Die MiFID II und die bevorstehende MiFIR-Überarbeitung stellen Finanzinstitute vor weitreichende Compliance-Herausforderungen. Mit unserem Readiness Assessment identifizieren wir systematisch Lücken in Anlegerschutz, Transparenz und Marktinfrastruktur – und entwickeln eine priorisierte Roadmap für Ihre nachhaltige Compliance.
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Die MiFIR-Überarbeitung bringt erweiterte Anforderungen an Transaktionsreporting, Consolidated Tape und Pre-/Post-Trade-Transparenz. Beginnen Sie jetzt mit der Gap-Analyse, um Umsetzungsfristen einzuhalten und Synergien mit bestehenden MiFID-II-Projekten zu nutzen.
Jahre Erfahrung
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Wir verfolgen einen strukturierten und erprobten Ansatz zur Sicherstellung Ihrer MiFID II-Readiness, der alle relevanten Aspekte der Regulierung berücksichtigt und nahtlos in Ihre bestehenden Prozesse integriert werden kann.
Durchführung einer umfassenden Ist-Analyse und Identifikation von Compliance-Lücken
Entwicklung einer maßgeschneiderten MiFID II-Implementierungsstrategie
Priorisierte Umsetzung der Anforderungen in allen betroffenen Geschäftsbereichen
Integration der MiFID II-Prozesse in Ihre IT-Systeme und Workflows
Etablierung eines kontinuierlichen Monitoring- und Optimierungsprozesses
"Eine erfolgreiche MiFID II-Implementierung erfordert mehr als nur technische Compliance – sie bietet die Chance, Kundenvertrauen zu stärken, Prozesse zu optimieren und neue Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz unterstützen wir Finanzinstitute dabei, diese Chancen voll auszuschöpfen."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wir analysieren systematisch die Auswirkungen von MiFID II auf Ihre Organisation und identifizieren bestehende Compliance-Lücken als Grundlage für Ihre Implementierungsstrategie.
Wir unterstützen Sie bei der effizienten Umsetzung der MiFID II-Anforderungen und integrieren diese nahtlos in Ihre bestehenden Geschäftsprozesse.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Die MiFID-II-Anforderungen an Anlegerschutz, Zielmarktbestimmung und Geeignetheitsprüfung verlangen von Wertpapierfirmen und Kreditinstituten eine durchgängige Product Governance. Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der Anforderungen aus §63 ff. WpHG, der delegierten Verordnung (EU) 2017/565 und den ESMA-Leitlinien zur Geeignetheit – von der Kundenkategorisierung über die Zielmarktdefinition bis zur laufenden Produktüberwachung.
Die MiFID II Best Execution Anforderungen verlangen nachweislich optimale Handelsausführung und transparente Transaktionsüberwachung. Wir unterstützen Sie bei der Implementierung effizienter Prozesse und Systeme zur Erfüllung dieser komplexen regulatorischen Vorgaben.
Eine fundierte Gap-Analyse und strategische Roadmap sind entscheidend für eine effiziente und nachhaltige MiFID II-Implementierung. Wir identifizieren systematisch alle Compliance-Lücken und entwickeln mit Ihnen einen maßgeschneiderten, priorisierten Umsetzungsplan.
Ein MiFID II Readiness Assessment ist eine strukturierte Reifegradbewertung, die den aktuellen Umsetzungsstand aller MiFID-II-Anforderungen in Ihrem Institut systematisch erfasst. Die Analyse deckt sechs Kernbereiche ab:Anlegerschutz und Produktgovernance: Bewertung der Zielmarktdefinition, Geeignetheitsprüfung, Kundenkategorisierung und Product-Lifecycle-Management nach Art.
16 und
24 MiFID II.Best Execution: Prüfung der Ausführungsgrundsätze, Ausführungsplätze-Auswahl, Monitoring-Prozesse und RTS‑27/28-Reporting-Fähigkeiten.Kostentransparenz: Analyse der Ex-ante- und Ex-post-Kostenoffenlegung, Aggregationsmethodik und Darstellungsformate gemäß Art.
