Unsere spezialisierte Beratung unterstützt Sie bei der strategischen Entscheidung zwischen dem FRTB-Standardansatz (A-SA) und dem Internal Models Approach (A-IMA). Wir quantifizieren die Kapitalauswirkungen auf Trading-Desk-Ebene, prüfen die IMA-Eligibility und entwickeln eine optimale Hybrid-Strategie – datenbasiert und CRR3-konform.
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Eine durchdachte Hybrid-Strategie, bei der bestimmte Trading Desks für den IMA und andere für den SA vorgesehen werden, kann die Kapitalanforderungen um bis zu 25% reduzieren im Vergleich zu einer uniformen Anwendung des Standardansatzes.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Wir verfolgen einen strukturierten und bewährten Ansatz für die Evaluierung und Implementierung des optimalen FRTB-Ansatzes für Ihr Institut.
Analyse der aktuellen Handelsaktivitäten und Risikopositionen
Quantifizierung der Kapitalanforderungen unter verschiedenen Szenarien
Bewertung der operativen Anforderungen und Implementierungskosten
Entwicklung einer optimalen Implementierungsstrategie
Unterstützung bei der praktischen Umsetzung und Validierung
"Die Unterstützung von ADVISORI bei der Evaluierung und Auswahl zwischen FRTB-Standardansatz und internen Modellen war für uns von unschätzbarem Wert. Die detaillierte Analyse und die strategische Beratung ermöglichten es uns, eine fundierte Entscheidung zu treffen, die sowohl unsere Kapitalanforderungen optimiert als auch unsere operativen Ressourcen berücksichtigt."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wir analysieren Ihre spezifische Situation und die Kapitalauswirkungen beider FRTB-Ansätze, bewerten die operativen Anforderungen und entwickeln eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des optimalen Ansatzes für Ihr Institut.
Nach der Entscheidung für einen Ansatz unterstützen wir Sie bei der praktischen Umsetzung und Optimierung. Wir entwickeln eine maßgeschneiderte Implementierungsstrategie, begleiten die Umsetzung und stellen sicher, dass der gewählte Ansatz optimal auf Ihre spezifische Situation abgestimmt ist.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Identifizieren Sie präzise die Lücken in Ihren Datenstrukturen und Prozessen im Hinblick auf die FRTB-Anforderungen und entwickeln Sie einen strukturierten Umsetzungsplan. Unsere methodische Herangehensweise ermöglicht eine effiziente und zielgerichtete Implementierung der komplexen Daten- und Prozessanforderungen des Fundamental Review of the Trading Book.
Unsere spezialisierte Beratung unterstützt Sie bei der Neuausrichtung Ihrer Handels- und Bankbuchabgrenzung gemäß den FRTB-Anforderungen. Wir analysieren Ihre bestehende Struktur, identifizieren Optimierungspotenziale und entwickeln eine maßgeschneiderte Implementierungsstrategie für eine konforme und kapitaleffiziente Neuausrichtung.
Der FRTB-Standardansatz (A-SA) verwendet regulatorisch festgelegte Risikogewichte und Korrelationsparameter über sieben Risikoklassen. Die Kapitalanforderung ergibt sich aus der Summe von sensitivitätsbasierter Methode (SbM), Default Risk Charge (DRC) und Residual Risk Add-On (RRAO). Der Internal Models Approach (A-IMA) berechnet die Kapitalanforderung auf Basis des Expected Shortfall mit institutsinternen Modellen und berücksichtigt individuelle Liquiditätshorizonte je Risikofaktor. Hinzu kommen die Stressed Expected Shortfall-Komponente und eine separate DRC-Berechnung. In der Praxis kann der IMA bei diversifizierten Portfolios 30–50 % geringere Kapitalanforderungen liefern, allerdings nur für Desks, die den P&L-Attribution-Test und das Backtesting bestehen.
Jeder Trading Desk, der den IMA nutzen möchte, muss zwei quantitative Tests laufend bestehen: Erstens den P&L-Attribution-Test (PLAT), der die Übereinstimmung zwischen hypothetischer und tatsächlicher Gewinn- und Verlustrechnung auf Desk-Ebene prüft. Zweitens das Backtesting, bei dem maximal vier Ausreißer in zwölf Monaten erlaubt sind (Traffic-Light-Ansatz). Darüber hinaus muss der Desk über ausreichend modellierbare Risikofaktoren (MRF) verfügen – nicht modellierbare Risikofaktoren (NMRF) erhalten einen separaten Kapitalzuschlag über den Stressed Expected Shortfall. Außerdem sind eine vollständige Modell-Dokumentation, eine unabhängige Validierungsfunktion und die Genehmigung der nationalen Aufsichtsbehörde erforderlich.
