IT-Risiken manifestieren sich als Produkt aus Bedrohungen, Schwachstellen und potenziellen Auswirkungen auf die Informationstechnologie eines Unternehmens. Sie können nach verschiedenen Dimensionen klassifiziert werden:
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Klassifikation nach BSI:
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**Intern/Extern**: Interne Risiken entstehen innerhalb der Organisation (z.B. menschliche Fehler, Systemausfälle), während externe Risiken von außen kommen (z.B. Cyberangriffe, Naturkatastrophen)
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**Direkt/Indirekt**: Direkte Risiken betreffen unmittelbar die IT-Systeme, indirekte Risiken wirken über Dritte (z.B. Supply-Chain-Angriffe)
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**Beeinflussbar/Nicht beeinflussbar**: Manche Risiken können durch Kontrollen gemindert werden, andere (wie geopolitische Cyberkonflikte) sind kaum steuerbar
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Klassifikation nach Risikoarten:
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**Technische Risiken**: Hardware-Ausfälle, Softwarefehler, Netzwerkprobleme
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**Organisatorische Risiken**: Unzureichende Prozesse, mangelnde Zuständigkeiten
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**Personelle Risiken**: Fehlbedienung, Social Engineering, Insider-Bedrohungen
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**Physische Risiken**: Feuer, Wasser, Stromausfall, physischer Zugriff
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**Compliance-Risiken**: Verstöße gegen Gesetze und Regularien (DSGVO, NIS2)
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️ Klassifikation nach Auswirkungen:
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**Vertraulichkeit**: Unbefugter Zugriff auf sensible Daten
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**Integrität**: Manipulation oder Verfälschung von Daten
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**Verfügbarkeit**: Ausfall oder Einschränkung von IT-Diensten
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**Authentizität**: Identitätsmissbrauch oder gefälschte Systeme
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Aktuelle Bedrohungslandschaft:
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Laut Allianz Risk Barometer dominieren Cybervorfälle mit 47% der.