Architektur, Umsetzung und nachvollziehbare Nachweise

Microsoft Cloud PKI: Intune-Zertifikate einführen

ADVISORI begleitet die Einführung von Microsoft Cloud PKI für die zertifikatsbasierte Authentifizierung Ihrer Intune-verwalteten Geräte.

  • 01Geräte, Identitäten und Zugangsszenario erfassen
  • 02Lizenzbedarf und Vertrauensmodell abstimmen
  • 03Profile und Zuweisungen im Pilot konfigurieren
  • 04Anmeldung, Erneuerung und Fehlerfälle prüfen
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
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ISO 27001zertifiziert

Microsoft Cloud PKI: Intune-Zertifikate einführen

Diese Leistung konzentriert sich auf ein konkretes Intune-Projekt. Ausgangspunkt sind Geräteplattformen, Verwaltungszustand, Identitätsmodell und die beteiligten Authentifizierungsdienste. Wir vergleichen eine neue Cloud-Vertrauenshierarchie mit der Anbindung einer vorhandenen privaten CA und dokumentieren die Entscheidung. Allgemeine Azure-Schlüsselverwaltung, E-Mail-Verschlüsselung und Serverzertifikate erhalten bei Bedarf eigene Arbeitspakete.

ADVISORI begleitet die Einführung von Microsoft Cloud PKI für die zertifikatsbasierte Authentifizierung Ihrer Intune-verwalteten Geräte. Wir klären Voraussetzungen, konfigurieren den vereinbarten Pilot und prüfen den Zugriff auf Ihre WLAN- oder VPN-Umgebung.

6 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

Voraussetzungen und Lösungsentscheidung

Wir prüfen, ob der Dienst zum vorgesehenen Geräteszenario passt.

  • Geräteverwaltung und Plattformen erfassen
  • Lizenzbedarf und Rollen prüfen
  • Authentifizierungsdienste und Betreiber benennen
  • Entscheidung und offene Voraussetzungen dokumentieren
02

CA- und Vertrauenskonzept

Wir planen die Vertrauensbeziehungen für den gewählten Bereitstellungsweg.

  • Neue Hierarchie und BYOCA vergleichen
  • Vorhandene private CA bei Bedarf einbeziehen
  • Vertrauensanker und Zertifikatsketten zuordnen
  • Zuständigkeiten für Änderungen festhalten
03

Intune-Profile und Pilot

Wir konfigurieren die vereinbarten Profile in einem begrenzten Pilotumfang.

  • Vertrauens- und SCEP-Profile abstimmen
  • Geräte- und Benutzerbezug festlegen
  • Zuweisungsgruppen kontrolliert auswählen
  • Konfiguration und Pilotgeräte dokumentieren
04

WLAN- und VPN-Integration

Wir koordinieren die Prüfung mit den zuständigen Netzwerkteams.

  • Serververtrauen gesondert prüfen
  • Zertifikatsidentität und Zugriffsregeln abgleichen
  • Erfolgreiche und abgewiesene Anmeldungen testen
  • Fehler aus Gerät und Zugangsdienst zusammenführen
05

Zertifikatsbetrieb und Support

Wir machen betriebliche Abläufe und ihre Nachweise nachvollziehbar.

  • Erneuerung an Pilotgeräten beobachten
  • Widerruf und Geräteverlust durchsprechen
  • Berichte und Eskalationswege zuordnen
  • Supportfälle mit reproduzierbaren Prüfschritten beschreiben
06

Rollout und Betriebsübergabe

Wir planen die Ausweitung anhand der Pilotergebnisse.

  • Rolloutgruppen und Abbruchkriterien vereinbaren
  • Abhängigkeiten und verbleibende Ausnahmen festhalten
  • Betriebsanleitung und Prüfprotokolle übergeben
  • Verantwortliche für spätere Änderungen benennen

5 Phasen

Unser Ansatz zur Microsoft Cloud PKI Implementierung

Sie erhalten eine Voraussetzungenliste, einen abgestimmten Profil- und Zuweisungsplan sowie Prüfprotokolle für den Pilot. Der Nachweis umfasst erfolgreiche und abgewiesene Anmeldungen, Erneuerung, Fehlerdiagnose und die Übergabe an das Betriebsteam. Lizenzbedarf und aktuell unterstützte Konfigurationen werden vor der Umsetzung im konkreten Mandanten geprüft.

