Deutsche CRA Verordnung Expertise

CRA Verordnung: EU-Recht für digitale Produktsicherheit

Die CRA-Verordnung schafft verbindliches EU-Recht fuer Cybersicherheit digitaler Produkte.

  • 01Deutsche CRA Verordnung Implementierungsstrategie
  • 02Nationale Behördeninteraktion und Compliance-Prozesse
  • 03Integration in deutsche Cybersicherheits-Frameworks
  • 04Kontinuierliche deutsche Markt-Compliance
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

CRA Verordnung

Die CRA-Verordnung (EU) 2024/2847, der Cyber Resilience Act, verpflichtet Hersteller, Importeure und Händler digitaler Produkte zu verbindlichen Cybersicherheitsstandards. Von der CE-Kennzeichnung über Schwachstellenmanagement bis zur SBOM-Pflicht: ADVISORI unterstützt Sie bei der vollständigen CRA-Compliance vor Ablauf der Frist am 11. Dezember 2027.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

Deutsche CRA Verordnung Assessment

Umfassende Bewertung Ihrer Compliance-Position gegenüber deutschen CRA-Anforderungen und Identifikation nationaler Implementierungsschritte.

  • Deutsche Behördenanforderungen und Zuständigkeiten
  • Nationale Interpretationen der EU-Vorgaben
  • Integration in deutsche IT-Sicherheitsgesetze
  • Deutsche Markt-Compliance Roadmap
02

Deutsche Behördeninteraktion

Professionelle Begleitung bei der Interaktion mit deutschen Behörden und Umsetzung nationaler Verfahrensanforderungen.

  • Antragsverfahren und Dokumentationsanforderungen
  • Behördenkommunikation und Compliance-Nachweise
  • Deutsche Marktüberwachung und Enforcement
  • Kontinuierliche Behördenbeziehungen

5 Phasen

Unser deutscher CRA Verordnung Ansatz

Wir entwickeln mit Ihnen eine maßgeschneiderte deutsche CRA Verordnung Implementierungsstrategie, die EU-Vorgaben mit deutschen Besonderheiten und Ihren Geschäftszielen optimal verbindet.

  1. Umfassende Analyse deutscher CRA-Interpretationen und Behördenanforderungen

  2. Strukturierte Integration in deutsche Compliance-Landschaft

  3. Praktische Umsetzung deutscher Verordnungsanforderungen

  4. Kontinuierliche deutsche Markt-Compliance und Behördenbeziehungen

  5. Proaktive Anpassung an deutsche Regulatorik-Entwicklungen

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Die deutsche Umsetzung der CRA Verordnung erfordert nicht nur technische Compliance, sondern auch tiefes Verständnis der nationalen Regulatorik und Behördenpraxis. Unsere Kunden profitieren von einem ganzheitlichen Ansatz, der deutsche Besonderheiten systematisch berücksichtigt und nachhaltige Markt-Compliance sicherstellt.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu CRA Verordnung

Was ist die CRA-Verordnung (EU) 2024/2847?

Die CRA-Verordnung (EU) 2024/2847, offiziell der Cyber Resilience Act, ist eine EU-Verordnung, die verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen festlegt. Sie trat am 10. Dezember 2024 in Kraft und gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Hersteller, Importeure und Händler müssen Sicherheitsanforderungen über den gesamten Produktlebenszyklus einhalten, einschließlich Security by Design, Schwachstellenmanagement und CE-Kennzeichnung.

Welche Fristen gelten für die CRA-Verordnung?

Die CRA-Verordnung sieht eine gestaffelte Umsetzung vor: Ab Juni 2026 können Konformitätsbewertungsstellen Produkte prüfen. Ab 11. September 2026 gelten Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle. Ab 11. Dezember 2027 müssen alle Produkte mit digitalen Elementen die vollständigen CRA-Anforderungen erfüllen und dürfen nur mit CE-Kennzeichnung in der EU verkauft werden.

Welche Produkte fallen unter den Cyber Resilience Act?

Der CRA gilt für alle Produkte mit digitalen Elementen, die direkt oder indirekt mit einem Netzwerk verbunden sind. Das umfasst Hardware wie IoT-Geräte, Router und Industriesteuerungen ebenso wie Software, Betriebssysteme und Apps. Ausgenommen sind Medizinprodukte, Luftfahrt- und Kfz-Technik, die bereits durch sektorspezifische EU-Vorschriften reguliert werden.

Was sind die Kernpflichten für Hersteller nach der CRA-Verordnung?

Hersteller müssen Security by Design und Security by Default umsetzen, eine Software Bill of Materials (SBOM) bereitstellen, kostenlose Sicherheitsupdates während der erwarteten Produktlebensdauer liefern, Schwachstellen innerhalb von 24 Stunden an die ENISA melden und eine technische Dokumentation für mindestens 10 Jahre aufbewahren. Bei Verstoßen drohen Bußgelder bis zu 15 Millionen Euro oder 2,5 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Wie unterscheidet sich der CRA von NIS-2 und der DSGVO?

Der CRA regelt die Produktsicherheit digitaler Geräte und Software, während NIS-2 die Cybersicherheit von Unternehmen und Betreibern kritischer Infrastrukturen adressiert. Die DSGVO schützt personenbezogene Daten. In der Praxis ergänzen sich alle drei: CRA-konforme Produkte erleichtern die NIS-2-Compliance und die technischen Maßnahmen des CRA unterstützen den Datenschutz nach DSGVO.

Welche Konformitätsbewertung ist für CRA-Produkte erforderlich?

Die CRA-Verordnung unterscheidet drei Produktkategorien: Standardprodukte können eine Selbstbewertung durchführen. Wichtige Produkte der Klasse I (z.B. Passwortmanager, VPN-Software) erfordern eine Bewertung nach harmonisierten Normen oder durch Dritte. Wichtige Produkte der Klasse II und kritische Produkte (z.B. Firewalls, Smartcards) benötigen eine Prüfung durch benannte Stellen. Nach erfolgreicher Bewertung erhalten Produkte die CE-Kennzeichnung.

Wie unterstützt ADVISORI bei der CRA-Compliance?

ADVISORI begleitet Unternehmen von der Gap-Analyse über die Implementierung bis zur Auditierung. Unsere Leistungen umfassen die Bewertung Ihrer Produktlandschaft gegen CRA-Anforderungen, die Entwicklung von Schwachstellenmanagement-Prozessen, die Erstellung der technischen Dokumentation und SBOM, die Vorbereitung auf Konformitätsbewertungen sowie die Integration in bestehende Compliance-Frameworks wie ISO 27001 oder IT-Grundschutz.