Was sind Cyberrisiken und wie managen Finanzunternehmen sie effektiv?
Cyberrisiken umfassen alle Bedrohungen durch IT-Schwachstellen, Cyberangriffe und Drittanbieter-Abhängigkeiten. Seit DORA (Januar 2025) müssen Banken, Versicherungen und Zahlungsdienstleister ein dokumentiertes IKT-Risikomanagement nachweisen. ADVISORI unterstützt bei Risikoidentifikation, Framework-Aufbau und Incident Response.
- ✓Schutz vor finanziellen Verlusten durch Cyberangriffe
- ✓Einhaltung regulatorischer Anforderungen (DSGVO, KRITIS, NIS2)
- ✓Minimierung von Reputationsschäden durch Datenschutzverletzungen
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Wie baut man ein wirksames Cyber-Risikomanagement nach DORA und NIS2 auf?
Unsere Stärken
- Tiefgreifende Expertise in Cybersecurity und regulatorischen Anforderungen (DSGVO, KRITIS, NIS2)
- Erfahrung mit fortschrittlichen Sicherheitstechnologien und KI-gestützten Lösungen
- Praxiserprobte Implementierungsstrategien mit nachweisbaren Erfolgen
DORA-Pflicht seit Januar 2025
Seit dem 17. Januar 2025 gilt DORA verbindlich. Finanzunternehmen müssen ein IKT-Risikomanagement-Framework vorweisen, schwerwiegende IKT-Vorfälle der BaFin melden und regelmäßige Resilienztests durchführen. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, riskiert Aufsichtsmaßnahmen.
ADVISORI in Zahlen
11+
Jahre Erfahrung
120+
Mitarbeiter
520+
Projekte
Wir begleiten Sie mit einem strukturierten Ansatz bei der Entwicklung und Implementierung Ihres Cyberrisiken Managements.
Unser Vorgehen
Analyse der bestehenden Cybersecurity-Situation und -Prozesse
Entwicklung maßgeschneiderter Cybersecurity-Frameworks und -Methodologien
Implementierung, Schulung und kontinuierliche Verbesserung
"Ein effektives Cyberrisiken Management ist entscheidend für die digitale Resilienz und den langfristigen Erfolg eines Unternehmens in einem zunehmend komplexen und bedrohlichen Cyberumfeld."

