Aufsichtsbehörden legen bei der Beurteilung der BCBS‑239 Compliance besonderen Wert auf eine umfassende, nachvollziehbare Dokumentation der Data Governance Strukturen und deren Wirksamkeit. Eine adäquate Dokumentation und Nachweisführung ist nicht nur ein formaler Compliance-Aspekt, sondern auch ein kritisches Element für die nachhaltige Implementierung und kontinuierliche Verbesserung des Governance-Modells.
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Kernelemente der regulatorisch geforderten Governance-Dokumentation:
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Formale Governance-Struktur: Detaillierte Dokumentation des Governance-Modells mit Rollen, Verantwortlichkeiten, Berichtslinien und Entscheidungsbefugnissen in einer Form, die für Aufsichtsbehörden nachvollziehbar ist.
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RACI-Matrizen: Klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten für alle kritischen Datenprozesse nach dem RACI-Prinzip (Responsible, Accountable, Consulted, Informed).
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Rollenprofile: Detaillierte Beschreibung der einzelnen Governance-Rollen mit spezifischen Aufgaben, erforderlichen Kompetenzen und Schnittstellen zu anderen Rollen.
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Governance-Gremien: Dokumentation der Mandate, Zusammensetzung und Arbeitsweise aller relevanten Governance-Komitees inkl. Sitzungsfrequenz und Entscheidungsprozessen.
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Nachweise der operativen Governance-Effektivität:
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Meetingprotokolle: Systematische Dokumentation aller Governance-Gremien-Sitzungen mit teilnehmenden Personen, besprochenen Themen, getroffenen Entscheidungen und definierten Aktionen.
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Issue-Tracking: Nachvollziehbare Dokumentation der Identifikation, Analyse, Eskalation und Behebung von Datenqualitätsproblemen mit klaren Verantwortlichkeiten und Zeitstempeln.