Der FRTB Internal Models Approach (IMA) ermöglicht Banken, eigene Risikomodelle für die Marktrisiko-Eigenkapitalberechnung zu verwenden — vorausgesetzt, strenge aufsichtliche Anforderungen an Expected Shortfall, Backtesting und P&L Attribution werden erfüllt. Als spezialisierte FRTB-Beratung unterstützt ADVISORI Institute bei der IMA-Zulassung, Modellvalidierung und laufenden Compliance.
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Während die FRTB-Handelsbuchabgrenzung und der Standardansatz ab Januar 2027 gelten, wurde die IMA-Anwendungspflicht auf Januar 2028 verschoben. Institute sollten die verbleibende Zeit für Modellentwicklung, Datenaufbau und Testläufe nutzen.
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Wir begleiten Sie von der strategischen Ansatzwahl über die technische Modellentwicklung bis zur erfolgreichen aufsichtlichen Genehmigung des IMA.
Kosten-Nutzen-Analyse: IMA vs. SA — Kapitaleinsparungspotenzial je Desk bewerten
Expected-Shortfall-Modell aufbauen: Risikofaktor-Mapping, Liquiditätshorizonte (10–120 Tage), Stressed ES
P&L Attribution Test und Backtesting implementieren: Schwellenwerte, Ampelsystem, Fallback-Regeln
NMRF-Prozess etablieren: Real Price Observation Test, Stressed-Kapitalzuschlag für nicht modellierbare Faktoren
Desk-Level-Genehmigungspakete erstellen: Dokumentation, Modellbeschreibung, Validierungsbericht
Aufsichtsdialog vorbereiten und Prüfungsprozess aktiv begleiten
"Die intelligente Optimierung der FRTB Internal Models Approach ist der Schlüssel zu nachhaltiger Basel III Interne Modelle-Compliance und regulatorischer Exzellenz im modernen Bankwesen. Unsere KI-gestützten Modellvalidierung-Lösungen ermöglichen es Instituten, nicht nur Aufsichtsanforderungen zu erfüllen, sondern auch strategische Compliance-Vorteile durch optimierte Modellentwicklung und prädiktive Marktrisiko-Bewertung zu entwickeln. Durch die Kombination von tiefgreifender Interne Modelle-Expertise mit modernsten KI-Technologien schaffen wir nachhaltige Wettbewerbsvorteile bei gleichzeitigem Schutz sensibler Unternehmensdaten."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wir begleiten den gesamten Genehmigungsprozess — von der Desk-Struktur-Analyse über die Antragserstellung bis zum Aufsichtsdialog mit BaFin und Bundesbank.
Aufbau und Validierung der ES-Berechnungsmethodik nach FRTB-Vorgaben — inklusive variabler Liquiditätshorizonte und Multiplikator-Kalibrierung.
Implementierung der quantitativen Tests, die über die Desk-Level-Genehmigung entscheiden — P&L Attribution, Backtesting und Non-Modellable Risk Factors.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Der Expected Shortfall (ES) ist das zentrale Risikomaß für Marktrisiko-Kapitalanforderungen unter dem Fundamental Review of the Trading Book (FRTB). Er ersetzt den Value at Risk und misst den durchschnittlichen Verlust im Tail der Verlustverteilung — auf dem 97,5-Prozent-Konfidenzniveau über einen 250-Tage-Stresszeitraum. ADVISORI begleitet Banken bei der Implementierung: von der ES-Berechnung über die Klassifizierung modellierbarer Risikofaktoren bis zur aufsichtlichen Validierung.
FRTB Backtesting Requirements erfordern präzise Umsetzung der Basel III Modellvalidierung mit spezifischen Backtesting-Performance-Anforderungen und Validierungsverfahren. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für intelligente Backtesting-Compliance, automatisierte Modellperformance-Überwachung und strategische Validierungs-Optimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Die korrekte Abgrenzung zwischen Handelsbuch und Anlagebuch ist entscheidend für die FRTB-Compliance und Kapitaloptimierung. Wir entwickeln mit Ihnen robuste Boundary-Management-Frameworks für präzise Klassifizierung und effiziente Steuerung.
Die FRTB Credit Valuation Adjustment stellt neue Herausforderungen für Kapitalberechnung und Risikomanagement dar. Wir entwickeln mit Ihnen comprehensive CVA-Frameworks für präzise Kapitalberechnung, effektives Hedging und nachhaltige Compliance-Exzellenz.
