Hochmoderne Technologie-Infrastrukturen für FRTB-Excellence

FRTB Technology Infrastructure

Die erfolgreiche FRTB Implementation erfordert robuste, skalierbare und intelligente Technologie-Infrastrukturen.

  • 01Skalierbare Cloud-native FRTB-Architekturen mit Enterprise-Grade-Sicherheit
  • 02Echtzeit-Datenverarbeitung und automatisierte Compliance-Monitoring-Systeme
  • 03Nahtlose Integration in bestehende Bankeninfrastrukturen und Legacy-Systeme
  • 04KI-gestützte Risikobewertung und intelligente Reporting-Automatisierung
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Technologie-Excellence für FRTB-Compliance

Die Fundamental Review of the Trading Book stellt höchste Anforderungen an die technologische Infrastruktur von Finanzinstituten. Moderne FRTB-Compliance erfordert nicht nur die Verarbeitung enormer Datenmengen in Echtzeit, sondern auch die Integration komplexer Risikomodelle, automatisierte Reporting-Systeme und intelligente Monitoring-Funktionen. Unsere Technologie-Lösungen schaffen die Grundlage für nachhaltige FRTB-Excellence.

Wir entwickeln und implementieren hochmoderne Technologie-Infrastrukturen, die FRTB-Compliance ermöglichen und dabei operative Effizienz, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit gewährleisten. Von der Architektur-Planung bis zur produktiven Implementation.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

Cloud-native FRTB-Plattform-Entwicklung

Wir entwickeln hochmoderne, skalierbare Cloud-native Plattformen, die speziell für FRTB-Anforderungen optimiert sind und dabei höchste Sicherheits-, Performance- und Compliance-Standards erfüllen.

  • Microservices-basierte Architektur mit Container-Orchestrierung und automatischer Skalierung
  • Echtzeit-Datenverarbeitung mit Stream-Processing und In-Memory-Computing
  • Enterprise-Grade-Sicherheit mit Zero-Trust-Architektur und End-to-End-Verschlüsselung
  • Intelligente API-Gateways und Event-driven Architecture für optimale Integration
02

KI-gestützte FRTB-Automatisierung und Intelligence

Wir implementieren fortschrittliche KI- und Machine Learning-Lösungen, die FRTB-Prozesse intelligent automatisieren, Risiken proaktiv identifizieren und kontinuierliche Optimierung ermöglichen.

  • Machine Learning-basierte Risikobewertung und Anomalie-Erkennung
  • Intelligente Automatisierung von Compliance-Monitoring und Reporting-Prozessen
  • Predictive Analytics für proaktive Risikomanagement und Compliance-Optimierung
  • Natural Language Processing für automatisierte Dokumentation und Regulatory Intelligence

5 Phasen

Unser Technology-First Ansatz

Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam eine zukunftssichere Technologie-Strategie, die FRTB-Compliance nicht als technische Herausforderung, sondern als Innovationschance für digitale Transformation und Wettbewerbsvorteile nutzt.

  1. Comprehensive Technology Assessment und Future-State Architecture Design

  2. Agile Implementation mit DevOps-Praktiken und kontinuierlicher Integration

  3. Cloud-native Development mit Microservices-Architektur und Container-Orchestrierung

  4. KI-Integration und Machine Learning für intelligente Automatisierung

  5. Kontinuierliche Innovation und Technology-Evolution für nachhaltige Wettbewerbsvorteile

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Die FRTB-Compliance der Zukunft ist technologiegetrieben und erfordert Infrastrukturen, die weit über traditionelle Banking-IT hinausgehen. Unsere Kunden profitieren von hochmodernen Cloud-nativen Architekturen und KI-gestützten Automatisierungslösungen, die nicht nur Compliance gewährleisten, sondern auch operative Exzellenz und Innovationsfähigkeit schaffen.

Unsere Technologie-Expertise

  • 01Tiefgreifende Expertise in Financial Technology und RegTech-Innovationen
  • 02Bewährte Erfahrung mit Enterprise-Banking-Infrastrukturen und Legacy-Integration
  • 03Spezialisierung auf Cloud-native Architekturen und moderne DevOps-Praktiken
  • 04Kontinuierliche Innovation durch eigene Forschung und Technologie-Partnerschaften

Technology-First Approach

Moderne FRTB-Compliance ist ohne fortschrittliche Technologie-Infrastrukturen nicht realisierbar. Unsere Technology-First-Philosophie gewährleistet, dass Ihre FRTB-Implementation nicht nur compliant, sondern auch zukunftssicher und wettbewerbsfähig ist.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu FRTB Technology Infrastructure

Welche IT-Infrastruktur braucht eine Bank für die FRTB-Umsetzung?

Eine FRTB-konforme IT-Infrastruktur muss drei Kernbereiche abdecken: einen leistungsfähigen Risikorechenkern für Sensitivitätsberechnungen und Expected-Shortfall-Kalkulationen, eine Datenplattform für die Aggregation von Marktdaten, Positionen und Risikofaktoren sowie ein Reporting-System für die regulatorische Meldung. ADVISORI konzipiert diese Architektur modular, sodass bestehende Banksysteme über standardisierte Schnittstellen angebunden werden. Der Risikorechenkern muss dabei tausende Sensitivitäten je Risikoklasse innerhalb enger Zeitfenster berechnen können, was hohe Anforderungen an Rechenleistung und Datenfluss stellt.

