Regulatorische Änderungen frühzeitig erkennen, bewerten und rechtskonform implementieren

MaComp & MiFID II: Neue ESMA- und BaFin-Vorgaben systematisch umsetzen

BaFin und ESMA veröffentlichen laufend neue Leitlinien, MaComp-Aktualisierungen und technische Regulierungsstandards für MiFID-Institute.

  • 01Laufendes Monitoring aller ESMA-Guidelines, BaFin-Rundschreiben und MaComp-Änderungen
  • 02Institutsspezifische Impact-Assessments mit Gap-Analyse und priorisiertem Maßnahmenplan
  • 03Effiziente Umsetzung neuer WpHG- und MiFID-Anforderungen mit minimalem Betriebsaufwand
  • 04Drei bis sechs Monate Zeitvorsprung durch proaktives Regulatory-Change-Management
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

MiFID Anpassung an neue ESMA/BaFin Vorgaben

ESMA und BaFin aktualisieren regelmäßig die MaComp-Anforderungen, veröffentlichen neue Leitlinien zur Geeignetheitsprüfung, Vergütungsregulierung (BT 8) und Product Governance und setzen technische Regulierungsstandards (RTS) um. Für MiFID-pflichtige Wertpapierinstitute bedeutet das: Jede Änderung an MaComp, WpHG oder ESMA-Guidelines muss analysiert, bewertet und fristgerecht in Prozesse, Systeme und Kontrollen integriert werden.

Unser Regulatory-Change-Service übernimmt das systematische Monitoring, erstellt institutsspezifische Impact-Assessments und begleitet die Implementierung, von der Anpassung interner Richtlinien bis zur Schulung der Mitarbeiter.

2 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

Regulatory Change Monitoring & Impact Assessment

Wir überwachen kontinuierlich alle regulatorischen Entwicklungen bei ESMA, BaFin und auf EU-Ebene, die MiFID-pflichtige Institute betreffen. Jede Änderung wird auf institutsspezifische Relevanz geprüft und in einer strukturierten Gap-Analyse bewertet.

  • Systematisches Monitoring von ESMA-Leitlinien, BaFin-Rundschreiben und MaComp-Aktualisierungen
  • Detaillierte Analyse und Interpretation regulatorischer Änderungen für WpHG-pflichtige Institute
  • Institutsspezifische Impact-Assessments mit konkreten Handlungsempfehlungen
  • Priorisierung nach regulatorischer Dringlichkeit, Umsetzungskomplexität und Geschäftsrelevanz
02

MiFID-Implementierung & Compliance-Integration

Von der Anpassung interner Richtlinien über IT-Systemänderungen bis zur Mitarbeiterschulung: Wir entwickeln maßgeschneiderte Umsetzungsstrategien und begleiten die Integration neuer MaComp- und MiFID-Anforderungen in Ihre bestehende Compliance-Struktur.

  • Erstellung detaillierter Umsetzungsfahrpläne mit Meilensteinen und Verantwortlichkeiten
  • Anpassung von Policies, Prozessen und Kontrollen an neue MaComp- und WpHG-Anforderungen
  • Integration neuer Vorgaben in bestehende Compliance-Management-Systeme und IT-Landschaft
  • Schulung und Wissenstransfer zu neuen ESMA-Guidelines und BaFin-Rundschreiben

5 Phasen

Wie wir regulatorische MiFID-Änderungen strukturiert umsetzen

Unser erprobter Prozess verbindet systematisches Monitoring neuer ESMA- und BaFin-Vorgaben mit strukturierter Umsetzung, abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen Ihres Wertpapierinstituts.

