Professionelles Krisenmanagement fuer Unternehmen. Krisenplanung, Business Continuity, Kommunikation und Wiederherstellung in Krisensituationen.
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Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Krisenmanagement ist die Vorbereitung auf das Unerwartete. Krisenmanagement-Strukturen sollten flexibel genug sein, um auf verschiedenste Szenarien reagieren zu können, statt sich auf die Bewältigung spezifischer, vorhersehbarer Ereignisse zu konzentrieren. Besonders wichtig ist die regelmäßige Übung von Krisenmanagement-Prozessen unter realistischen Bedingungen – nur so können Schwachstellen erkannt und behoben werden, bevor es zum Ernstfall kommt.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Unser Ansatz für die Entwicklung und Implementierung von Krisenmanagement-Systemen folgt einer strukturierten, aber flexiblen Methodik, die wir an Ihre spezifischen Anforderungen und Unternehmensgegebenheiten anpassen.
Assessment der bestehenden Krisenmanagement-Fähigkeiten und -Strukturen
Entwicklung eines maßgeschneiderten Krisenmanagement-Frameworks und -Governance-Modells
Aufbau und Schulung von Krisenteams und -verantwortlichen
Erstellung von Krisenmanagement-Dokumentation und -Tools
Validierung durch Übungen und kontinuierliche Verbesserung des Krisenmanagement-Systems
"Die Wirksamkeit eines Krisenmanagement-Systems zeigt sich erst im Ernstfall – umso wichtiger ist es, durch regelmäßige Übungen und realistische Simulationen die Krisenbereitschaft kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Erfolgreiche Organisationen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie keine Krisen erleben, sondern durch ihre Fähigkeit, diese schnell und effektiv zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Ein klar strukturierter Krisenstab mit eindeutigen Rollen und Eskalationsstufen stellt sicher, dass im Ernstfall rasch die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Ein standardisierter Prozess gewährleistet, dass von der Alarmierung bis zur Nachbereitung kein Schritt übersehen wird.
Ein umfassender Krisenplan bündelt Strategie, Handbuch und Infrastruktur in einem revisionssicheren Dokument.
Ein effektives Frühwarnsystem erkennt sich anbahnende Krisen rechtzeitig und erlaubt proaktives Handeln.
Transparente, strukturierte Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen intern und extern zu erhalten.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Anti-Financial-Crime-Beratung für Finanzinstitute und regulierte Unternehmen. Wir entwickeln ganzheitliche AFC-Frameworks: AML Compliance, KYC-Prozesse, Sanctions Screening und Betrugserkennung mit KI-gestützter Analyse.
Cyberrisiken umfassen alle Bedrohungen durch IT-Schwachstellen, Cyberangriffe und Drittanbieter-Abhängigkeiten. Seit DORA (Januar 2025) müssen Banken, Versicherungen und Zahlungsdienstleister ein dokumentiertes IKT-Risikomanagement nachweisen. ADVISORI unterstützt bei Risikoidentifikation, Framework-Aufbau und Incident Response.
Geldwaeschepraevention und AML Compliance fuer Finanzinstitute. Risikoanalyse, Transaction Monitoring, KYC und regulatorische Anforderungen.
IKT-Risiken identifizieren, bewerten und steuern – von BAIT zu DORA. Wir unterstützen Finanzinstitute bei der Entwicklung und Umsetzung regulatorisch konformer IT-Risikomanagement-Frameworks.
Die KYC-Prüfung (Know Your Customer) ist gesetzliche Pflicht nach dem Geldwäschegesetz (GwG). ADVISORI unterstützt Banken und Finanzinstitute bei der Implementierung effizienter KYC-Prozesse — von der Kundenidentifizierung über Customer Due Diligence bis zum kontinuierlichen Monitoring. Mit risikobasierten Ansätzen und moderner Technologie machen wir Ihre KYC-Compliance zum Wettbewerbsvorteil.
Wir entwickeln und implementieren maßgeschneiderte ORM-Frameworks für Ihr Institut – von der Risikoidentifikation über RCSA und Szenarioanalyse bis zur aufsichtskonformen Verlustdatensammlung und KRI-Steuerung.