24 Abs.
4 MiFID II.Transaktionsreporting: Bewertung der Datenqualität, Felderbefüllung (bis zu
65 Felder), T+1-Meldeprozesse und ARM-Anbindung.Aufzeichnungspflichten: Prüfung der Kommunikationsaufzeichnung, Dokumentationsstandards und Archivierungssysteme.Governance und Organisation: Bewertung der Compliance-Funktionen, Verantwortungsstrukturen und Three-Lines-of-Defence-Integration.Jeder Bereich wird anhand eines Reifegradmodells (Level 1–5) bewertet, das den Weg von Mindest-Compliance bis Best-in-Class aufzeigt.
Eine MiFID Gap-Analyse folgt einem dreistufigen Prozess, der typischerweise sechs bis acht Wochen umfasst:Phase
1 – Bestandsaufnahme (
2 Wochen): Strukturierte Interviews mit Compliance, Handel, IT, Produktmanagement und Vertrieb. Dokumentenanalyse bestehender Policies, Prozessbeschreibungen und Systemdokumentationen. Datenanalyse aus vorhandenen Reporting-Systemen.Phase
2 – Gap-Identifikation (2–3 Wochen): Systematischer Abgleich des Ist-Zustands mit den regulatorischen Anforderungen auf Artikel-Ebene. Jede identifizierte Lücke wird nach Compliance-Risiko, Geschäftsauswirkung und Umsetzungskomplexität bewertet. Cross-funktionale Analyse der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen MiFID-II-Bereichen.Phase
3 – Roadmap-Entwicklung (2–3 Wochen): Priorisierung der Maßnahmen in einem mehrdimensionalen Framework. Ressourcenschätzung und Zeitplanung unter Berücksichtigung regulatorischer Fristen. Entwicklung einer modularen Implementierungsarchitektur mit Quick Wins und strategischen Initiativen.Das Ergebnis ist ein Management-Report mit konkreten Handlungsempfehlungen, Aufwandsschätzungen und einer priorisierten Roadmap.
Die MiFIR-Überarbeitung und die als MiFID III bezeichneten Änderungen bringen wesentliche Neuerungen, die eine Aktualisierung bestehender Compliance-Strukturen erfordern:Consolidated Tape Provider (CTP): Einführung eines zentralen europäischen Datenbandes für Aktien und Anleihen, das die Transparenz verbessert und neue Datenanforderungen an Handelsplätze und Wertpapierfirmen stellt.Erweiterte Pre- und Post-Trade-Transparenz: Verschärfte Anforderungen an die Veröffentlichung von Handelsdaten, Verengung der Ausnahmetatbestände und neue Regeln für systematische Internalisierer.Überarbeitetes Transaktionsreporting: Anpassungen der Meldepflichten und Datenfelder mit dem Ziel einer besseren Datenqualität und Harmonisierung über europäische Jurisdiktionen hinweg.Payment for Order Flow (PFOF): Verbot oder starke Einschränkung von PFOF-Modellen in der EU, was Auswirkungen auf bestimmte Geschäftsmodelle hat.Digitalisierung der Kundeninformation: Ermöglichung einer standardmäßig digitalen Bereitstellung von Kundeninformationen, was neue Chancen für effiziente Compliance eröffnet.Ein proaktives Readiness Assessment berücksichtigt diese kommenden Änderungen bereits heute, um doppelte Implementierungsaufwände zu vermeiden.
Unser MiFID-II-Reifegradmodell unterscheidet fünf Stufen, die den Entwicklungsstand der Compliance-Fähigkeiten eines Instituts abbilden:Level
1 – Reaktiv: Grundlegende Compliance wird ad-hoc sichergestellt. Prozesse sind manuell, undokumentiert und personenabhängig. Hohes Risiko bei Prüfungen.Level
2 – Definiert: Regulatorische Anforderungen sind identifiziert und in Policies verankert. Grundlegende Prozesse existieren, aber Monitoring und Kontrollen sind noch lückenhaft.Level
3 – Gesteuert: Systematische Prozesse für alle MiFID-II-Bereiche sind etabliert. Regelmäßiges Monitoring und Reporting an die Geschäftsleitung. Erste Automatisierungen im Reporting.Level
4 – Optimiert: Integrierte, weitgehend automatisierte Compliance-Prozesse. Proaktives Risikomanagement mit Frühwarnindikatoren. Datengetriebene Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung.Level
5 – Best-in-Class: Vollständig integriertes Compliance-Ökosystem mit prädiktiven Fähigkeiten. Compliance als strategischer Wettbewerbsvorteil. Innovation an der Schnittstelle von Regulierung und Geschäftsstrategie.Die Reifegradbestimmung erfolgt durch eine Kombination aus strukturierten Assessments, Prozessanalysen, Systemreviews und Benchmarking gegen Industrie-Standards.
