Professionelles Management der aufsichtsrechtlichen Kommunikation

CRR/CRD Reporting & Kommunikation mit Aufsichtsbehörden

Effizientes Reporting und transparente Kommunikation mit Aufsichtsbehörden sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der CRR/CRD-Anforderungen.

  • 01Termingerechte und qualitativ hochwertige regulatorische Meldungen
  • 02Proaktive und transparente Kommunikation mit Aufsichtsbehörden
  • 03Reduzierung von Nachfragen und Klärungsbedarf durch die Aufsicht
  • 04Aufbau eines positiven Dialogs und Vertrauensverhältnisses zur Aufsicht
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

CRR/CRD Reporting & Kommunikation mit Aufsichtsbehörden

Die steigende Komplexität der CRR/CRD-Meldeanforderungen und die wachsenden Erwartungen von BaFin, EZB und Bundesbank erfordern ein professionelles regulatorisches Meldewesen. COREP- und FINREP-Meldungen müssen termingerecht, datenqualitativ einwandfrei und inhaltlich konsistent bei den Aufsichtsbehörden eingehen. Gleichzeitig entscheidet die Qualität des aufsichtlichen Dialogs, ob im SREP-Prozess, bei 44er-Prüfungen oder im JST-Austausch, maßgeblich über den regulatorischen Handlungsspielraum Ihres Instituts.

Wir unterstützen Sie bei der Optimierung Ihrer Meldeprozesse und beim Aufbau einer strategischen Kommunikation mit allen relevanten Aufsichtsbehörden.

Unser Service zum CRR/CRD Reporting und zur Kommunikation mit Aufsichtsbehörden umfasst die Optimierung Ihrer Meldeprozesse sowie die Entwicklung und Umsetzung einer effektiven Kommunikationsstrategie mit den relevanten Aufsichtsbehörden.

2 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

Optimierung des regulatorischen Reportings

Wir unterstützen Sie bei der Analyse und Verbesserung Ihrer Meldeprozesse, um die Qualität und Effizienz des regulatorischen Reportings zu steigern.

  • Analyse und Assessment bestehender Meldeprozesse
  • Identifikation von Prozess- und Datenqualitätsproblemen
  • Entwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Implementierung effizienter Meldeprozesse und -strukturen
02

Kommunikationsstrategie mit Aufsichtsbehörden

Wir helfen Ihnen, eine effektive Kommunikationsstrategie mit den relevanten Aufsichtsbehörden zu entwickeln und umzusetzen.

  • Entwicklung von Kommunikationsrichtlinien und -prozessen
  • Vorbereitung und Begleitung von Aufsichtsgesprächen
  • Training von Mitarbeitern für den Umgang mit Aufsichtsbehörden
  • Unterstützung bei der Erstellung von aufsichtlichen Dokumentationen

5 Phasen

Unser Vorgehen

Wir bieten einen strukturierten Ansatz zur Optimierung Ihres regulatorischen Reportings und Ihrer Kommunikation mit Aufsichtsbehörden, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten ist.

  1. Analyse der bestehenden Meldeprozesse und Kommunikationsstrukturen

  2. Identifikation von Optimierungspotentialen und Risiken

  3. Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts zur Verbesserung des Reportings und der Kommunikation

  4. Implementierung von optimierten Prozessen und Kommunikationsstrategien

  5. Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Reporting-Qualität und des aufsichtlichen Dialogs

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Unsere Stärken

  • 01Umfassende Expertise in regulatorischen Reporting-Anforderungen und Meldewesen
  • 02Erfahrenes Team mit Hintergrund aus Aufsichtsbehörden und Finanzinstituten
  • 03Enge Vernetzung mit relevanten Aufsichtsbehörden und Regulatoren
  • 04Praxiserprobte Methoden zur Optimierung von Meldeprozessen und Kommunikationsstrategien

Expertentipp

Die Qualität Ihrer regulatorischen Meldungen und Ihre Kommunikationsfähigkeit mit den Aufsichtsbehörden haben direkten Einfluss auf Ihr aufsichtliches Standing. Eine proaktive und transparente Kommunikation kann das Vertrauen der Aufsicht stärken und potenzielle Konflikte frühzeitig entschärfen.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu CRR/CRD Reporting & Kommunikation mit Aufsichtsbehörden

Welche Meldepflichten haben Banken gegenüber BaFin und EZB im Rahmen von CRR/CRD?

Banken müssen im Rahmen der CRR/CRD regelmäßig COREP-Meldungen zu Eigenmitteln, Großkrediten und Leverage Ratio sowie FINREP-Meldungen zur Finanzberichterstattung an BaFin und EZB übermitteln. Hinzu kommen ad-hoc-Meldepflichten bei wesentlichen Ereignissen, Liquiditätsmeldungen (LCR, NSFR) und seit CRR III erweiterte Anforderungen an ESG-Risikodaten. Die Meldungen erfolgen über standardisierte XBRL-Taxonomien und müssen fristgerecht bei den zuständigen Aufsichtsbehörden eingehen.

