Fundierte ESG-Bewertungen für nachhaltige Investitions- und Geschäftsentscheidungen

ESG Due Diligence

ESG Due Diligence ermöglicht die systematische Bewertung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren bei Investitions- und Geschäftsentscheidungen.

  • 01Systematische Bewertung von ESG-Risiken und -Chancen
  • 02Fundierte Grundlage für nachhaltige Investitionsentscheidungen
  • 03Erfüllung regulatorischer Anforderungen und Investor-Erwartungen
  • 04Verbesserung der ESG-Performance und Reputationsmanagement
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

ESG Due Diligence

ESG Due Diligence ist ein strukturierter Prozess zur Bewertung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren bei Geschäfts- und Investitionsentscheidungen. Wir unterstützen Sie bei der systematischen Analyse und Bewertung von ESG-Risiken und -Chancen.

Wir bieten Ihnen umfassende ESG Due Diligence Services, von der initialen Risikoanalyse bis zur detaillierten Bewertung und Entwicklung von Verbesserungsempfehlungen. Unsere strukturierten Ansätze ermöglichen fundierte Entscheidungen.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

ESG-Risikoanalyse und -bewertung

Wir führen umfassende Analysen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken durch und bewerten deren potenzielle Auswirkungen.

  • Systematische Identifikation von ESG-Risikofaktoren
  • Quantitative und qualitative Risikobewertung
  • Materiality Assessment und Priorisierung
  • Entwicklung von Risikominderungsstrategien
02

Nachhaltigkeits-Performance Assessment

Wir bewerten die aktuelle ESG-Performance und identifizieren Verbesserungspotenziale für nachhaltiges Wachstum.

  • ESG-Kennzahlen und Performance Metrics
  • Benchmarking mit Branchenstandards
  • Gap-Analyse und Verbesserungspotenziale
  • ESG-Strategie und Roadmap Development

5 Phasen

Unser Vorgehen

Wir entwickeln mit Ihnen eine strukturierte ESG Due Diligence Strategie, die auf Ihre spezifischen Anforderungen und Ziele zugeschnitten ist.

  1. Definition der ESG Due Diligence Scope und Ziele

  2. Datensammlung und ESG-Performance Assessment

  3. Risikoanalyse und Materiality Assessment

  4. Bewertung und Scoring der ESG-Faktoren

  5. Entwicklung von Empfehlungen und Integration Roadmap

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Unsere Stärken

  • 01Tiefgreifende Expertise in ESG-Bewertung und Sustainable Finance
  • 02Langjährige Erfahrung in der Durchführung komplexer Due Diligence Prozesse
  • 03Strukturierte und datengestützte Bewertungsansätze
  • 04Individuelle Lösungen für verschiedene Branchen und Geschäftsmodelle

Expertentipp

Effektive ESG Due Diligence geht über die reine Compliance hinaus und identifiziert strategische Chancen für nachhaltiges Wachstum und Wertschöpfung.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu ESG Due Diligence

Was wird bei einer ESG Due Diligence geprüft?

Eine ESG Due Diligence bewertet systematisch drei Dimensionen: Umwelt (Klimarisiken, CO₂-Emissionen, Ressourcenverbrauch), Soziales (Arbeitnehmerrechte, Lieferkettenstandards, Diversität) und Governance (Compliance-Strukturen, Anti-Korruption, Transparenz). Die Prüfung umfasst regulatorische Konformität mit CSDDD, LkSG, EU-Taxonomie und CSRD sowie eine Bewertung finanzieller Risiken und Chancen. Das Ergebnis ist ein quantifiziertes ESG-Scoring mit konkretem Maßnahmenplan.

Welche Unternehmen brauchen eine ESG Due Diligence nach CSDDD?

Die EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) verpflichtet ab 2028 Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern und 900 Mio. Euro Umsatz zur Nachhaltigkeits-Sorgfaltsprüfung. Ab 2029 gilt dies für Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern und 450 Mio. Euro Umsatz. Zusätzlich fordert das deutsche LkSG bereits seit 2023 Lieferketten-Sorgfaltspflichten für Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten. Auch kleinere Unternehmen profitieren, da Investoren und Geschäftspartner ESG-Compliance zunehmend voraussetzen.

Wie läuft eine ESG Due Diligence bei M&A-Transaktionen ab?

Der Prozess folgt fünf Phasen: 1) Festlegung von Prüfungsumfang und ESG-KPIs, 2) Datenerhebung zu Umweltkennzahlen, sozialen Praktiken und Governance-Strukturen des Zielunternehmens, 3) Risikoanalyse und Materialitätsbewertung nach international anerkannten Standards (GRI, OECD-Leitsätze), 4) Quantifizierung der finanziellen Auswirkungen identifizierter ESG-Risiken und -Chancen, 5) Erstellung eines Maßnahmenplans mit Integrationsempfehlungen für die Post-Merger-Phase.

Was kostet fehlende ESG Due Diligence?

Die Kosten fehlender ESG-Prüfung sind erheblich: CSDDD-Verstöße können Bußgelder von bis zu 5 % des weltweiten Nettoumsatzes nach sich ziehen. Beim LkSG drohen Strafen bis 2 % des Jahresumsatzes plus Ausschluss von öffentlichen Aufträgen. Darüber hinaus entstehen Reputationsschäden, erschwerte Kapitalaufnahme und Wertminderungen bei M&A-Transaktionen. Investoren bewerten nicht-ESG-konforme Unternehmen systematisch mit Abschlägen von 10‑20 % auf den Unternehmenswert.

Wie unterscheidet sich ESG Due Diligence von einer klassischen Due Diligence?

Klassische Due Diligence prüft primär finanzielle, rechtliche und steuerliche Risiken. ESG Due Diligence erweitert diese Bewertung um Umweltrisiken (Klimaauswirkungen, Ressourcenabhängigkeiten), soziale Faktoren (Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, Menschenrechte) und Governance-Aspekte (Compliance-Kultur, Nachhaltigkeitsberichterstattung). Die Integration beider Perspektiven ist heute Standard: 94 % der institutionellen Investoren führen ESG-Analysen im Rahmen ihrer Transaktionsprüfungen durch.

Welche regulatorischen Anforderungen gelten 2026 für ESG Due Diligence?

Aktuell gelten parallel mehrere Regulierungen: Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) seit 2023, die EU-Taxonomie-Verordnung für nachhaltige Investitionen, die CSRD für Nachhaltigkeitsberichterstattung und die SFDR für Finanzprodukte. Die CSDDD wird bis Juli 2026 in nationales Recht umgesetzt. Unternehmen müssen ihre Due-Diligence-Prozesse an diesen überlappenden Anforderungen ausrichten, insbesondere Risikoidentifikation, Berichtspflichten und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.

Warum sollten auch KMU eine ESG Due Diligence durchführen?

Mittelständische Unternehmen fallen zwar nicht direkt unter CSDDD-Schwellenwerte, sind aber als Zulieferer großer Konzerne indirekt betroffen: Auftraggeber müssen ESG-Compliance in ihrer Lieferkette nachweisen und geben diese Anforderungen weiter. Eine frühzeitige ESG-Prüfung sichert Geschäftsbeziehungen, verbessert die Verhandlungsposition bei Finanzierungen und senkt das Risiko unerwarteter Compliance-Kosten. Der Markt für ESG Due Diligence wächst jährlich um 14 %, ein Signal, dass diese Praxis zum Standard wird.

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