Krisenmanagement: Krisen bewaeltigen
Professionelles Krisenmanagement fuer Unternehmen. Krisenplanung, Business Continuity, Kommunikation und Wiederherstellung in Krisensituationen.
- ✓Etablierung schlagkräftiger Krisenmanagement-Strukturen und -Teams
- ✓Entwicklung klarer Entscheidungsprozesse und Eskalationswege für Krisensituationen
- ✓Implementierung effektiver Krisenkommunikation für alle relevanten Stakeholder
- ✓Regelmäßige Schulungen und Übungen für optimale Krisenbereitschaft
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Krisenmanagement
Unsere Stärken
- Umfassende Expertise aus zahlreichen Krisenmanagement-Projekten in verschiedenen Branchen
- Praxiserprobte Methodiken und Tools für effektives Krisenmanagement
- Ganzheitlicher Ansatz mit Berücksichtigung organisatorischer, technischer und kommunikativer Aspekte
- Erfahrene Berater mit Hintergrund in Krisenstäben und Notfallmanagement
Expertentipp
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Krisenmanagement ist die Vorbereitung auf das Unerwartete. Krisenmanagement-Strukturen sollten flexibel genug sein, um auf verschiedenste Szenarien reagieren zu können, statt sich auf die Bewältigung spezifischer, vorhersehbarer Ereignisse zu konzentrieren. Besonders wichtig ist die regelmäßige Übung von Krisenmanagement-Prozessen unter realistischen Bedingungen – nur so können Schwachstellen erkannt und behoben werden, bevor es zum Ernstfall kommt.
ADVISORI in Zahlen
11+
Jahre Erfahrung
120+
Mitarbeiter
520+
Projekte
Unser Ansatz für die Entwicklung und Implementierung von Krisenmanagement-Systemen folgt einer strukturierten, aber flexiblen Methodik, die wir an Ihre spezifischen Anforderungen und Unternehmensgegebenheiten anpassen.
Unser Vorgehen
Assessment der bestehenden Krisenmanagement-Fähigkeiten und -Strukturen
Entwicklung eines maßgeschneiderten Krisenmanagement-Frameworks und -Governance-Modells
Aufbau und Schulung von Krisenteams und -verantwortlichen
Erstellung von Krisenmanagement-Dokumentation und -Tools
Validierung durch Übungen und kontinuierliche Verbesserung des Krisenmanagement-Systems
"Die Wirksamkeit eines Krisenmanagement-Systems zeigt sich erst im Ernstfall – umso wichtiger ist es, durch regelmäßige Übungen und realistische Simulationen die Krisenbereitschaft kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Erfolgreiche Organisationen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie keine Krisen erleben, sondern durch ihre Fähigkeit, diese schnell und effektiv zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen."