Die Fundamental Review of the Trading Book verlangt lückenlose Marktdaten, nachweisbare Risikofaktor-Modellierbarkeit und revisionssichere Data Governance. Wir bauen die Dateninfrastruktur, die Ihr Handelsbuch braucht — von der Real-Price-Observation-Pipeline über NMRF-Minimierung bis zur automatisierten Datenqualitätssicherung.
Die Fundamental Review of the Trading Book stellt deutsche Banken vor spezifische Herausforderungen. Wir entwickeln maßgeschneiderte Implementierungsstrategien, die BaFin-Anforderungen erfüllen und dabei die Besonderheiten des deutschen Bankenmarktes berücksichtigen.
Navigieren Sie die komplexe Umsetzung des Fundamental Review of the Trading Book mit unserer umfassenden Implementierungsunterstützung. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der initialen Bewertung und Gap-Analyse über die Konzeption und Systemanpassung bis zur vollständigen Integration in Ihre Handels- und Risikomanagementsysteme, einschließlich Modellanpassung, Dateninfrastruktur und Prozessoptimierung.
FRTB Implementation Strategy erfordert präzise Umsetzung der Basel III Fundamental Review of the Trading Book mit spezifischen Marktrisiko-Kapitalanforderungen und Aufsichtsvalidierung. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für intelligente FRTB-Compliance, automatisierte Handelsbuchtrennung und strategische Marktrisiko-Optimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Der Fundamental Review of the Trading Book verlangt eine grundlegend neue Marktrisiko-Modellierung: Der Sensitivitätsbasierte Ansatz (SbA) berechnet Delta-, Vega- und Curvature-Risiken über sieben Risikoklassen – GIRR, CSR (Non-Sec, Sec CTP, Sec Non-CTP), Equity, FX und Commodity. Wir unterstützen Banken bei der methodischen Konzeption, Risikofaktor-Modellierung und operativen Umsetzung dieser Anforderungen.
FRTB Non-Modellable Risk Factors erfordern präzise Umsetzung der Basel III NMRF-Identifikation mit spezifischen Kapitalberechnung-Verfahren und Stress-Szenario-Kalibrierung. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für intelligente NMRF-Compliance, automatisierte Risikofaktor-Validierung und strategische Aufsichtsanerkennung-Optimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Die kontinuierliche Einhaltung der FRTB-Anforderungen erfordert systematische Überwachung, regelmäßige Anpassungen und proaktive Optimierung. Wir begleiten Sie bei der nachhaltigen FRTB-Compliance.
FRTB Profit & Loss Attribution erfordert präzise Umsetzung der Basel III P&L-Zuordnung mit spezifischen Risikofaktor-Dekompositionsanforderungen und Modellvalidierung. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für intelligente P&L-Attribution-Compliance, automatisierte Backtesting-Integration und strategische Transparenz-Optimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Unsere umfassende FRTB-Readiness-Bewertung identifiziert Lücken in Ihren aktuellen Systemen, Prozessen und Daten, quantifiziert die Auswirkungen auf Ihr Kapital und liefert einen maßgeschneiderten Implementierungsfahrplan für eine effiziente FRTB-Compliance.
Der Internal Models Approach (IMA) erlaubt Banken, eigene Risikomodelle zur Berechnung der Marktrisiko-Eigenkapitalanforderungen zu verwenden. Im Gegensatz zum Standardansatz (SA-FRTB), der feste Risikogewichte vorgibt, basiert der IMA auf dem Expected Shortfall (ES) mit einem 97,
5 %-Quantil. Das Ziel: risikosensitivere und potenziell niedrigere Kapitalanforderungen — vorausgesetzt, die Bank erfüllt die strengen Anforderungen an Modellqualität, Backtesting und P&L Attribution. Die Kapitalformel lautet IMA-Kapital = IMCC + NMRF + DRC.
Die IMA-Zulassung erfolgt auf Desk-Ebene — jeder Trading Desk muss individuell genehmigt werden. Voraussetzung sind bestandene Backtesting-Prüfungen (Traffic Light Approach) und der P&L Attribution Test (PLAT). Desks, die diese Tests nicht bestehen, fallen automatisch auf den Standardansatz zurück. Zusätzlich muss jeder Desk eine qualifizierte Risikomanagement-Infrastruktur, ausreichende Datenhistorie und eine unabhängige Modellvalidierung nachweisen.