Eine Hybrid-Strategie ist sinnvoll, wenn ein Institut sowohl Desks mit komplexen, diversifizierten Portfolios als auch Desks mit einfacheren Produkten betreibt. Desks mit hoher Diversifikation und liquiden Risikofaktoren profitieren vom IMA durch niedrigere Kapitalanforderungen. Desks mit vielen nicht modellierbaren Risikofaktoren (NMRF) oder geringem Handelsvolumen fahren unter dem Standardansatz besser, da der NMRF-Aufschlag die IMA-Vorteile aufheben kann. Die Entscheidung erfordert eine desk-spezifische Kapitalauswirkungsanalyse, die sowohl die direkten Kapitalkosten als auch die laufenden Implementierungs- und Validierungskosten je Ansatz gegenüberstellt.
Die sensitivitätsbasierte Methode (SbM) ist die Kernkomponente des FRTB-Standardansatzes. Sie ersetzt den bisherigen vereinfachten Standardansatz durch eine risikoempfindlichere Berechnung. Dabei werden Positionen anhand ihrer Delta-, Vega- und Curvature-Sensitivitäten bewertet und über regulatorisch definierte Korrelationsmatrizen innerhalb und zwischen Risikoklassen (Zins, Kredit, Aktien, Rohstoffe, Devisen, Basisrisiken) aggregiert. Drei Korrelationsszenarien (niedrig, mittel, hoch) werden berechnet und der höchste Wert angesetzt. Zusätzlich kommen die Default Risk Charge für Ausfallrisiken und der Residual Risk Add-On für nicht standardisierbare Risiken hinzu.
Der Standardansatz erfordert geringere Anfangsinvestitionen: Die Hauptkosten liegen in der Anpassung der Berechnungssysteme für SbM, DRC und RRAO sowie in der Datenbereitstellung für die sieben Risikoklassen. Typischer Zeitrahmen: 12–18 Monate. Der IMA benötigt erheblich höhere Investitionen in Risikomodellierung, Expected-Shortfall-Infrastruktur, NMRF-Berechnung, P&L-Attribution-Systeme und eine unabhängige Validierungsfunktion. Hinzu kommt das aufsichtliche Zulassungsverfahren, das weitere 6–12 Monate dauern kann. Gesamtrahmen: 18–36 Monate. Die laufenden Betriebskosten für den IMA übersteigen die des SA um ein Vielfaches, müssen aber gegen die Kapitaleinsparungen aufgerechnet werden.
Die CRR 3 setzt FRTB ab dem 1. Januar
2027 in der EU verbindlich um. Wesentliche Neuerungen: Der SA wird zur Pflichtberechnung für alle Institute und dient gleichzeitig als Kapitaluntergrenze (Output Floor) für IMA-Nutzer. Die EU hat gegenüber dem Baseler Standard einige Anpassungen vorgenommen, etwa bei der Behandlung bestimmter Anleihestrukturen und beim Residual Risk Add-On. Die BaFin und EBA entwickeln technische Standards (RTS) zur Detailausgestaltung. Institute sollten die Umsetzung nicht auf den letzten Moment verschieben, da parallele Berichterstattung unter altem und neuem Regime erwartet wird.
ADVISORI begleitet Finanzinstitute durch den gesamten Entscheidungs- und Umsetzungsprozess. In der Analysephase quantifizieren wir die Kapitalauswirkungen beider Ansätze auf Trading-Desk-Ebene und identifizieren die optimale SA/IMA-Zuordnung. Bei der Implementierung unterstützen wir mit Gap-Analysen, Prozessdesign, Systemanpassung und der Vorbereitung der Modellzulassung. Unsere Erfahrung aus mehreren FRTB-Projekten bei Universalbanken und Wertpapierhäusern ermöglicht praxiserprobte Lösungen für typische Herausforderungen wie NMRF-Behandlung, Desk-Restrukturierung und parallele Berichterstattung.
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