Melanie Düring
Head of Risikomanagement
Unsere Dienstleistungen
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Aufbauorganisation
Ein klar strukturierter Krisenstab mit eindeutigen Rollen und Eskalationsstufen stellt sicher, dass im Ernstfall rasch die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
- Definition und flexible Besetzung des Krisenstabs inklusive Eskalationsstufen
- Rollen-, Kompetenz- und Aufgabenklärung im Krisenmanagement
- Regelmäßige Schulung interner Mitglieder
Ablauforganisation
Ein standardisierter Prozess gewährleistet, dass von der Alarmierung bis zur Nachbereitung kein Schritt übersehen wird.
- Festgelegte Aktivierungs- und Alarmierungsabläufe (intern & extern)
- Dokumentierte Handlungsleitfäden und systematische Lagebeurteilung
- Regelmäßige Übungen und Prozess-Updates
Krisenplan
Ein umfassender Krisenplan bündelt Strategie, Handbuch und Infrastruktur in einem revisionssicheren Dokument.
- Krisenstrategie im Einklang mit Unternehmenszielen
- Revisionssicheres Handbuch mit Zuständigkeiten und technischen Vorgaben
- Bereitstellung eines verbindlichen Krisenstabsraums
Frühwarnsystem
Ein effektives Frühwarnsystem erkennt sich anbahnende Krisen rechtzeitig und erlaubt proaktives Handeln.
- Aufbau eines strategischen Monitorings mit definierten Frühindikatoren
- Durchführung und regelmäßige Aktualisierung von Business-Impact- und Risikoanalysen
- Entwicklung plausibler Krisenszenarien
Krisenkommunikation
Transparente, strukturierte Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen intern und extern zu erhalten.
- Kommunikationskonzept mit klaren Kanälen und Zuständigkeiten
- Pflege zentraler Kontaktdaten für alle Zielgruppen
- Testläufe und kontinuierliche Aktualisierung des Kommunikationsplans
Unsere Kompetenzen
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Anti-Financial-Crime-Beratung für Finanzinstitute und regulierte Unternehmen. Wir entwickeln ganzheitliche AFC-Frameworks: AML Compliance, KYC-Prozesse, Sanctions Screening und Betrugserkennung mit KI-gestützter Analyse.
Cyberrisiken umfassen alle Bedrohungen durch IT-Schwachstellen, Cyberangriffe und Drittanbieter-Abhängigkeiten. Seit DORA (Januar 2025) müssen Banken, Versicherungen und Zahlungsdienstleister ein dokumentiertes IKT-Risikomanagement nachweisen. ADVISORI unterstützt bei Risikoidentifikation, Framework-Aufbau und Incident Response.
Geldwaeschepraevention und AML Compliance fuer Finanzinstitute. Risikoanalyse, Transaction Monitoring, KYC und regulatorische Anforderungen.
IKT-Risiken identifizieren, bewerten und steuern – von BAIT zu DORA. Wir unterstützen Finanzinstitute bei der Entwicklung und Umsetzung regulatorisch konformer IT-Risikomanagement-Frameworks.
Die KYC-Prüfung (Know Your Customer) ist gesetzliche Pflicht nach dem Geldwäschegesetz (GwG). ADVISORI unterstützt Banken und Finanzinstitute bei der Implementierung effizienter KYC-Prozesse — von der Kundenidentifizierung über Customer Due Diligence bis zum kontinuierlichen Monitoring. Mit risikobasierten Ansätzen und moderner Technologie machen wir Ihre KYC-Compliance zum Wettbewerbsvorteil.
Wir entwickeln und implementieren maßgeschneiderte ORM-Frameworks für Ihr Institut – von der Risikoidentifikation über RCSA und Szenarioanalyse bis zur aufsichtskonformen Verlustdatensammlung und KRI-Steuerung.
Häufig gestellte Fragen zu Krisenmanagement
Was ist Krisenmanagement und warum ist es für Banken Pflicht?
Krisenmanagement umfasst alle Maßnahmen zur Vorbereitung auf, Bewältigung von und Erholung nach Krisensituationen. Für Banken ist es nach MaRisk AT 7.3 und den BAIT verpflichtend, ein Notfallmanagement einzurichten, das die Fortführung kritischer Geschäftsprozesse sicherstellt. DORA ergänzt ab
2025 spezifische Anforderungen an die IKT-bezogene Vorfallreaktion. Ein wirksames Krisenmanagement schützt vor Reputationsschäden, regulatorischen Sanktionen und existenzbedrohenden Betriebsunterbrechungen.
Was ist der Unterschied zwischen Krisenmanagement, BCM und Notfallplanung?
Business Continuity Management (BCM) ist der übergeordnete Managementprozess, der identifiziert, welche zeitkritischen Prozesse im Schadensfall aufrechterhalten werden müssen. Notfallplanung definiert konkrete Maßnahmen für den Notbetrieb und Wiederanlauf — inklusive Ressourcen, Verantwortlichkeiten und Zeitvorgaben. Krisenmanagement aktiviert den Krisenstab und steuert Entscheidungsfindung, Kommunikation und Eskalation während einer akuten Krise. Alle drei Disziplinen greifen ineinander und müssen integriert geplant werden.
Wie baut man einen Krisenstab für ein Finanzinstitut auf?
Der Krisenstab umfasst typischerweise Vorstand oder Geschäftsführung, Risikomanagement, IT, Recht, Compliance, Kommunikation und die betroffenen Fachbereiche. Die Struktur muss vorab definiert sein mit klaren Rollen, Stellvertretungen, Eskalationswegen und Entscheidungsbefugnissen. Ein Krisenhandbuch dokumentiert Alarmierungsketten, Lagezentrum-Aufbau und Berichtswege. Regelmäßige Krisenübungen — mindestens jährlich — stellen sicher, dass der Krisenstab unter Druck funktioniert.
Welche regulatorischen Anforderungen gelten für das Krisenmanagement in Banken?
MaRisk AT 7.3 verlangt Notfallkonzepte für zeitkritische Aktivitäten und Prozesse mit regelmäßiger Überprüfung und Notfalltests. Die BAIT konkretisieren IT-Notfallmanagement-Anforderungen. DORA fordert ab
2025 IKT-bezogene Vorfallmeldung und -reaktion, Digital Operational Resilience Testing und Informationsaustausch. Der BSI-Standard 200–4 bietet ein anerkanntes BCM-Rahmenwerk. Die BaFin prüft im SREP die Angemessenheit des Notfallmanagements und erwartet dokumentierte Business-Impact-Analysen.
Was ist eine Business-Impact-Analyse (BIA) im Krisenmanagement?
Die Business-Impact-Analyse identifiziert und bewertet die Auswirkungen von Betriebsunterbrechungen auf Geschäftsprozesse. Sie ermittelt Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) für jeden kritischen Prozess, definiert die maximal tolerierbare Ausfallzeit und identifiziert Abhängigkeiten zwischen Prozessen, Systemen und externen Dienstleistern. Die BIA bildet die Grundlage für alle Notfallpläne und ist nach MaRisk und DORA für Finanzinstitute verpflichtend.
Wie läuft eine Krisenübung für Banken ab?
Krisenübungen folgen einem definierten Ablauf: Planung mit realistischem Szenario (Cyberangriff, Systemausfall, Naturkatastrophe), Durchführung unter möglichst realen Bedingungen mit aktiviertem Krisenstab, Beobachtung und Dokumentation durch ein Evaluierungsteam, strukturierte Nachbereitung mit Lessons Learned und Verbesserungsmaßnahmen. Die MaRisk fordern mindestens jährliche Notfalltests. ADVISORI unterstützt von der Szenarioentwicklung über die Übungsdurchführung bis zur Ergebnisauswertung.
Was kostet professionelles Krisenmanagement für Finanzinstitute?
Die Kosten hängen vom Reifegrad und Umfang ab. Typische Projektbudgets liegen zwischen 100.000 und 300.000 Euro für die vollständige BCM-Einrichtung inklusive Business-Impact-Analyse, Notfallpläne, Krisenstab-Aufbau, Krisenhandbuch und erste Übung. Die laufende Betreuung — jährliche Überprüfung, Übungsdurchführung und Plan-Aktualisierung — erfordert zusätzliche Ressourcen. ADVISORI bietet modulare Pakete vom BCM-Quick-Check über die vollständige Implementierung bis zur laufenden Krisenmanagement-Betreuung.
Aktuelle Insights zu Krisenmanagement
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AI-Readiness: Eignung der Datengrundlage – Kriterien für Datenqualität, die über den AI-Erfolg entscheiden
AI-Readiness entscheidet sich früher, als die meisten denken, nämlich an der Datengrundlage. Dieser Beitrag erläutert Kriterien für die Datenqualität, ordnet den regulatorischen Rahmen von EU AI Act bis BCBS 239 ein und erklärt, warum die üblichen vier Qualitätskriterien für AI-Modelle nicht ausreichen.