Melanie Düring
Head of Risikomanagement
Unsere Dienstleistungen
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Cyberrisiko-Identifikation & Bewertung
Wir analysieren systematisch Ihre IT-Landschaft und identifizieren potenzielle Cyberrisiken anhand anerkannter Frameworks wie NIST, ISO 27005 und DORA. Auf Basis einer strukturierten Risikoanalyse priorisieren wir Handlungsfelder und schaffen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Ihr Management.
- Bedrohungs- und Schwachstellenanalyse entlang der gesamten IT-Infrastruktur
- Risikobewertung nach quantitativen und qualitativen Methoden (z. B. FAIR, ISO 27005)
- Erstellung priorisierter Risikoregister mit klaren Handlungsempfehlungen
- Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen aus DORA, BAIT, MaRisk und NIS2
Cyberrisiko-Framework & Governance
Wir unterstützen Sie bei der Konzeption und Implementierung eines regulatorisch konformen Cyberrisiko-Managements, das nahtlos in Ihre bestehende Governance-Struktur integriert wird. Dabei stellen wir sicher, dass Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse klar definiert und nachhaltig verankert sind.
- Entwicklung und Implementierung eines maßgeschneiderten Cyberrisiko-Frameworks
- Definition von Risikoappetit, Toleranzgrenzen und Eskalationsprozessen
- Aufbau von Reporting-Strukturen und Dashboards für Vorstand und Aufsichtsgremien
- Integration in bestehende IKS-, Compliance- und Risikomanagement-Prozesse
Cyberresilienz & Incident Management
Wir helfen Ihnen, die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens gegenüber Cyberangriffen gezielt zu stärken und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Von der Entwicklung von Incident-Response-Plänen bis zur Durchführung praxisnaher Übungsszenarien bereiten wir Ihre Organisation umfassend vor.
- Entwicklung und Implementierung von Incident-Response- und Notfallplänen
- Durchführung von Tabletop-Übungen und Krisenszenarien zur Stärkung der Reaktionsfähigkeit
- Aufbau und Optimierung von SIEM-, SOC- und Monitoring-Strukturen
- Konzeption von Business-Continuity-Maßnahmen mit Fokus auf kritische IT-Systeme
Third-Party & Supply-Chain-Risikomanagement
Cyberrisiken entstehen häufig durch externe Dienstleister und Lieferketten – wir unterstützen Sie bei der systematischen Bewertung und Steuerung dieser Risiken im Einklang mit regulatorischen Anforderungen. Durch strukturierte Prüfprozesse und vertragliche Absicherungen schaffen wir Transparenz über Ihre gesamte Dienstleisterkette.
- Aufbau eines strukturierten Third-Party-Risk-Management-Prozesses (TPRM)
- Risikobasierte Bewertung und Klassifizierung von IT-Dienstleistern und kritischen Lieferanten
- Entwicklung von Mindestanforderungen und Sicherheitsstandards für Vertragspartner
- Umsetzung der DORA-Anforderungen an IKT-Drittanbieter und Auslagerungsmanagement
Unsere Kompetenzen
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Anti-Financial-Crime-Beratung für Finanzinstitute und regulierte Unternehmen. Wir entwickeln ganzheitliche AFC-Frameworks: AML Compliance, KYC-Prozesse, Sanctions Screening und Betrugserkennung mit KI-gestützter Analyse.
Geldwaeschepraevention und AML Compliance fuer Finanzinstitute. Risikoanalyse, Transaction Monitoring, KYC und regulatorische Anforderungen.
IKT-Risiken identifizieren, bewerten und steuern – von BAIT zu DORA. Wir unterstützen Finanzinstitute bei der Entwicklung und Umsetzung regulatorisch konformer IT-Risikomanagement-Frameworks.
Die KYC-Prüfung (Know Your Customer) ist gesetzliche Pflicht nach dem Geldwäschegesetz (GwG). ADVISORI unterstützt Banken und Finanzinstitute bei der Implementierung effizienter KYC-Prozesse — von der Kundenidentifizierung über Customer Due Diligence bis zum kontinuierlichen Monitoring. Mit risikobasierten Ansätzen und moderner Technologie machen wir Ihre KYC-Compliance zum Wettbewerbsvorteil.
Professionelles Krisenmanagement fuer Unternehmen. Krisenplanung, Business Continuity, Kommunikation und Wiederherstellung in Krisensituationen.
Wir entwickeln und implementieren maßgeschneiderte ORM-Frameworks für Ihr Institut – von der Risikoidentifikation über RCSA und Szenarioanalyse bis zur aufsichtskonformen Verlustdatensammlung und KRI-Steuerung.
Häufig gestellte Fragen zu Cyberrisiken
Was sind Cyberrisiken und welche Kategorien unterscheidet man?
Cyberrisiken umfassen alle Bedrohungen, die aus der Nutzung von IT-Systemen entstehen: Datendiebstahl, Ransomware, Systemausfälle, Phishing, Insider-Bedrohungen und Drittanbieter-Schwachstellen. Sie sind eine Unterkategorie operationeller Risiken, zeichnen sich aber durch hohe Dynamik, globale Reichweite und schwierige Quantifizierung aus. Regulatorisch werden sie unter DORA als IKT-Risiken, unter MaRisk als operationelle Risiken und unter NIS 2 als Netz- und Informationssicherheitsrisiken eingeordnet.
Welche DORA-Anforderungen gelten für das Cyberrisiken-Management von Banken?
DORA (EU-Verordnung 2022/2554) verlangt seit Januar
2025 von Banken ein dokumentiertes IKT-Risikomanagement-Framework mit klarer Governance, regelmäßige Resilienztests einschließlich Threat-Led Penetration Testing (TLPT), eine Meldung schwerwiegender IKT-Vorfälle innerhalb von
4 Stunden an die BaFin sowie ein strukturiertes Management der IKT-Drittanbieter-Risiken. Ergänzend gelten BAIT, MaRisk AT 7.2 und das IT-Sicherheitsgesetz 2.0.
Wie führt man eine Cyberrisiko-Bewertung nach ISO 27005 oder FAIR durch?
Eine Cyberrisiko-Bewertung umfasst vier Schritte: Asset-Identifikation (kritische Systeme und Daten), Bedrohungs- und Schwachstellenanalyse, Risikobewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe sowie Maßnahmenpriorisierung. ISO
27005 nutzt qualitative Skalen und Risikomatrizen, FAIR (Factor Analysis of Information Risk) quantifiziert Risiken monetär. Für DORA-regulierte Institute empfehlen wir eine Kombination beider Methoden mit jährlicher Aktualisierung.
Was umfasst ein Incident Response Plan für Cybervorfälle?
Ein Incident Response Plan definiert Rollen und Eskalationswege (CISO, IT-Leitung, Vorstand, Rechtsabteilung), Klassifizierung von Vorfällen nach Schweregrad, technische Sofortmaßnahmen (Isolation, Forensik, Wiederherstellung), Meldepflichten (BaFin innerhalb von
4 Stunden bei DORA, DSGVO innerhalb von
72 Stunden) und Lessons-Learned-Prozesse. Regelmäßige Tabletop-Übungen stellen sicher, dass der Plan im Ernstfall funktioniert.
Wie integriert man Cyberrisiken in das unternehmensweite Risikomanagement?
Die Integration erfolgt über eine einheitliche Risikotaxonomie, die Cyberrisiken als Unterkategorie operationeller Risiken abbildet, gemeinsame Bewertungsskalen für Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe, definierte Risikoappetit-Schwellenwerte und regelmäßiges Reporting an Vorstand und Aufsichtsrat. Technisch werden GRC-Plattformen und SIEM-Systeme mit dem zentralen Risikoregister verknüpft. DORA fordert explizit diese Integration in Artikel 6.
Wie unterstützt ADVISORI beim Aufbau eines Cyber-Risikomanagements?
ADVISORI begleitet in drei Phasen: In Phase
1 analysieren wir die bestehende IT-Sicherheitslage, erstellen eine Gap-Analyse zu DORA, BAIT und NIS 2 und bewerten den Reifegrad. In Phase
2 entwickeln wir ein maßgeschneidertes Cyberrisiko-Framework mit Governance-Strukturen, Risikobewertungsmethodik und Kontrollrahmen. In Phase
3 implementieren wir Prozesse, schulen Teams und etablieren Monitoring mit KRIs. Über
520 abgeschlossene Projekte belegen unsere Umsetzungsstärke.
Aktuelle Insights zu Cyberrisiken
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AI-Readiness: Eignung der Datengrundlage – Kriterien für Datenqualität, die über den AI-Erfolg entscheiden
AI-Readiness entscheidet sich früher, als die meisten denken, nämlich an der Datengrundlage. Dieser Beitrag erläutert Kriterien für die Datenqualität, ordnet den regulatorischen Rahmen von EU AI Act bis BCBS 239 ein und erklärt, warum die üblichen vier Qualitätskriterien für AI-Modelle nicht ausreichen.

