommerziellen Regeln der Datenweitergabe in gemeinsamen Systemen festlegen, den Financial Data Sharing Schemes. Unter PSD2 gibt es dieses Konstrukt nicht, was in der Praxis zu sehr unterschiedlichen Schnittstellen geführt hat.

Was ist ein Financial Data Sharing Scheme (FDSS)?

Ein FDSS ist ein gemeinsames Regelwerk von Dateninhabern und Datennutzern, das festlegt, wie der Datenzugang technisch und kommerziell funktioniert: Schnittstellenstandards, Haftung, Streitbeilegung und die Entgelte, die ein Dateninhaber verlangen darf. Der Gedanke dahinter ist, die Fragmentierung zu vermeiden, die Open Banking geprägt hat. Wie verbindlich die Schemes ausgestaltet werden, gilt als eine der entscheidenden offenen Fragen des Verfahrens.

Welche Daten soll FiDA umfassen?

Der Vorschlag nennt unter anderem Kredit- und Darlehensdaten, Spar- und Anlageprodukte, Hypotheken, Versicherungsprodukte sowie Daten zur betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Genau der Umfang ist der zentrale Streitpunkt im Trilog: diskutiert werden die Fragen, welche Datenkategorien einen Nutzen ohne unverhältnismäßigen Umsetzungsaufwand bringen, wie weit die Datenhistorie zurückreichen muss und ob abgeleitete oder angereicherte Daten einbezogen werden. Ein abschließender Katalog steht deshalb noch nicht fest.

Welche technischen Anforderungen stellt FiDA?

Nach dem Vorschlag braucht es standardisierte Echtzeit-Schnittstellen für den Datenaustausch, ein belastbares Consent-Management mit einem Dashboard, in dem Kunden Freigaben erteilen und widerrufen können, starke Authentifizierung, Datensicherheit nach Stand der Technik, revisionssichere Protokollierung aller Zugriffe und Berichtswege an die Aufsicht. Der Aufwand liegt erfahrungsgemäß weniger in der Schnittstelle selbst als in der Datenqualität und darin, verstreute Bestandsdaten überhaupt herausgabefähig zu machen.

Was sollten Finanzinstitute jetzt tun, obwohl FiDA nicht verabschiedet ist?

Kein Großprojekt auf einen unsicheren Stichtag aufsetzen, aber die Vorarbeiten erledigen, die unabhängig vom Endtext Nutzen bringen. Das sind vor allem drei: ein Überblick, welche Kundendaten wo liegen und in welcher Qualität, eine Bewertung der eigenen Schnittstellen- und Consent-Fähigkeit, und eine Einschätzung, ob das eigene Haus FiDA vor allem als Pflicht oder auch als Geschäftsmodell auf der Datennutzerseite sehen will. Diese Schritte zahlen sich auch dann aus, wenn sich der Zeitplan weiter verschiebt.

Zertifikate, Partner und mehr

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