Risikomanagement
Artikel über Risikomanagement von ADVISORI DE
Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors: Warum Fragmentierung und Komplexität das eigentliche Problem sind
Die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors scheitert nicht an zu wenig Kapital, sondern an 27 nationalen Märkten. Die Mitteilung der EU-Kommission vom Juli 2026 benennt die Ursachen der Fragmentierung des EU-Bankenmarktes offen: Home-Host-Anforderungen, die rund 230 Milliarden Euro an liquiden Aktiva binden, nationale Überregulierung und Gold-Plating mit 11,2 Milliarden Euro Meldekosten pro Jahr sowie nationale Eingriffe in grenzüberschreitende Bankenfusionen. Mit dem EU-Bankenpaket 2027 will die Kommission gegensteuern – von Vertragsverletzungsverfahren bis zur Vereinfachung der Bankenregulierung. Was Institute jetzt vorbereiten sollten.

Dr. Helge Thiele
15. September 2026
BSI A5 Basismodul: KI-Governance und Prüfkriterien in der Praxis
Neue EU-Vorgaben machen vertrauenswürdige KI zur nachweispflichtigen Voraussetzung. Mit dem BSI A5 Basismodul – dem Horizontalen Trustworthiness-Basismodul der Prüfarchitektur A5 – liegt dafür erstmals ein technologie- und branchenübergreifender Prüfrahmen vor. Der Beitrag ordnet die 55 Testkriterien für KI-Systeme nach Governance, Datenqualität, Transparenz, Fairness und Sicherheit, erklärt die Anbieter- und Betreiberpflichten der KI-Verordnung und zeigt in fünf Phasen, wie Sie KI-Governance im Unternehmen etablieren, KI-Risikomanagement verankern und EU AI Act Anforderungen umsetzen.

Dr. Helge Thiele
14. September 2026
KI-Governance für Banken: Daten, Modelle und interne Strukturen
KI-Governance ersetzt nicht, was Banken bereits beherrschen, sie baut darauf auf. Dieser Beitrag zeigt, wie Data Governance, Modell-Governance und interne Governance zu einem Rahmenwerk zusammenwachsen, das aufsichtlichen Erwartungen standhält und den skalierten Einsatz von KI überhaupt erst ermöglicht: von der Bewertung der Dateneignung über kontinuierliches Modell-Monitoring bis zur klaren Verantwortungszuordnung entlang der Three Lines of Defense.

Dr. Helge Thiele
28. August 2026
AI-Readiness: Eignung der Datengrundlage – Kriterien für Datenqualität, die über den AI-Erfolg entscheiden
AI-Readiness entscheidet sich früher, als die meisten denken, nämlich an der Datengrundlage. Dieser Beitrag erläutert Kriterien für die Datenqualität, ordnet den regulatorischen Rahmen von EU AI Act bis BCBS 239 ein und erklärt, warum die üblichen vier Qualitätskriterien für AI-Modelle nicht ausreichen.

Dr. Helge Thiele
19. August 2026
Der EU AI Act für Banken: Was 13 Jahre BCBS 239 für die KI-Ära wirklich wert sind
Der EU AI Act trifft Banken auf vertrautem Terrain: Datenqualität, Data Lineage, Modellrisiko-Management und menschliche Aufsicht sind Disziplinen, die BCBS 239 seit 2013 einfordert und die die EZB in ihrem RDARR-Leitfaden verschärft hat. Der Startvorteil ist real, aber begrenzt. Drei Anforderungen haben keine Entsprechung im Bestand: Bias- und Fairness-Kontrollen, die Erklärbarkeit von Modellentscheidungen und die Grundrechte-Folgenabschätzung nach Artikel 27. Eine Bestandsaufnahme mit konkretem Handlungsbedarf.

Dr. Helge Thiele
17. August 2026
9. MaRisk-Novelle 2026: Was sich für Banken jetzt ändert
Die 9. MaRisk-Novelle ist final: mehr Proportionalität, SNCI-Erleichterungen, neue Größenklassen. Alle Änderungen, Fristen und der Umsetzungsfahrplan bis 2027.

David Curtis Behm
21. Juli 2026
Der EBA-Klimastresstest 2027: Das neue Klimarisikomodul und was Banken jetzt tun müssen
Der Entwurf für den EBA-Stresstest 2027 führt ein spezielles Klimarisikomodul ein, mit dem Übergangs- und Hochwasserschocks zum adversen makroökonomischen Szenario hinzukommen. Derzeit betrifft dies nicht die RWA-Rechnung, aber dies ist eine methodische Entscheidung für diesen Stresstest, und keine Aussage über künftige Stresstests.

Dr. Helge Thiele
15. Juli 2026
MaRisk für WpI - Teil 2: Neue Risikotaxonomie, BTR 4 und DORA in der Risikosteuerung
Teil 2 der Serie zur WpI MaRisk nimmt die Risikosteuerung in den Blick: den wirkungsorientierten Risikobegriff mit Risiken für Kunden, Markt und Institut (RtC, RtM, RtF), das neue Risiko einer ungeordneten Abwicklung (BTR 4), die Abgrenzung zu DORA sowie die wachsende Begründungs- und Dokumentationslast, die mit der schlankeren Norm auf die Institute übergeht.

Dr. Helge Thiele
24. Juni 2026
MaRisk für WpI - Teil 1: Wo sich der zweite WpI-MaRisk-Entwurf im Allgemeinen Teil von der Banken-MaRisk unterscheidet
Mit dem zweiten Entwurf der WpI MaRisk schafft die BaFin erstmals eigene Mindestanforderungen an das Risikomanagement kleiner und mittlerer Wertpapierinstitute. Teil 1 analysiert, was der Allgemeine Teil wirklich verändert – von Proportionalität und zentralem Auslagerungsmanagement bis zum möglichen Verzicht auf die Interne Revision – und worauf Institute bis zum Geltungsbeginn 2027 achten sollten.

Dr. Helge Thiele
22. Juni 2026
Trends für Kreditrisikomodelle 2026: Fünf Entwicklungen, auf die sich Risikomanager einstellen sollten
Die Kreditrisikofunktion des Jahres 2026 unterscheidet sich erheblich von derjenigen, die die meisten Banken heute noch betreiben. Die fünf wichtigsten Entwicklungen werden vorgestellt – von generativer KI bis hin zur ESG-Integration – auf die sich Risikomanager heute vorbereiten sollten.

Dr. Helge Thiele
19. Juni 2026
Risikomanagement: Methoden, Prozesse und Best Practices für Unternehmen
Risikomanagement nach ISO 31000: Methoden, Prozess und regulatorische Anforderungen (MaRisk, DORA) — der Leitfaden für Unternehmen. Jetzt informieren."

David Curtis Behm
18. Mai 2026
MaRisk, CRD VI und EBA Guidelines: Was der MaRisk-Entwurf für das Risikomanagement konkret bedeutet
Wie die MaRisk-Novelle Ihr Risikomanagement, ESG-Steuerung und Prüfungssicherheit verändert – und welche Maßnahmen jetzt Eigenkapital, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit schützen.

Dr. Helge Thiele
28. April 2026
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