Strukturierte Informationsregister für DORA-Compliance

DORA Informationsregister

Das DORA-Informationsregister (Register of Information, RoI) war bis 30.

  • 01Vollständige IKT-Asset-Inventarisierung und strukturierte Dokumentation
  • 02Automatisierte Registerführung und kontinuierliche Aktualisierung
  • 03Integrierte Datengovernance und Qualitätssicherung
  • 04Aufsichtsrechtskonforme Berichterstattung und Transparenz
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

DORA Informationsregister-Anforderungen: Was Finanzunternehmen wissen müssen

DORA Art. 28(3) verpflichtet alle Finanzunternehmen, ein vollständiges Register aller IKT-Drittanbieterverträge zu führen und jährlich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen. Das Register of Information (RoI) muss die EBA-ITS-Vorgaben erfüllen: strukturierte Datenfelder zu Vertragsparteien, Kritikalitätsbewertung, Subauftragnehmern und Datenspeicherorten.

Wir bieten umfassende Unterstützung beim Aufbau und der Optimierung von DORA-konformen Informationsregistern. Unser Ansatz kombiniert technische Expertise mit regulatorischem Know-how, um nachhaltige und effektive Dokumentationssysteme zu entwickeln.

6 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

IKT-Asset-Inventarisierung und Register-Architektur

Entwicklung umfassender IKT-Asset-Register mit strukturierter Inventarisierung aller kritischen Systeme, Anwendungen und Infrastrukturkomponenten für vollständige DORA-Transparenz.

  • Vollständige IKT-Asset-Discovery und Klassifizierung
  • Strukturierte Register-Architekturen und Datenmodell-Design
  • Kritikalitätsbewertung und Business-Impact-Analyse
  • Abhängigkeits-Mapping und Interconnection-Dokumentation
02

Automatisierte Datenerfassung und kontinuierliche Aktualisierung

Implementierung intelligenter Systeme für automatisierte Registerführung, kontinuierliche Datenaktualisierung und Echtzeit-Monitoring von IKT-Asset-Änderungen.

  • Automatisierte Asset-Discovery und Change-Detection
  • Integration mit bestehenden CMDB- und Monitoring-Systemen
  • Workflow-basierte Genehmigungsprozesse für Register-Updates
  • Echtzeit-Alerting bei kritischen Asset-Änderungen
03

Drittanbieter-Register und Vendor-Management-Integration

Aufbau spezialisierter Register für IKT-Drittanbieter mit umfassender Dokumentation von Services, Risiken und Abhängigkeiten für effektives Vendor-Risk-Management.

  • Vollständige Drittanbieter-Inventarisierung und Service-Katalogisierung
  • Risikobewertung und Due-Diligence-Dokumentation
  • Vertragsdokumentation und SLA-Monitoring-Integration
  • Konzentrationsrisiko-Analyse und Alternative-Mapping
04

Datengovernance und Qualitätssicherung

Etablierung robuster Datengovernance-Frameworks für Informationsregister mit umfassender Qualitätskontrolle, Validierung und Konsistenzprüfung.

  • Datenqualitäts-Frameworks und Validierungsregeln
  • Master-Data-Management und Referenzdaten-Governance
  • Automatisierte Konsistenzprüfung und Anomalie-Detection
  • Audit-Trails und Change-History-Dokumentation
05

Aufsichtsrechtskonforme Berichterstattung und Dokumentation

Entwicklung spezialisierter Reporting-Systeme für DORA-konforme Berichterstattung mit automatisierter Generierung aufsichtsrechtlicher Dokumentation.

  • Automatisierte DORA-Reporting-Templates und -Generierung
  • Aufsichtsbehörden-spezifische Dokumentationsformate
  • Compliance-Dashboard und Management-Reporting
  • Historische Datenarchivierung und Nachweisführung
06

Integrierte Risikobewertung und Impact-Analyse

Integration von Risikomanagement-Funktionen in Informationsregister mit kontinuierlicher Bewertung von IKT-Risiken und Business-Impact-Analysen.

  • Risiko-Rating-Integration und kontinuierliche Bewertung
  • Business-Impact-Analyse und Kritikalitäts-Assessment
  • Szenario-basierte Risikosimulation und Stress-Testing
  • Integration mit Incident-Management und Business-Continuity-Planung

5 Phasen

Unser Informationsregister-Implementierungs-Ansatz

Wir entwickeln mit Ihnen maßgeschneiderte DORA-Informationsregister, die nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft integriert werden und nachhaltige Transparenz sowie Compliance gewährleisten.