Der EU AI Act für Banken: Was 13 Jahre BCBS 239 für die KI-Ära wirklich wert sind
Der EU AI Act trifft Banken auf vertrautem Terrain: Datenqualität, Data Lineage, Modellrisiko-Management und menschliche Aufsicht sind Disziplinen, die BCBS 239 seit 2013 einfordert und die die EZB in ihrem RDARR-Leitfaden verschärft hat. Der Startvorteil ist real, aber begrenzt. Drei Anforderungen haben keine Entsprechung im Bestand: Bias- und Fairness-Kontrollen, die Erklärbarkeit von Modellentscheidungen und die Grundrechte-Folgenabschätzung nach Artikel 27. Eine Bestandsaufnahme mit konkretem Handlungsbedarf.

9. MaRisk-Novelle 2026: Was sich für Banken jetzt ändert
Die 9. MaRisk-Novelle ist final: mehr Proportionalität, SNCI-Erleichterungen, neue Größenklassen. Alle Änderungen, Fristen und der Umsetzungsfahrplan bis 2027.

Der EBA-Klimastresstest 2027: Das neue Klimarisikomodul und was Banken jetzt tun müssen
Der Entwurf für den EBA-Stresstest 2027 führt ein spezielles Klimarisikomodul ein, mit dem Übergangs- und Hochwasserschocks zum adversen makroökonomischen Szenario hinzukommen. Derzeit betrifft dies nicht die RWA-Rechnung, aber dies ist eine methodische Entscheidung für diesen Stresstest, und keine Aussage über künftige Stresstests.

MaRisk für WpI - Teil 2: Neue Risikotaxonomie, BTR 4 und DORA in der Risikosteuerung
Teil 2 der Serie zur WpI MaRisk nimmt die Risikosteuerung in den Blick: den wirkungsorientierten Risikobegriff mit Risiken für Kunden, Markt und Institut (RtC, RtM, RtF), das neue Risiko einer ungeordneten Abwicklung (BTR 4), die Abgrenzung zu DORA sowie die wachsende Begründungs- und Dokumentationslast, die mit der schlankeren Norm auf die Institute übergeht.

MaRisk für WpI - Teil 1: Wo sich der zweite WpI-MaRisk-Entwurf im Allgemeinen Teil von der Banken-MaRisk unterscheidet
Mit dem zweiten Entwurf der WpI MaRisk schafft die BaFin erstmals eigene Mindestanforderungen an das Risikomanagement kleiner und mittlerer Wertpapierinstitute. Teil 1 analysiert, was der Allgemeine Teil wirklich verändert – von Proportionalität und zentralem Auslagerungsmanagement bis zum möglichen Verzicht auf die Interne Revision – und worauf Institute bis zum Geltungsbeginn 2027 achten sollten.
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