Wie unterscheidet sich der Rechenaufwand zwischen SA und IMA unter FRTB?

Der Standardansatz (SA) erfordert die Berechnung gewichteter Sensitivitäten über sieben Risikoklassen mit anschließender Aggregation nach vorgegebenen Korrelationsmatrizen. Der interne Modellansatz (IMA) verlangt dagegen Monte-Carlo-Simulationen für den Expected Shortfall über verschiedene Liquiditätshorizonte hinweg, ergänzt durch P&L-Attribution-Tests und tägliches Backtesting. Der Rechenaufwand für IMA liegt schätzungsweise beim Neunfachen des SA. ADVISORI dimensioniert die IT-Infrastruktur so, dass beide Ansätze parallel lauffähig sind, da Banken den SA stets als Fallback vorhalten müssen.

Welche Rolle spielt die Datenqualität für die FRTB-Systemarchitektur?

Datenqualität ist der kritische Erfolgsfaktor für jede FRTB-Implementierung. Fehlende Granularität bei Sensitivitäten führt dazu, dass Positionen in den Residual Bucket fallen und Hedging-Effekte verloren gehen, was den Kapitalbedarf erheblich steigert. Bei Fondspositionen müssen Look-Through-Daten bis auf ISIN-Ebene vorliegen, da sonst punitive Risikogewichte greifen. ADVISORI richtet die Datenarchitektur deshalb auf drei Ebenen ein: Quelldatenvalidierung, Echtzeit-Anreicherung und kontinuierliches Qualitätsmonitoring, damit fehlerhafte Daten nicht in die Risikoberechnung einfließen.

Wie skaliert man die Rechenleistung für FRTB-Berechnungen bei wachsenden Portfolien?

Für wachsende Handelsportfolien setzt ADVISORI auf horizontale Skalierung: Berechnungen werden auf unabhängige Rechenknoten verteilt, die je nach Last automatisch hoch- oder heruntergefahren werden. GPU-beschleunigte Berechnung verkürzt Monte-Carlo-Simulationen und Expected-Shortfall-Kalkulationen erheblich gegenüber reiner CPU-Verarbeitung. Ergänzend sorgt In-Memory-Aggregation dafür, dass Zwischenergebnisse nicht auf Festplatten geschrieben werden müssen. Diese Architektur ermöglicht es, die täglichen Risikoberechnungen auch bei steigender Instrumentenzahl innerhalb regulatorischer Zeitvorgaben abzuschließen.

Wie werden bestehende Banksysteme in eine FRTB-Infrastruktur eingebunden?

Die Integration in bestehende Legacy-Systeme erfolgt über ein API-Gateway, das als zentrale Schnittstelle zwischen Handelssystemen, Risikodatenbanken und dem FRTB-Rechenkern dient. Über Datenvirtualisierung können Datenquellen aus verschiedenen Systemen abgefragt werden, ohne sie physisch zu migrieren. Event-gesteuerte Architektur stellt sicher, dass Positionsänderungen aus Front-Office-Systemen in Echtzeit an die Risikoberechnung weitergeleitet werden. ADVISORI hat diesen Integrationsansatz in mehreren Bankprojekten umgesetzt und kann ihn an unterschiedliche Systemlandschaften anpassen.

Welche regulatorischen Anforderungen stellt die BaFin an die FRTB-IT-Infrastruktur?

Die BaFin verlangt im Rahmen der CRR III und der begleitenden technischen Standards, dass die IT-Infrastruktur die Nachvollziehbarkeit aller Berechnungen gewährleistet, inklusive lückenloser Audit-Trails. Backtesting und P&L-Attribution müssen täglich automatisiert ablaufen, und die Ergebnisse müssen reproduzierbar sein. Hinzu kommen Anforderungen an IT-Sicherheit gemäß MaRisk und BAIT, die Zugriffskontrollen, Verschlüsselung und Notfallplanung umfassen. ADVISORI stellt sicher, dass die technische Architektur diese regulatorischen Vorgaben von Beginn an berücksichtigt.

Wie lange dauert der Aufbau einer FRTB-konformen IT-Infrastruktur?

Die Dauer hängt vom Ausgangszustand der bestehenden Systeme ab. Für eine Bank, die bereits über ein modernes Risikosystem verfügt, rechnet ADVISORI mit sechs bis neun Monaten von der Architekturplanung bis zum produktiven Betrieb. Bei umfassender Legacy-Migration können zwölf bis achtzehn Monate erforderlich sein. ADVISORI teilt das Projekt in Phasen: zunächst die Kerninfrastruktur mit Rechenkern und Datenpipeline, dann die Anbindung bestehender Systeme und zuletzt die Optimierung von Performance und Reporting. So sind erste regulatorische Berechnungen bereits nach der ersten Phase möglich.

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