  1. Geräte, Identitäten und Zugangsszenario erfassen

  2. Lizenzbedarf und Vertrauensmodell abstimmen

  3. Profile und Zuweisungen im Pilot konfigurieren

  4. Anmeldung, Erneuerung und Fehlerfälle prüfen

  5. Rollout und Betrieb mit Nachweisen übergeben

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Microsoft Cloud PKI repräsentiert die Zukunft der Enterprise-Zertifikatsverwaltung. Durch die native Integration in Azure-Services schaffen wir nicht nur technische Lösungen, sondern strategische Sicherheitsarchitekturen, die Organisationen befähigen, die volle Leistungsfähigkeit der Microsoft Cloud sicher zu nutzen.

Warum Microsoft Cloud PKI mit ADVISORI

  • 01Entscheidung und offene Voraussetzungen dokumentieren
  • 02Zuständigkeiten für Änderungen festhalten
  • 03Fehler aus Gerät und Zugangsdienst zusammenführen
  • 04Verantwortliche für spätere Änderungen benennen

Microsoft Cloud PKI als strategischer Enabler

Prüfen Sie im Pilot die vollständige Anmeldung. Ein auf dem Gerät installiertes Zertifikat allein belegt weder korrektes Serververtrauen noch eine passende Zugriffsberechtigung.

20 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu Microsoft Cloud PKI: Intune-Zertifikate einführen

Was umfasst das Einführungsprojekt?

Wir klären das Zugangsszenario, erstellen das Profilkonzept und begleiten einen begrenzten Pilot. Zum Ergebnis gehören Konfiguration, Prüfnachweise und betriebliche Zuständigkeiten. Der Umfang wird vor Beginn vereinbart; ein allgemeiner Umbau der gesamten Unternehmens-PKI gehört nicht automatisch dazu.

Welche Geräte kommen infrage?

Maßgeblich sind Intune-Einschreibung und Unterstützung des passenden SCEP-Profils. Wir prüfen die tatsächlich eingesetzten Plattformen und Verwaltungsmodi, statt jede Geräteklasse pauschal einzuschließen. Die freigegebene Gerätematrix benennt auch Ausnahmen und noch ungeprüfte Kombinationen.

Welche Informationen benötigen Sie zu Beginn?

Hilfreich sind eine Geräteübersicht, bestehende Intune-Profile, das gewünschte WLAN- oder VPN-Szenario und Ansprechpartner für Identität und Netzwerk. Wir erfassen außerdem vorhandene CAs und bekannte Zugriffsprobleme. Fehlende Informationen werden als Voraussetzungen mit Verantwortlichen festgehalten.

Wie wird der Lizenzbedarf geprüft?

Wir gleichen die vorgesehenen Nutzer und Geräte mit den aktuellen Lizenzbedingungen und dem vorhandenen Vertrag ab. Kosten werden getrennt von Implementierungs- und Betriebsaufwand ausgewiesen. Ein bestehender Intune-Vertrag wird nicht ohne Prüfung als ausreichende Berechtigung behandelt.

Welche Bereitstellungsmodelle werden verglichen?

Zur Wahl stehen eine Cloud-Hierarchie und die Anbindung einer privaten CA über BYOCA. Wir bewerten vorhandene Vertrauensbeziehungen, Betriebskompetenz und Änderungsfolgen. Die Entscheidungsvorlage nennt die gewählte Variante und die Voraussetzungen der beteiligten Teams.

Welche Profile und Zuweisungen werden geplant?

Das Konzept verbindet Vertrauens- und SCEP-Profile mit den vereinbarten Zielgruppen. Identitätsbezug und Zertifikatsanforderungen werden auf das Zugangsszenario abgestimmt. Wir prüfen Überschneidungen mit vorhandenen Profilen, bevor eine größere Gerätegruppe eine neue Zuweisung erhält.

Warum wird Serververtrauen separat geprüft?

Geräte müssen auch dem angesprochenen Authentifizierungsdienst vertrauen. Dessen TLS-Serverzertifikate werden nicht durch Microsoft Cloud PKI bereitgestellt. Im Projekt prüfen wir deshalb beide Richtungen der Vertrauensbeziehung und dokumentieren, welches Team die jeweilige Zertifikatskette verantwortet.

Ersetzt ein Zertifikat die Zugriffsregeln?

Nein. Der Zugangsdienst muss die nachgewiesene Identität einer zulässigen Berechtigung zuordnen. Wir testen deshalb auch negative Fälle, etwa eine nicht freigegebene Identität. Erfolgreiche Zertifikatsausstellung und erfolgreiche Autorisierung werden als getrennte Prüfergebnisse dokumentiert.

Wie wählen wir den Pilotumfang aus?

Wir wählen gemeinsam repräsentative Geräte und einen überschaubaren Zugangspfad. Erfolgskriterien werden vor der Konfiguration festgelegt. Der Pilot soll reale Abhängigkeiten zeigen, ohne eine vollständige Produktionsumstellung vorwegzunehmen. Ausnahmen und notwendige Folgeprüfungen bleiben sichtbar.