Der P&L Attribution Test vergleicht die tatsächlichen Handels-P&L-Ergebnisse mit den vom Risikomodell prognostizierten Werten. Die Abweichung wird über statistische Schwellenwerte (Spearman-Korrelation und Kolmogorov-Smirnov-Test) bewertet. Fällt ein Desk durch den PLAT, verliert er die IMA-Berechtigung und muss den kapitalintensiveren Standardansatz verwenden. Der PLAT ist damit der zentrale Qualitätstest für die Modellgenauigkeit unter FRTB.
Das Expected-Shortfall-Modell berechnet den erwarteten Verlust jenseits des 97,
5 %-Quantils — es erfasst also Tail-Risiken besser als der bisherige Value-at-Risk. Unter dem FRTB gelten risikoklassenspezifische Liquiditätshorizonte von
10 bis
120 Tagen. Die IMCC (Internal Model Capital Charge) wird aus der gewichteten Kombination aktueller und gestresster ES-Werte berechnet, multipliziert mit dem aufsichtlichen Faktor 1,5.
Risikofaktoren, die den Real Price Observation (RPO) Test nicht bestehen — also nicht ausreichend durch beobachtbare Marktpreise belegt sind — gelten als nicht modellierbar (NMRF). Für diese Faktoren muss ein separater Stressed-Expected-Shortfall-Zuschlag berechnet werden, der zum IMA-Kapital addiert wird. Die NMRF-Behandlung ist oft der kapitalintensivste Teil des IMA und erfordert eine systematische Datenstrategie.
Backtesting vergleicht die Modellprognosen mit den tatsächlich eingetretenen Verlusten über einen Zeitraum von
250 Handelstagen. Das Ergebnis wird über den Traffic Light Approach bewertet: Grüne Zone (0–4 Überschreitungen), gelbe Zone (5–9) und rote Zone (10+). Bei roter Zone kann die Aufsicht die IMA-Genehmigung entziehen. Backtesting muss sowohl auf Desk- als auch auf Gesamtbankebene durchgeführt und dokumentiert werden.
Die EU hat die IMA-Anwendungspflicht auf Januar
2028 verschoben, während die FRTB-Handelsbuchabgrenzung und der Standardansatz bereits ab Januar
2027 gelten. Banken, die den IMA nutzen möchten, sollten die verbleibende Zeit für Modellentwicklung, Dateninfrastruktur, Testläufe und den aufsichtlichen Genehmigungsprozess nutzen. Die EBA hat bereits finale RTS zu Liquiditätshorizonten, Backtesting und Risikofaktor-Modellierbarkeit veröffentlicht.
ADVISORI begleitet Institute vom strategischen Assessment (IMA vs. SA: Lohnt sich der IMA für welche Desks?) über die technische Modellentwicklung (ES-Berechnung, PLAT, Backtesting, NMRF) bis zur aufsichtlichen Dokumentation und dem BaFin-Dialog. Unsere Berater bringen Erfahrung aus IMA-Zulassungsprojekten bei europäischen Banken mit und unterstützen sowohl bei der Erstgenehmigung als auch bei der laufenden Modellüberwachung und Re-Kalibrierung.
Die IMA-Implementierung erfordert erhebliche Investitionen in Modellinfrastruktur, Datenmanagement und Personal. Typische Kostentreiber sind die Risikofaktor-Modellierung, der Aufbau der PLAT-Infrastruktur, NMRF-Datenanforderungen und die aufsichtliche Dokumentation. Dem stehen potenziell deutlich niedrigere Kapitalanforderungen gegenüber — bei großen Handelsbüchern kann die Kapitaleinsparung des IMA gegenüber dem SA mehrere hundert Millionen Euro betragen.
Die EBA hat mehrere finale Regulatory Technical Standards (RTS) zum IMA veröffentlicht: RTS zu Liquiditätshorizonten für das Risikofaktor-Mapping, RTS zu Backtesting und P&L Attribution Anforderungen sowie RTS zur Risikofaktor-Modellierbarkeit (NMRF-Kriterien). Diese Standards definieren die technischen Details der IMA-Implementierung und sind seit November
2022 im EU-Amtsblatt veröffentlicht.
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