Vorbereitet. Handlungsfähig. Resilient.

Krisenmanagement: Krisen bewaeltigen

Professionelles Krisenmanagement fuer Unternehmen.

  • 01Etablierung schlagkräftiger Krisenmanagement-Strukturen und -Teams
  • 02Entwicklung klarer Entscheidungsprozesse und Eskalationswege für Krisensituationen
  • 03Implementierung effektiver Krisenkommunikation für alle relevanten Stakeholder
  • 04Regelmäßige Schulungen und Übungen für optimale Krisenbereitschaft
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Krisenmanagement

Unser Ansatz für Krisenmanagement verbindet bewährte Methodik mit praktischer Umsetzbarkeit. Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Krisenmanagement-Systems, das Prävention, Vorbereitung, Reaktion und Nachbereitung gleichermaßen berücksichtigt und optimal in Ihre Unternehmenskultur und -strukturen integriert ist.

Unser Leistungsangebot im Bereich Krisenmanagement umfasst die Konzeption, Implementierung und Optimierung aller Komponenten eines ganzheitlichen Krisenmanagement-Systems.

5 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

Aufbauorganisation

Ein klar strukturierter Krisenstab mit eindeutigen Rollen und Eskalationsstufen stellt sicher, dass im Ernstfall rasch die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

  • Definition und flexible Besetzung des Krisenstabs inklusive Eskalationsstufen
  • Rollen-, Kompetenz- und Aufgabenklärung im Krisenmanagement
  • Regelmäßige Schulung interner Mitglieder
02

Ablauforganisation

Ein standardisierter Prozess gewährleistet, dass von der Alarmierung bis zur Nachbereitung kein Schritt übersehen wird.

  • Festgelegte Aktivierungs- und Alarmierungsabläufe (intern & extern)
  • Dokumentierte Handlungsleitfäden und systematische Lagebeurteilung
  • Regelmäßige Übungen und Prozess-Updates
03

Krisenplan

Ein umfassender Krisenplan bündelt Strategie, Handbuch und Infrastruktur in einem revisionssicheren Dokument.

  • Krisenstrategie im Einklang mit Unternehmenszielen
  • Revisionssicheres Handbuch mit Zuständigkeiten und technischen Vorgaben
  • Bereitstellung eines verbindlichen Krisenstabsraums
04

Frühwarnsystem

Ein effektives Frühwarnsystem erkennt sich anbahnende Krisen rechtzeitig und erlaubt proaktives Handeln.

  • Aufbau eines strategischen Monitorings mit definierten Frühindikatoren
  • Durchführung und regelmäßige Aktualisierung von Business-Impact- und Risikoanalysen
  • Entwicklung plausibler Krisenszenarien
05

Krisenkommunikation

Transparente, strukturierte Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen intern und extern zu erhalten.

  • Kommunikationskonzept mit klaren Kanälen und Zuständigkeiten
  • Pflege zentraler Kontaktdaten für alle Zielgruppen
  • Testläufe und kontinuierliche Aktualisierung des Kommunikationsplans

5 Phasen

Unser Vorgehen

Unser Ansatz für die Entwicklung und Implementierung von Krisenmanagement-Systemen folgt einer strukturierten, aber flexiblen Methodik, die wir an Ihre spezifischen Anforderungen und Unternehmensgegebenheiten anpassen.

  1. Assessment der bestehenden Krisenmanagement-Fähigkeiten und -Strukturen

  2. Entwicklung eines maßgeschneiderten Krisenmanagement-Frameworks und -Governance-Modells

  3. Aufbau und Schulung von Krisenteams und -verantwortlichen

  4. Erstellung von Krisenmanagement-Dokumentation und -Tools

  5. Validierung durch Übungen und kontinuierliche Verbesserung des Krisenmanagement-Systems

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Die Wirksamkeit eines Krisenmanagement-Systems zeigt sich erst im Ernstfall, umso wichtiger ist es, durch regelmäßige Übungen und realistische Simulationen die Krisenbereitschaft kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Erfolgreiche Organisationen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie keine Krisen erleben, sondern durch ihre Fähigkeit, diese schnell und effektiv zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Unsere Stärken

  • 01Umfassende Expertise aus zahlreichen Krisenmanagement-Projekten in verschiedenen Branchen
  • 02Praxiserprobte Methodiken und Tools für effektives Krisenmanagement
  • 03Ganzheitlicher Ansatz mit Berücksichtigung organisatorischer, technischer und kommunikativer Aspekte
  • 04Erfahrene Berater mit Hintergrund in Krisenstäben und Notfallmanagement

Expertentipp

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Krisenmanagement ist die Vorbereitung auf das Unerwartete. Krisenmanagement-Strukturen sollten flexibel genug sein, um auf verschiedenste Szenarien reagieren zu können, statt sich auf die Bewältigung spezifischer, vorhersehbarer Ereignisse zu konzentrieren. Besonders wichtig ist die regelmäßige Übung von Krisenmanagement-Prozessen unter realistischen Bedingungen, nur so können Schwachstellen erkannt und behoben werden, bevor es zum Ernstfall kommt.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu Krisenmanagement

Was ist Krisenmanagement und warum ist es für Banken Pflicht?