Ein MiFID Readiness Assessment geht deutlich über ein traditionelles Compliance-Audit hinaus und unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Dimensionen:Zukunftsorientierung: Während ein Audit den aktuellen Compliance-Status prüft, bewertet ein Readiness Assessment auch die Vorbereitung auf kommende regulatorische Änderungen wie MiFID III und MiFIR II.Strategische Perspektive: Das Assessment betrachtet nicht nur regulatorische Pflichterfüllung, sondern identifiziert auch strategische Chancen, um Compliance-Investitionen als Katalysator für Geschäftsoptimierung zu nutzen.Ganzheitlicher Ansatz: Statt einzelne Anforderungen isoliert zu prüfen, analysiert das Assessment Wechselwirkungen zwischen verschiedenen MiFID-II-Bereichen und deren Einfluss auf Geschäftsmodell, IT-Architektur und Organisationsstruktur.Handlungsorientierung: Das Ergebnis ist keine reine Mängelliste, sondern eine priorisierte Roadmap mit konkreten Maßnahmen, Ressourcenschätzungen und Zeitplänen.Reifegradbewertung: Durch die systematische Bewertung auf einer Reifegradskala erhalten Sie einen messbaren Benchmark, der Fortschritte über die Zeit nachvollziehbar macht und die Kommunikation mit der Geschäftsleitung erleichtert.
Ein MiFID II Readiness Assessment ist für alle Institute relevant, die unter den Anwendungsbereich von MiFID II fallen, hat aber für bestimmte Institutstypen besondere Priorität:Universalbanken mit Wertpapiergeschäft: Die Breite der Geschäftsaktivitäten führt zu Berührungspunkten mit nahezu allen MiFID-II-Bereichen. Cross-Selling und Produktvielfalt erfordern besonders robuste Governance-Strukturen.Vermögensverwalter und Anlageberater: Die verschärften Eignungs- und Angemessenheitsprüfungen sowie Kostentransparenzanforderungen treffen das Kerngeschäft und erfordern tiefgreifende Prozessanpassungen.Wertpapierfirmen und Broker: Best-Execution-Anforderungen, Transaktionsreporting und die PFOF-Regelungen verlangen eine vollständige Überprüfung der Handels- und Reportinginfrastruktur.Fondsgesellschaften und KVGs: Produktgovernance-Anforderungen, Vertriebsvorgaben und die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern erfordern eine durchgängige Compliance-Architektur.Institute vor regulatorischen Prüfungen: Eine vorbereitende Readiness-Analyse reduziert das Risiko von Beanstandungen und demonstriert gegenüber Aufsichtsbehörden proaktives Compliance-Management.
Basierend auf Projekterfahrung treten bestimmte Compliance-Lücken branchenübergreifend besonders häufig auf:Transaktionsreporting-Datenqualität: Unvollständige oder inkonsistente Befüllung der
65 Meldefelder, insbesondere bei komplexen Instrumenten, Entscheidungsträger-Identifikation und LEI-Management.Best-Execution-Nachweis: Fehlende systematische Dokumentation und Analyse der Ausführungsqualität. Monitoring beschränkt sich oft auf Stichproben statt auf kontinuierliche, automatisierte Überwachung.Kostentransparenz-Aggregation: Schwierigkeiten bei der konsistenten Aggregation aller direkten und indirekten Kosten über verschiedene Produktkategorien und Systeme hinweg – insbesondere bei der Ex-ante-Darstellung.Produktgovernance-Dokumentation: Lückenhafte Zielmarktdefinitionen, fehlende negative Zielmärkte und unzureichende Überprüfungsprozesse im Product-Lifecycle-Management.Aufzeichnungspflichten: Nicht alle Kommunikationskanäle werden lückenlos erfasst, oder die Archivierung erfüllt nicht die regulatorischen Aufbewahrungsfristen von bis zu sieben Jahren.Governance-Integration: Compliance-Verantwortlichkeiten sind nicht durchgängig im Three-Lines-of-Defence-Modell verankert, oder es fehlt ein systematisches regulatorisches Change Management.
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