Wie werden Erneuerung und Gerätewechsel berücksichtigt?

Wir prüfen den vorgesehenen Lebenszyklus anhand ausgewählter Geräte und dokumentieren, was bei Austausch oder erneuter Registrierung zu beachten ist. Neue Konfigurationen werden mit den vorhandenen Zugriffswegen abgestimmt. Ein einmaliger Anmeldetest ersetzt keinen Nachweis des späteren Betriebs.

Was gehört zum Umgang mit Geräteverlust?

Der Ablauf verbindet Meldung, Entscheidung, Zertifikatswiderruf und Maßnahmen am betroffenen Gerät oder Konto. Wir stimmen die Reihenfolge mit den zuständigen Teams ab. Ein veröffentlichter Widerruf allein wird nicht als Nachweis behandelt, dass jede bestehende Verbindung sofort beendet wurde.

Wie wird die Fehlerdiagnose aufgebaut?

Wir ordnen Fehler dem betroffenen Schritt zu: Zuweisung, Anforderung, Installation oder Anmeldung. Geräteinformationen und Protokolle des Zugangsdienstes werden über passende Zeitpunkte und Identitäten zusammengeführt. Die Betriebsanleitung benennt die benötigten Nachweise und die nächste zuständige Stelle.

Welche Überwachung wird übergeben?

Wir ordnen die verfügbaren Zertifikats- und Profilberichte konkreten Betriebsfragen zu. Dazu gehören ein benannter Prüfrhythmus und Eskalationswege. Berichtsstände werden mit ihrem Zeitbezug gelesen; ein Dashboard ersetzt weder einen realen Anmeldetest noch eine vollständige Sicherheitsüberwachung.

Ist Azure Key Vault die Konfigurationsoberfläche dieses Projekts?

Microsoft Cloud PKI wird über Intune verwaltet. Ein gesondertes Azure-Key-Vault-Projekt erhält deshalb einen eigenen Anwendungsfall und Auftrag. In der Übergabe halten wir fest, welche administrativen Oberflächen für den vereinbarten Betrieb tatsächlich benötigt werden.

Werden E-Mail-Verschlüsselung und Dokumentensignaturen mit eingeführt?

Diese Anwendungen sind nicht Teil des beschriebenen WLAN-/VPN-Pilots. Dafür wären eigene Anforderungen an Zertifikatstyp, Schlüsselverteilung, Anwendung und Wiederherstellung zu prüfen. Wir benennen solche Wünsche als separate Arbeitspakete, statt allgemeine PKI-Funktionen dem Projekt pauschal zuzurechnen.

Wie werden bestehende ADCS-Abhängigkeiten behandelt?

Vor einer Ablösung erfassen wir die noch versorgten Anwendungen und deren Verantwortliche. Der Pilot ist kein Auftrag, eine bestehende CA abzuschalten. Die Entscheidung über Migration oder parallelen Betrieb folgt den nachgewiesenen Abhängigkeiten und einem abgestimmten Übergangsplan.

Was enthält der Rolloutplan?

Er enthält Zielgruppen, Reihenfolge, Kommunikationsbedarf, Prüfungen und Abbruchkriterien. Nach jeder vereinbarten Stufe werden Ergebnisse bewertet. Offene Ausnahmen erhalten einen Verantwortlichen. Die Ausweitung basiert auf belegten Pilotergebnissen und wird nicht aus einer pauschalen Zeitersparnis abgeleitet.

Welche Unterlagen erhält das Betriebsteam?

Die Übergabe umfasst das freigegebene Profilkonzept, Zuweisungen, Prüfergebnisse und eine Anleitung für typische Supportfälle. Hinzu kommen Zuständigkeiten und bekannte Einschränkungen. Wir trennen eingerichtete Funktionen, tatsächlich geprüfte Abläufe und noch offene Maßnahmen.

Wie werden spätere Produktänderungen berücksichtigt?

Wir benennen einen Verantwortlichen für die Bewertung neuer Funktionen und Einschränkungen. Änderungen an Profilen oder Vertrauensbeziehungen werden mit gezielten Tests verbunden. Eine Roadmap ist eine überprüfbare Planung; sie ersetzt keine Bestätigung, dass eine angekündigte Funktion heute unterstützt wird.

Belegt die Einführung bereits Quantenresistenz?

Nein. Der Projektabschluss belegt nur den vereinbarten und geprüften Einführungsumfang. Eine Bewertung zukünftiger kryptografischer Verfahren benötigt eine separate Bestandsaufnahme der Abhängigkeiten, aktuelle Produktnachweise und Interoperabilitätstests. Daraus wird eine eigene Änderungsplanung abgeleitet.

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