Der EU AI Act für Banken: Was 13 Jahre BCBS 239 für die KI-Ära wirklich wert sind
Der EU AI Act trifft Banken auf vertrautem Terrain: Datenqualität, Data Lineage, Modellrisiko-Management und menschliche Aufsicht sind Disziplinen, die BCBS 239 seit 2013 einfordert und die die EZB in ihrem RDARR-Leitfaden verschärft hat. Der Startvorteil ist real, aber begrenzt. Drei Anforderungen haben keine Entsprechung im Bestand: Bias- und Fairness-Kontrollen, die Erklärbarkeit von Modellentscheidungen und die Grundrechte-Folgenabschätzung nach Artikel 27. Eine Bestandsaufnahme mit konkretem Handlungsbedarf.

9. MaRisk-Novelle 2026: Was sich für Banken jetzt ändert
Die 9. MaRisk-Novelle ist final: mehr Proportionalität, SNCI-Erleichterungen, neue Größenklassen. Alle Änderungen, Fristen und der Umsetzungsfahrplan bis 2027.

Der EBA-Klimastresstest 2027: Das neue Klimarisikomodul und was Banken jetzt tun müssen
Der Entwurf für den EBA-Stresstest 2027 führt ein spezielles Klimarisikomodul ein, mit dem Übergangs- und Hochwasserschocks zum adversen makroökonomischen Szenario hinzukommen. Derzeit betrifft dies nicht die RWA-Rechnung, aber dies ist eine methodische Entscheidung für diesen Stresstest, und keine Aussage über künftige Stresstests.

MaRisk für WpI - Teil 2: Neue Risikotaxonomie, BTR 4 und DORA in der Risikosteuerung
Teil 2 der Serie zur WpI MaRisk nimmt die Risikosteuerung in den Blick: den wirkungsorientierten Risikobegriff mit Risiken für Kunden, Markt und Institut (RtC, RtM, RtF), das neue Risiko einer ungeordneten Abwicklung (BTR 4), die Abgrenzung zu DORA sowie die wachsende Begründungs- und Dokumentationslast, die mit der schlankeren Norm auf die Institute übergeht.

MaRisk für WpI - Teil 1: Wo sich der zweite WpI-MaRisk-Entwurf im Allgemeinen Teil von der Banken-MaRisk unterscheidet
Mit dem zweiten Entwurf der WpI MaRisk schafft die BaFin erstmals eigene Mindestanforderungen an das Risikomanagement kleiner und mittlerer Wertpapierinstitute. Teil 1 analysiert, was der Allgemeine Teil wirklich verändert – von Proportionalität und zentralem Auslagerungsmanagement bis zum möglichen Verzicht auf die Interne Revision – und worauf Institute bis zum Geltungsbeginn 2027 achten sollten.
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