  1. Analyse bestehender IKT-Landschaft und Identifikation aller relevanten Assets

  2. Design strukturierter Register-Architekturen und Datenmodelle

  3. Implementierung automatisierter Erfassungs- und Aktualisierungsprozesse

  4. Etablierung umfassender Datengovernance und Qualitätskontrolle

  5. Integration in bestehende Risikomanagement- und Compliance-Systeme

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Ein gut strukturiertes Informationsregister ist das Nervensystem digitaler operationeller Resilienz. Unsere Erfahrung zeigt, dass Organisationen mit robusten, automatisierten Registersystemen nicht nur DORA-Anforderungen effizienter erfüllen, sondern auch ihre IKT-Governance und Risikomanagement-Fähigkeiten nachhaltig stärken.

Unsere Register-Expertise

  • 01Umfassende Erfahrung in Datengovernance und Compliance-Dokumentation
  • 02Bewährte Methoden für automatisierte Registerführung und Datenqualität
  • 03Spezialisierte Tools und Frameworks für IKT-Asset-Management
  • 04Integrierter Ansatz zur nachhaltigen Informationsregister-Governance

Register-Fokus

DORA-Informationsregister sind mehr als statische Inventarlisten. Sie bilden die dynamische Grundlage für Risikomanagement, Incident Response und regulatorische Berichterstattung. Vollständigkeit, Aktualität und Qualität der Registerdaten sind entscheidend für effektive digitale operationelle Resilienz.

5 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu DORA Informationsregister

Was ist das DORA-Informationsregister und wer muss es führen?

Das Informationsregister (Register of Information) ist ein nach Art. 28 DORA vorgeschriebenes, strukturiertes Verzeichnis aller Verträge mit IKT-Drittanbietern. Führungspflichtig sind alle Finanzunternehmen im DORA-Anwendungsbereich, unabhängig davon, wie viele Drittanbieterbeziehungen sie unterhalten, auch bei wenigen Verträgen entfällt die Pflicht nicht.

Welche Angaben muss das Informationsregister pro Drittanbieter enthalten?

Erfasst werden unter anderem der Anbietername, die Art der erbrachten IKT-Funktion, deren Kritikalitätseinstufung, der Standort der Datenverarbeitung sowie Angaben zu eingesetzten Subunternehmern. Das genaue Format folgt den technischen Durchführungsstandards der europäischen Aufsichtsbehörden, die konkrete Feldstruktur ist verbindlich vorgegeben, nicht frei wählbar.

Welche Software eignet sich für die Pflege des Informationsregisters?

Geeignet sind Lösungen, die das vorgeschriebene Meldeformat direkt unterstützen und Änderungen an Verträgen automatisch im Register nachziehen, statt eine manuelle Tabelle zu pflegen, die schnell veraltet. Bei der Auswahl lohnt sich zu prüfen, ob die Software Exportformate liefert, die direkt den Anforderungen der Aufsichtsbehörde entsprechen, um manuelle Nacharbeit vor der Einreichung zu vermeiden.

Wie oft muss das Register aktualisiert und der Aufsicht vorgelegt werden?

Das Register muss laufend aktuell gehalten werden, nicht nur zu festen Stichtagen, da es auf Anfrage der Aufsichtsbehörde vorlegbar sein muss. Zusätzlich sind je nach nationaler Umsetzung periodische Einreichungen an die zuständige Behörde vorgesehen, die genauen Fristen sollten mit der zuständigen nationalen Aufsicht abgeglichen werden, da sie sich unterscheiden können.

Was passiert bei einem unvollständigen oder veralteten Register im Prüfungsfall?

Ein unvollständiges Register gilt aufsichtsrechtlich als Verstoß gegen die Drittanbieter-Risikomanagement-Pflichten und kann Sanktionen sowie verschärfte Prüfungen nach sich ziehen. Da das Register die Grundlage für die Konzentrationsrisikobewertung bildet, wirkt sich eine Lücke zudem indirekt auf die Glaubwürdigkeit des gesamten IKT-Drittanbieter-Risikomanagements aus, nicht nur auf den formalen Registerpunkt selbst.

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