Enterprise Risk Management Framework nach internationalen Standards

Wie baut man ein ERM Framework auf?

Ein wirksames Enterprise Risk Management Framework verbindet Risikostrategie mit operativer Umsetzung.

  • 01ERM Framework nach COSO ERM und ISO 31000 aufbauen
  • 02Gap-Analyse und Reifegradbestimmung bestehender Frameworks
  • 03Integration in Governance-Strukturen und Entscheidungsprozesse
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Welche Schritte braucht ein wirksames ERM Framework?

Der Aufbau eines Enterprise Risk Management Frameworks beginnt mit der Analyse Ihrer bestehenden Risikomanagement-Praktiken und der Definition Ihres Risikoappetits. Darauf aufbauend entwickeln wir eine maßgeschneiderte ERM-Architektur nach COSO ERM oder ISO 31000.

Unser Ansatz umfasst fünf Phasen: Ist-Analyse und Gap-Assessment, Konzeption der ERM-Architektur, Implementierung mit Change Management, Integration in bestehende Governance-Strukturen und kontinuierliche Optimierung. Dabei setzen wir auf das Three-Lines-of-Defense-Modell und entwickeln praxistaugliche Risikotaxonomien, Key Risk Indicators und Reporting-Strukturen.

3 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

ERM-Framework-Design

Entwicklung eines maßgeschneiderten Enterprise Risk Management Frameworks nach internationalen Standards

  • Analyse der Risikosituation und -anforderungen
  • Design nach COSO ERM und ISO 31000
  • Entwicklung von Governance-Strukturen und Prozessen
02

ERM-Framework-Optimierung

Analyse und Optimierung bestehender Risikomanagement-Frameworks für maximale Effektivität

  • Gap-Analyse und Reifegradbestimmung
  • Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung
  • Technologische Modernisierung
03

ERM-Framework-Implementierung

Unterstützung bei der praktischen Umsetzung und Integration des ERM-Frameworks in Ihre Organisation

  • Implementierungsplanung und Change Management
  • Schulung und Wissenstransfer
  • Monitoring und kontinuierliche Verbesserung

3 Phasen

Unser Vorgehen

Wir begleiten Sie mit einem strukturierten Ansatz bei der Entwicklung und Implementierung Ihres maßgeschneiderten ERM-Frameworks.

  1. Analyse der aktuellen Risikomanagement-Praktiken und -Anforderungen

  2. Entwicklung eines maßgeschneiderten ERM-Frameworks nach internationalen Standards

  3. Implementierung, Schulung und kontinuierliche Verbesserung

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Warum ADVISORI für Ihr ERM Framework

  • 01Erfahrung mit ERM-Implementierungen bei Banken, Versicherungen und Konzernen
  • 02Zertifizierte Expertise in COSO ERM, ISO 31000 und MaRisk
  • 03Pragmatischer Ansatz von der Konzeption bis zur operativen Umsetzung

Praxistipp

Beginnen Sie mit einer Gap-Analyse Ihres bestehenden Risikomanagements gegen COSO ERM oder ISO 31000. So identifizieren Sie die größten Handlungsfelder und können Ihr ERM Framework schrittweise aufbauen.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu Aufbau und Optimierung von ERM Frameworks

Was ist ein ERM Framework und welche Bestandteile gehören dazu?

Ein Enterprise Risk Management Framework ist ein systematischer Rahmen für das unternehmensweite Risikomanagement. Die Kernbestandteile sind: Governance-Struktur mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten (Three Lines of Defense), eine Risikotaxonomie zur einheitlichen Kategorisierung, definierte Prozesse für Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken, Key Risk Indicators (KRIs) als Frühwarnsystem sowie ein strukturiertes Risikoreporting an Vorstand und Aufsichtsrat.

Was ist der Unterschied zwischen COSO ERM und ISO 31000?

COSO ERM ist ein detailliertes Framework mit fünf Komponenten (Governance und Kultur, Strategie und Zielsetzung, Performance, Überprüfung und Revision, Information und Kommunikation). Es ist stark in den USA verbreitet und integriert Risikomanagement in die Unternehmensstrategie. ISO 31000 ist ein prinzipienbasierter internationaler Standard mit einem flexiblen Prozessmodell. Er ist branchenunabhängig anwendbar und fokussiert auf kontinuierliche Verbesserung. In der Praxis kombinieren viele Unternehmen beide Ansätze.

Wie lange dauert der Aufbau eines ERM Frameworks?

Ein grundlegendes ERM Framework lässt sich in 3 bis 6 Monaten aufbauen. Die vollständige Implementierung mit Integration in alle Geschäftsbereiche, Aufbau der Risikokultur und Etablierung eines ausgereiften Reportings dauert 12 bis 24 Monate. Entscheidend ist die schrittweise Einführung: Starten Sie mit den größten Risikobereichen und erweitern Sie das Framework sukzessive.

Welche Rolle spielt das Three-Lines-of-Defense-Modell?

Das Three-Lines-of-Defense-Modell definiert drei Verantwortungsebenen: Die erste Linie (operative Bereiche) steuert Risiken im Tagesgeschäft. Die zweite Linie (Risikomanagement und Compliance) entwickelt Frameworks, Richtlinien und Methoden und überwacht die erste Linie. Die dritte Linie (Interne Revision) prüft unabhängig die Wirksamkeit der ersten beiden Linien. Darüber steht Vorstand und Aufsichtsrat als übergeordnete Governance-Instanz.

Was kostet die Einführung eines ERM Frameworks?

Die Kosten hängen von Unternehmensgröße und Reifegrad ab. Für mittelständische Unternehmen rechnet man mit 50.000 bis 150.000 Euro für die Konzeption und initiale Implementierung. Bei Großunternehmen und regulierten Finanzinstituten liegen die Investitionen bei 200.000 bis 500.000 Euro. Darin enthalten sind Gap-Analyse, Framework-Design, Prozessentwicklung, Schulungen und die Begleitung der Einführungsphase.

Welche regulatorischen Anforderungen erfüllt ein ERM Framework?

Ein strukturiertes ERM Framework adressiert die MaRisk-Anforderungen der BaFin, Basel III/IV für Kreditinstitute, Solvency II für Versicherungen, das DCGK (Deutscher Corporate Governance Kodex) sowie branchenübergreifende Standards wie die DSGVO und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Es bildet außerdem die Grundlage für ISO 27001 und SOX-Compliance.

Wie misst man den Reifegrad eines ERM Frameworks?

Der Reifegrad wird anhand etablierter Modelle in fünf Stufen bewertet: Initial (ad-hoc), Wiederholbar (dokumentierte Prozesse), Definiert (standardisiert), Gesteuert (quantitativ gemessen) und Optimierend (kontinuierliche Verbesserung). Bewertungskriterien sind Governance-Strukturen, Prozessqualität, Datenintegration, Risikokultur und die Verknüpfung mit der Unternehmensstrategie.