Wie läuft der SREP-Prozess ab und wie bereiten sich Banken optimal darauf vor?

Der Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) ist die jährliche Gesamtbewertung eines Instituts durch die Aufsicht. Für signifikante Institute führen die Joint Supervisory Teams (JSTs) der EZB den SREP durch, für weniger bedeutende Institute BaFin und Bundesbank gemeinsam. Die Vorbereitung umfasst eine Selbsteinschätzung der Kapitalplanung, Risikotragfähigkeit und Governance, die Aufbereitung aller relevanten Unterlagen sowie die Abstimmung der Kommunikationsstrategie für das Aufsichtsgespräch. Ein proaktiver, transparenter Dialog verbessert die SREP-Bewertung nachweislich.

Was ist ein Joint Supervisory Team (JST) und wie gestaltet man die Zusammenarbeit?

Ein Joint Supervisory Team (JST) ist das gemeinsame Aufsichtsteam aus EZB-Vertretern und nationalen Aufsehern (BaFin/Bundesbank), das für die laufende Beaufsichtigung eines signifikanten Instituts zuständig ist. Die JST-Kommunikation umfasst regelmäßige Aufsichtsgespräche, Datenanfragen, thematische Reviews und die SREP-Bewertung. Erfolgsfaktoren für eine konstruktive JST-Zusammenarbeit sind ein zentraler Ansprechpartner im Institut, proaktive Informationsweitergabe, professionelle Aufbereitung von Unterlagen und eine konsistente Kommunikationslinie über alle Hierarchieebenen.

Wie optimiert man die Datenqualität im regulatorischen Meldewesen?

Datenqualität im Meldewesen erfordert einen systematischen Ansatz: automatisierte Plausibilitätsprüfungen vor jeder Meldungsabgabe, Abstimmung zwischen COREP/FINREP-Daten und internem Rechnungswesen, klare Data-Governance-Strukturen mit definierten Dateneignern und ein Vier-Augen-Prinzip bei der Meldungserstellung. Die EZB hat wiederholt mangelnde Datenqualität als häufigen Befund in Aufsichtsprüfungen identifiziert. Ein Data-Quality-Framework mit KPIs, regelmäßigen Validierungsläufen und dokumentierten Korrekturprozessen reduziert Nachfragen der Aufsicht erheblich.

Wie läuft eine 44er-Prüfung der BaFin ab und wie bereitet man sich vor?

Eine Sonderprüfung nach §44 KWG wird von der BaFin angeordnet und durch externe Prüfer oder Bundesbank-Mitarbeiter durchgeführt. Sie kann thematisch fokussiert sein, etwa auf Kreditrisiko, IT-Sicherheit oder Governance, oder anlassbezogen erfolgen. Die Vorbereitung umfasst die Identifikation des Prüfungsschwerpunkts, die Zusammenstellung eines internen Projektteams, die Aufbereitung aller relevanten Dokumentationen und die Festlegung der Kommunikationsmatrix gegenüber den Prüfern. Eine professionelle Prüfungsbegleitung durch erfahrene Berater verkürzt die Prüfungsdauer und minimiert aufsichtliche Feststellungen.

Welche Rolle spielen COREP und FINREP im aufsichtsrechtlichen Meldewesen?

COREP (Common Reporting) und FINREP (Financial Reporting) sind die EU-weit harmonisierten Melderahmenwerke für Banken. COREP umfasst Meldungen zu Eigenmitteln, Kapitalquoten, Großkrediten, Leverage Ratio und Liquiditätskennzahlen. FINREP deckt die aufsichtliche Finanzberichterstattung ab, einschließlich Bilanz, GuV, Kreditqualität und Wertberichtigungen. Seit der CRR-III-Umsetzung sind die Meldeanforderungen an Granularität und Häufigkeit gestiegen. Eine effiziente COREP/FINREP-Infrastruktur mit automatisierten Datenflüssen und integrierten Validierungsregeln ist der Schlüssel zur fristgerechten und fehlerfreien Meldungsabgabe.

Wie baut man eine strategische Kommunikation mit BaFin und EZB auf?

Strategische Aufsichtskommunikation beginnt mit der Definition einer klaren Kommunikationsstrategie: Wer kommuniziert welche Themen über welche Kanäle an welche Aufsichtsbehörde? Zentrale Elemente sind ein dediziertes Regulatory-Affairs-Team, standardisierte Prozesse für ad-hoc-Anfragen, ein Eskalationsframework für kritische Themen und regelmäßige proaktive Updates an die Aufsicht. Der Aufbau eines vertrauensvollen Dialogs, insbesondere im JST-Kontext, erfordert Transparenz, Konsistenz und professionelle Aufbereitung. Institute, die proaktiv und strukturiert kommunizieren, erfahren weniger aufsichtliche Eingriffe und haben mehr Handlungsspielraum bei regulatorischen Ermessensfragen.