Krisenmanagement umfasst alle Maßnahmen zur Vorbereitung auf, Bew�ltigung von und Erholung nach Krisensituationen. Für Banken ist es nach MaRisk AT 7.3 und den BAIT verpflichtend, ein Notfallmanagement einzurichten, das die Fortf�hrung kritischer Geschäftsprozesse sicherstellt. DORA ergänzt ab
2025 spezifische Anforderungen an die IKT-bezogene Vorfallreaktion. Ein wirksames Krisenmanagement schützt vor Reputationssch�den, regulatorischen Sanktionen und existenzbedrohenden Betriebsunterbrechungen.
Business Continuity Management (BCM) ist der übergeordnete Managementprozess, der identifiziert, welche zeitkritischen Prozesse im Schadensfall aufrechterhalten werden müssen. Notfallplanung definiert konkrete Maßnahmen für den Notbetrieb und Wiederanlauf — inklusive Ressourcen, Verantwortlichkeiten und Zeitvorgaben. Krisenmanagement aktiviert den Krisenstab und steuert Entscheidungsfindung, Kommunikation und Eskalation wührend einer akuten Krise. Alle drei Disziplinen greifen ineinander und müssen integriert geplant werden.
Der Krisenstab umfasst typischerweise Vorstand oder Geschäftsf�hrung, Risikomanagement, IT, Recht, Compliance, Kommunikation und die betroffenen Fachbereiche. Die Struktur muss vorab definiert sein mit klaren Rollen, Stellvertretungen, Eskalationswegen und Entscheidungsbefugnissen. Ein Krisenhandbuch dokumentiert Alarmierungsketten, Lagezentrum-Aufbau und Berichtswege. Regelm��ige KrisenÜbungen — mindestens jährlich — stellen sicher, dass der Krisenstab unter Druck funktioniert.
MaRisk AT 7.3 verlangt Notfallkonzepte für zeitkritische Aktivitäten und Prozesse mit regelmäßiger Überprüfung und Notfalltests. Die BAIT konkretisieren IT-Notfallmanagement-Anforderungen. DORA fordert ab
2025 IKT-bezogene Vorfallmeldung und -reaktion, Digital Operational Resilience Testing und Informationsaustausch. Der BSI-Standard 200–4 bietet ein anerkanntes BCM-Rahmenwerk. Die BaFin prüft im SREP die Angemessenheit des Notfallmanagements und erwartet dokumentierte Business-Impact-Analysen.
Die Business-Impact-Analyse identifiziert und bewertet die Auswirkungen von Betriebsunterbrechungen auf Geschäftsprozesse. Sie ermittelt Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) für jeden kritischen Prozess, definiert die maximal tolerierbare Ausfallzeit und identifiziert Abhängigkeiten zwischen Prozessen, Systemen und externen Dienstleistern. Die BIA bildet die Grundlage für alle Notfallpläne und ist nach MaRisk und DORA für Finanzinstitute verpflichtend.
KrisenÜbungen folgen einem definierten Ablauf: Planung mit realistischem Szenario (Cyberangriff, Systemausfall, Naturkatastrophe), Durchführung unter möglichst realen Bedingungen mit aktiviertem Krisenstab, Beobachtung und Dokumentation durch ein Evaluierungsteam, strukturierte Nachbereitung mit Lessons Learned und Verbesserungsmaßnahmen. Die MaRisk fordern mindestens jährliche Notfalltests. ADVISORI unterstützt von der Szenarioentwicklung über die Übungsdurchführung bis zur Ergebnisauswertung.
Die Kosten hängen vom Reifegrad und Umfang ab. Typische Projektbudgets liegen zwischen 100.000 und 300.000 Euro für die vollständige BCM-Einrichtung inklusive Business-Impact-Analyse, Notfallpläne, Krisenstab-Aufbau, Krisenhandbuch und erste Übung. Die laufende Betreuung — jährliche Überprüfung, Übungsdurchführung und Plan-Aktualisierung — erfordert zusötzliche Ressourcen. ADVISORI bietet modulare Pakete vom BCM-Quick-Check über die vollständige Implementierung bis zur laufenden Krisenmanagement-Betreuung.
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