  1. Laufendes Monitoring von ESMA-Publications, BaFin-Rundschreiben, MaComp-Änderungen und WpHG-Novellen

  2. Regulatorische Analyse und Interpretation neuer Anforderungen im Kontext Ihres Geschäftsmodells

  3. Impact-Assessment und Gap-Analyse gegen bestehende Prozesse, Kontrollen und IT-Systeme

  4. Priorisierter Maßnahmenplan mit Fristen, Verantwortlichkeiten und Aufwandschätzung

  5. Umsetzungsbegleitung

    Richtlinienanpassung, IT-Änderungen, Schulungen und Abnahmetests

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Die kontinuierliche Anpassung an neue MiFID-Vorgaben von ESMA und BaFin stellt für viele Institute eine erhebliche Herausforderung dar. Unser proaktiver Ansatz transformiert diese Herausforderung in einen strategischen Vorteil: Wir identifizieren regulatorische Änderungen frühzeitig, bewerten ihre spezifischen Auswirkungen präzise und implementieren notwendige Anpassungen effizient. Dies reduziert nicht nur Compliance-Risiken, sondern optimiert auch den Ressourceneinsatz und schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch regulatorische Exzellenz. Unsere Kunden profitieren von einem signifikanten Zeitvorsprung, reduzierten Implementierungskosten und einer höheren Qualität der regulatorischen Anpassung – entscheidende Faktoren in einem zunehmend komplexen MiFID-Umfeld.
Expertenmeinung von ADVISORI

5 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu MiFID Anpassung an neue ESMA/BaFin Vorgaben

Welche MaComp-Änderungen und ESMA-Leitlinien betreffen MiFID-Institute aktuell am stärksten?

Seit 2024 stehen drei Themenkomplexe im Fokus: Erstens die überarbeiteten ESMA-Leitlinien zur Geeignetheitsprüfung, die Nachhaltigkeitspräferenzen in den Beratungsprozess integrieren und BT 7 der MaComp betreffen. Zweitens die MaComp-BT-8-Aktualisierung zur Vergütungsregulierung auf Basis neuer ESMA-Leitlinien. Drittens die MiFID-III/MiFIR-II-Änderungen mit neuen Transparenzregeln, dem Consolidated Tape und verschärften Transaktionsreporting-Pflichten nach RTS 22. Wir priorisieren diese Anforderungen nach Umsetzungsfrist und institutsspezifischer Relevanz.

Wie läuft ein regulatorisches Impact-Assessment bei neuen MiFID-Vorgaben ab?

Unser Impact-Assessment folgt einem Vier-Stufen-Prozess: Zuerst identifizieren wir die betroffenen Geschäftsbereiche, Prozesse und IT-Systeme. Dann bewerten wir die Lücke zwischen aktuellem Stand und neuer Anforderung in einer strukturierten Gap-Analyse. Im dritten Schritt priorisieren wir nach Kritikalität und Umsetzungsfrist. Abschließend erstellen wir einen konkreten Maßnahmenplan mit Aufwandschätzung, Verantwortlichkeiten und Meilensteinen, typischerweise innerhalb von zwei bis vier Wochen.

Was ändert sich durch MiFID III und MiFIR II für Wertpapierinstitute?

MiFID III und MiFIR II bringen wesentliche Neuerungen: verschärfte Transparenzanforderungen für Anleihen und strukturierte Produkte seit März 2026, ein neuer Single-Volume-Cap-Mechanismus statt des bisherigen Double VCM, das Verbot von Payment for Order Flow, die Einführung des Consolidated Tape für Aktien, ETFs und Derivate sowie erweiterte Positionsreporting-Pflichten für Emissionszertifikate-Derivate. Jede dieser Änderungen erfordert Anpassungen an Prozessen, IT-Systemen und internen Kontrollen.

Wie lange dauert die Umsetzung neuer ESMA- oder BaFin-Anforderungen?

Die Dauer hängt von Umfang und Komplexität der Änderung ab. Kleinere MaComp-Anpassungen wie die Aktualisierung interner Richtlinien lassen sich in vier bis acht Wochen umsetzen. Umfassendere Änderungen wie die Integration von Nachhaltigkeitspräferenzen in die Geeignetheitsprüfung oder neue Reporting-Formate nach RTS 22 erfordern typischerweise drei bis sechs Monate, einschließlich IT-Anpassungen, Schulungen und Testphasen.

Warum reduziert proaktives Regulatory-Change-Management die Umsetzungskosten?

Proaktives Monitoring verschafft einen Zeitvorsprung von drei bis sechs Monaten gegenüber reaktiver Umsetzung. Dadurch können Änderungen in laufende Projekte und Release-Zyklen integriert werden, statt unter Zeitdruck Sonderprojekte aufzusetzen. In der Praxis reduziert das die Implementierungskosten um 30 bis 40 Prozent, minimiert das Risiko aufsichtsrechtlicher Beanstandungen und ermöglicht die strategische Nutzung regulatorischer Änderungen als Wettbewerbsvorteil.