Präzise KI-System Klassifizierung für EU AI Act Compliance

EU AI Act System Classification

Unsere Expertise in der systematischen Klassifizierung von KI-Systemen gemäß EU AI Act ermöglicht präzise Compliance-Strategien.

  • 01Präzise Klassifizierung nach EU AI Act Risikokategorien
  • 02Strategische Beratung für kostenoptimierte Compliance-Pfade
  • 03Kontinuierliche Neubewertung bei System-Updates
  • 04Integration in bestehende AI Governance Frameworks
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Wie stufen Sie Ihr KI-System nach dem EU AI Act ein?

Der EU AI Act teilt KI-Systeme in vier Risikostufen ein, von minimalem bis unannehmbarem Risiko. Artikel 6 regelt die Hochrisiko-Einstufung über zwei Wege: als Sicherheitskomponente regulierter Produkte (Anhang I) oder in den acht sensiblen Anwendungsbereichen des Anhang III. Die korrekte Einstufung bestimmt Ihren gesamten Pflichtenkatalog, von Risikomanagementsystem bis Konformitätsbewertung.

Unser Einstufungsservice umfasst die systematische Erfassung und Kategorisierung Ihrer gesamten KI-Landschaft. Von der initialen Risikoanalyse über die Anhang-III-Prüfung bis zur laufenden Neubewertung bei Systemänderungen.

2 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

Systematische KI-Einstufung

Vollständige Kategorisierung Ihrer KI-Systeme nach den vier Risikostufen des EU AI Act. Prüfung der Hochrisiko-Kriterien nach Art. 6 inklusive Anhang-I- und Anhang-III-Analyse.

  • KI-Inventar mit Use-Case-Mapping
  • Einstufung nach Art. 5, Art. 6 und Art. 50
  • Ausnahmeprüfung nach Art. 6 Abs. 3
  • Dokumentation für Behördenanfragen
02

Dynamische Neubewertung

Aufbau eines Frameworks zur laufenden Neubewertung bei Systemänderungen, neuen Anwendungsfällen oder regulatorischen Updates.

  • Automatische Erkennung einstufungsrelevanter Änderungen
  • Trigger-basierte Neubewertungsprozesse
  • Auswirkungsanalyse bei Kategorie-Wechsel
  • Stakeholder-Kommunikation und Update-Management

5 Phasen

Unser Ansatz zur KI-Einstufung

Wir verfolgen einen fünfstufigen Prozess, der technische Analyse mit regulatorischem Detailwissen verbindet, von der Systemerfassung bis zur laufenden Governance.

  1. Erfassung aller KI-Systeme und Anwendungsfälle

  2. Systematische Prüfung gegen Art

    5 (Verbote), Art. 6 (Hochrisiko), Art. 50 (Transparenz)

  3. Detailprüfung der Anhang-III-Bereiche und Ausnahmekriterien

  4. Dokumentation der Einstufung mit Audit-Trail

  5. Einrichtung von Trigger-basierter Neubewertung bei Systemänderungen

Asan Stefanski

Ansprechpartner

Asan Stefanski

Head of Digital Transformation

11+ Jahre Erfahrung, Studium Angewandte Informatik, Strategische Planung und Leitung von KI-Projekten, Cyber Security, Secure Software Development, AI

Präzise System-Klassifizierung ist der Grundstein für intelligente AI Compliance. Unser strategischer Ansatz transformiert regulatorische Anforderungen in Wettbewerbsvorteile und ermöglicht risikooptimierte Innovation.
Expertenmeinung von ADVISORI

Warum ADVISORI für die KI-Einstufung?

  • 01Erfahrung mit komplexen KI-Landschaften in regulierten Branchen
  • 02Detailwissen zu allen 8 Anhang-III-Bereichen und Ausnahmekriterien
  • 03Praxiserprobte Methodik für Multi-Use-Case-Systeme
  • 04Monitoring-Framework für dynamische Neubewertung

Frist beachten

Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III müssen ab dem 2. Dezember 2027 alle Anforderungen erfüllen. Für Hochrisiko-Systeme in regulierten Produkten (Anhang I) gilt eine verlängerte Frist bis August 2028. Beginnen Sie die Einstufung jetzt.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu EU AI Act System Classification

Welche vier Risikostufen unterscheidet der EU AI Act?

Der EU AI Act stuft KI-Systeme in vier Kategorien ein: Unannehmbares Risiko (Art. 5), verbotene Praktiken wie Social Scoring, manipulative Techniken und biometrische Echtzeit-Fernidentifikation im öffentlichen Raum. Hohes Risiko (Art. 6), Systeme in regulierten Produkten (Anhang I) oder in acht sensiblen Bereichen (Anhang III) wie Biometrie, kritische Infrastruktur, Beschäftigung oder Strafverfolgung. Begrenztes Risiko (Art. 50), Systeme mit Transparenzpflichten, etwa Chatbots oder Deepfake-Generatoren. Minimales Risiko, alle übrigen Systeme ohne besondere regulatorische Auflagen.