Krisenmanagement umfasst alle Maßnahmen zur Vorbereitung auf, Bewältigung von und Erholung nach Krisensituationen. Für Banken ist es nach MaRisk AT 7.3 und den BAIT verpflichtend, ein Notfallmanagement einzurichten, das die Fortführung kritischer Geschäftsprozesse sicherstellt. DORA ergänzt ab 2025 spezifische Anforderungen an die IKT-bezogene Vorfallreaktion. Ein wirksames Krisenmanagement schützt vor Reputationsschäden, regulatorischen Sanktionen und existenzbedrohenden Betriebsunterbrechungen.

Was ist der Unterschied zwischen Krisenmanagement, BCM und Notfallplanung?

Business Continuity Management (BCM) ist der übergeordnete Managementprozess, der identifiziert, welche zeitkritischen Prozesse im Schadensfall aufrechterhalten werden müssen. Notfallplanung definiert konkrete Maßnahmen für den Notbetrieb und Wiederanlauf, inklusive Ressourcen, Verantwortlichkeiten und Zeitvorgaben. Krisenmanagement aktiviert den Krisenstab und steuert Entscheidungsfindung, Kommunikation und Eskalation während einer akuten Krise. Alle drei Disziplinen greifen ineinander und müssen integriert geplant werden.

Wie baut man einen Krisenstab für ein Finanzinstitut auf?

Der Krisenstab umfasst typischerweise Vorstand oder Geschäftsführung, Risikomanagement, IT, Recht, Compliance, Kommunikation und die betroffenen Fachbereiche. Die Struktur muss vorab definiert sein mit klaren Rollen, Stellvertretungen, Eskalationswegen und Entscheidungsbefugnissen. Ein Krisenhandbuch dokumentiert Alarmierungsketten, Lagezentrum-Aufbau und Berichtswege. Regelmäßige Krisenübungen, mindestens jährlich, stellen sicher, dass der Krisenstab unter Druck funktioniert.

Welche regulatorischen Anforderungen gelten für das Krisenmanagement in Banken?

MaRisk AT 7.3 verlangt Notfallkonzepte für zeitkritische Aktivitäten und Prozesse mit regelmäßiger Überprüfung und Notfalltests. Die BAIT konkretisieren IT-Notfallmanagement-Anforderungen. DORA fordert ab 2025 IKT-bezogene Vorfallmeldung und -reaktion, Digital Operational Resilience Testing und Informationsaustausch. Der BSI-Standard 200‑4 bietet ein anerkanntes BCM-Rahmenwerk. Die BaFin prüft im SREP die Angemessenheit des Notfallmanagements und erwartet dokumentierte Business-Impact-Analysen.

Was ist eine Business-Impact-Analyse (BIA) im Krisenmanagement?

Die Business-Impact-Analyse identifiziert und bewertet die Auswirkungen von Betriebsunterbrechungen auf Geschäftsprozesse. Sie ermittelt Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) für jeden kritischen Prozess, definiert die maximal tolerierbare Ausfallzeit und identifiziert Abhängigkeiten zwischen Prozessen, Systemen und externen Dienstleistern. Die BIA bildet die Grundlage für alle Notfallpläne und ist nach MaRisk und DORA für Finanzinstitute verpflichtend.

Wie läuft eine Krisenübung für Banken ab?

Krisenübungen folgen einem definierten Ablauf: Planung mit realistischem Szenario (Cyberangriff, Systemausfall, Naturkatastrophe), Durchführung unter möglichst realen Bedingungen mit aktiviertem Krisenstab, Beobachtung und Dokumentation durch ein Evaluierungsteam, strukturierte Nachbereitung mit Lessons Learned und Verbesserungsmaßnahmen. Die MaRisk fordern mindestens jährliche Notfalltests. ADVISORI unterstützt von der Szenarioentwicklung über die Übungsdurchführung bis zur Ergebnisauswertung.

Was kostet professionelles Krisenmanagement für Finanzinstitute?

Die Kosten hängen vom Reifegrad und Umfang ab. Typische Projektbudgets liegen zwischen 100.000 und 300.000 Euro für die vollständige BCM-Einrichtung inklusive Business-Impact-Analyse, Notfallpläne, Krisenstab-Aufbau, Krisenhandbuch und erste Übung. Die laufende Betreuung, jährliche Überprüfung, Übungsdurchführung und Plan-Aktualisierung, erfordert zusätzliche Ressourcen. ADVISORI bietet modulare Pakete vom BCM-Quick-Check über die vollständige Implementierung bis zur laufenden Krisenmanagement-Betreuung.

Zertifikate, Partner und mehr

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