Wie funktioniert die Hochrisiko-Einstufung nach Artikel 6?

Artikel 6 definiert zwei Wege: Erstens Systeme, die als Sicherheitskomponente in Produkte nach Anhang I eingebaut sind, z. B. Medizinprodukte, Maschinen oder Aufzüge. Diese erfordern eine Konformitätsbewertung durch Dritte. Zweitens eigenständige Systeme in den acht Bereichen des Anhang III, von Biometrie über Personalmanagement bis Rechtspflege. Ein Anhang-III-System kann von der Hochrisiko-Einstufung ausgenommen werden, wenn es kein erhebliches Risiko für Gesundheit, Sicherheit oder Grundrechte darstellt (Art. 6 Abs. 3).

Welche acht Bereiche umfasst Anhang III des EU AI Act?

Anhang III listet acht Hochrisiko-Bereiche: 1) Biometrie, Fernidentifikation und Emotionserkennung. 2) Kritische Infrastruktur, Verkehr, Energie, Wasser, digitale Netze. 3) Bildung und Berufsbildung, Prüfungsbewertung und Zugangsentscheidungen. 4) Beschäftigung, Einstellung, Leistungsbewertung, Aufgabenzuweisung. 5) Zugang zu Dienstleistungen, Kreditwürdigkeit, Versicherung, Notfalldienste. 6) Strafverfolgung, Beweisbewertung, Risikoanalyse. 7) Migration und Grenzschutz, Dokumentenprüfung, Risikoeinschätzung. 8) Rechtspflege und demokratische Prozesse.

Wann greift die Ausnahme nach Artikel 6 Absatz 3?

Ein Anhang-III-System ist nicht hochriskant, wenn es kein erhebliches Risiko darstellt. Vier Kriterien sprechen für die Ausnahme: Das System führt eine eng begrenzte Verfahrensaufgabe aus. Es verbessert nur das Ergebnis einer abgeschlossenen menschlichen Tätigkeit. Es erkennt Muster, ohne menschliche Bewertung zu ersetzen. Oder es dient lediglich der Vorbereitung einer Bewertung. Wichtig: Profiling-Systeme sind immer Hochrisiko, die Ausnahme gilt für sie nie. Der Anbieter muss die Bewertung vor dem Inverkehrbringen dokumentieren.

Wie stufe ich mein KI-System Schritt für Schritt ein?

Fünf Schritte: 1) Prüfen Sie, ob das System unter die Verbote nach Art. 5 fällt (Social Scoring, manipulative KI, biometrische Massenüberwachung). 2) Prüfen Sie, ob es eine Sicherheitskomponente in einem Produkt nach Anhang I ist. 3) Prüfen Sie, ob der Anwendungsfall unter einen der 8 Anhang-III-Bereiche fällt. 4) Falls ja, prüfen Sie die Ausnahmekriterien nach Art. 6 Abs. 3. 5) Prüfen Sie Transparenzpflichten nach Art. 50 für Systeme mit begrenztem Risiko. Dokumentieren Sie jeden Schritt, die Behörde kann die Bewertung anfordern.

Welche Pflichten entstehen aus der Hochrisiko-Einstufung?

Hochrisiko-Systeme müssen folgende Anforderungen erfüllen: Risikomanagementsystem (Art. 9), Daten-Governance für Trainings- und Testdaten (Art. 10), technische Dokumentation (Art. 11), automatische Protokollierung (Art. 12), Transparenz und Nutzerinformation (Art. 13), menschliche Aufsicht (Art. 14), Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit (Art. 15). Zusätzlich: Qualitätsmanagementsystem (Art. 17), EU-Konformitätserklärung (Art. 47) und Konformitätsbewertung vor dem Inverkehrbringen.

Wie werden GPAI-Modelle wie GPT oder Gemini eingestuft?

KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck (GPAI) fallen unter Kapitel V des EU AI Act, ein eigenes Regelungsregime neben der Vierstufenklassifizierung. Pflichten: technische Dokumentation, Transparenz gegenüber nachgelagerten Anbietern, Urheberrechts-Compliance und eine Zusammenfassung der Trainingsdaten. GPAI-Modelle mit systemischem Risiko (ab 10^25 FLOPS) müssen zusätzlich Modellbewertungen, adversariale Tests und Cybersicherheitsmaßnahmen durchführen. Die GPAI-Pflichten gelten ab August 2025.

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