CRR-Modellierung bildet das analytische Herzstück moderner Bankensteuerung und verbindet regulatorische Compliance mit strategischer Kapitaloptimierung. Unsere Expertise in Risikomodellierung, RWA-Berechnung und Modellvalidierung ermöglicht es Instituten, Basel III-Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
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Seit Januar 2025 müssen IRBA-Banken den Output Floor einhalten: Die internen RWA dürfen nicht unter 50 % der KSA-RWA fallen, stufenweise steigend auf 72,5 % bis 2030. Eine parallele KSA-Berechnung ist verpflichtend.
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Wir verbinden regulatorisches Fachwissen mit quantitativer Modellierungskompetenz, um interne Modelle zu entwickeln, die sowohl aufsichtliche Zulassung als auch wirtschaftliche Optimierung erreichen.
Portfolioanalyse und Wirtschaftlichkeitsbewertung: IRBA vs. KSA je Forderungsklasse unter Output-Floor-Bedingungen
Entwicklung und Kalibrierung von PD-, LGD- und EAD-Modellen gemäß Art. 143-191 CRR
Unabhängige Modellvalidierung mit Trennschärfe-, Kalibrierungs- und Stabilitätstests
Vorbereitung und Begleitung des BaFin/EZB-Zulassungsverfahrens mit prüfungssicherer Dokumentation
FRTB-Implementierung: Trading-Desk-Analyse, PLA-Test und IMA-Strategieentwicklung
"Präzise CRR-Modellierung ist der Schlüssel zu intelligenter Kapitalsteuerung und nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Erfahrung zeigt, dass Institute mit wissenschaftlich fundierten, regulatorisch anerkannten Modellen nicht nur bessere Compliance-Ergebnisse erzielen, sondern auch signifikante Effizienzgewinne und strategische Vorteile realisieren."

Head of Risikomanagement
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wir entwickeln präzise RWA-Modelle für alle Kreditrisikokategorien und implementieren fortschrittliche Ansätze zur Optimierung der Kapitalanforderungen unter Basel III.
Wir implementieren umfassende Modelle für Marktrisiko und operationelles Risiko, die regulatorische Anforderungen erfüllen und strategische Risikosteuerung ermöglichen.
Wir führen umfassende Modellvalidierungen durch und begleiten den gesamten Prozess der regulatorischen Anerkennung für interne Modelle.
Wir entwickeln robuste Stresstesting-Frameworks, die regulatorische Anforderungen erfüllen und strategische Planungsunterstützung bieten.
Wir implementieren umfassende Modellrisikomanagement-Frameworks und etablieren robuste Governance-Strukturen für nachhaltige Modellqualität.
Wir implementieren moderne Technologielösungen für effiziente Modellierung, automatisierte Berechnungen und integrierte Risikosteuerung.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Der fortgeschrittene IRB-Ansatz (Advanced IRBA) ermöglicht Instituten, sämtliche Risikoparameter — Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), Verlustquote bei Ausfall (LGD), Forderungshöhe bei Ausfall (EAD) und Kreditkonversionsfaktoren (CCF) — mit eigenen Modellen zu schätzen. ADVISORI begleitet Sie von der Modellentwicklung über die BaFin-Zulassungsprüfung bis zur laufenden Validierung — für eine risikosensitive Eigenkapitalsteuerung nach CRR III.
Die kombinierte Kapitalpufferanforderung nach §10i KWG definiert, wie Kapitalerhaltungspuffer, antizyklischer Puffer, Systemrisikopuffer und G-SII/O-SII-Puffer zusammenwirken. ADVISORI berät Finanzinstitute bei Buffer Stacking, Ausschüttungsbeschränkungen, MDA-Berechnung und Kapitalerhaltungsplanung – für vollständige Compliance mit dem CRD-Pufferrahmen.
Kapitalad�quanzanforderungen unter der CRD umfassen die Gesamtkapitalanforderung aus Süule-1-Minimum, SREP-Kapitalzuschlag (P2R), kombiniertem Kapitalpuffer und Eigenmittelzielkennziffer (P2G). Wir unterstützen Banken bei der aufsichtlichen Kapitalquantifizierung, der Vorbereitung auf CRD VI-änderungen und der Integration von ESG-Risiken in die Kapitalad�quanzbeurteilung.
Die Eigenkapitalrichtlinie (CRD VI) stellt verschürfte Anforderungen an Governance, Fit-and-Proper-Prüfungen und ESG-Risikomanagement. CRD-Compliance bedeutet mehr als Regelerf�llung — sie erfordert durchgüngige Prozesse von der Eignungsprüfung über interne Kontrollsysteme bis zur laufenden Meldepflicht an die BaFin. ADVISORI unterstützt Kreditinstitute bei der vollständigen CRD-Compliance: Gap-Analyse, Governance-Framework-Design und aufsichtsrechtliche Dokumentation.
Der CRD Kapitalerhaltungspuffer gemäß Art. 129 CRD V/VI verpflichtet EU-Kreditinstitute zur Vorhaltung von 2,5 % hartem Kernkapital (CET1) über den Mindestanforderungen. §10c KWG setzt diese EU-Vorgabe in deutsches Recht um. Bei Unterschreitung greift die MDA-Berechnung (Maximum Distributable Amount) mit automatischen Ausschüttungsbeschr�nkungen für Dividenden, Boni und AT1-Kupons. ADVISORI berüt bei der strategischen Puffersteuerung, CRD-VI-Umsetzung und regulatorischen Kapitalplanung.
Die Capital Requirements Directive (CRD) definiert umfassende Governance-Anforderungen für Kreditinstitute in der EU — von Fit-and-Proper-Beurteilungen über Leitungsorganstruktur bis zur Vergütungspolitik. Mit CRD VI kommen ESG-Governance und erweiterte Aufsichtsratspflichten hinzu. ADVISORI unterstützt Sie bei der vollständigen Umsetzung aller CRD-Governance-Anforderungen, der Vorbereitung auf Eignungsbeurteilungen und der Etablierung robuster Internal-Governance-Strukturen nach EBA-Leitlinien.
Der antizyklische Kapitalpuffer gemäß Art. 130 CRD (Richtlinie 2013/36/EU) verpflichtet Kreditinstitute, einen institutsspezifischen Puffer als gewichteten Durchschnitt der nationalen CCyB-Quoten vorzuhalten. Die Berechnung nach Art. 140 CRD berücksichtigt die geografische Verteilung der Kreditrisikopositionen. ADVISORI unterstützt Sie bei der CRD-konformen Pufferberechnung, ESRB-Reziprozitätsanforderungen und der Umsetzung der CRD-VI-änderungen ab Januar 2026.
Ganzheitliche Beratung zur Umsetzung des CRD-Kreditrisikorahmens: vom neuen Kreditrisikostandardansatz (KSA) über Output-Floor-Berechnungen bis zu ECAI-Sorgfaltspflichten. Wir unterstützen Ihr Institut bei der regelkonformen Implementierung der CRR-III-Eigenmittelanforderungen und der strategischen Optimierung Ihrer Risikogewichtung.
Die Capital Requirements Directive (CRD) ist die zentrale EU-Richtlinie für Bankenaufsicht, Governance und Zulassung von Kreditinstituten. Von CRD IV über CRD V bis zur aktuellen CRD VI definiert sie die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen, die jeder EU-Mitgliedstaat in nationales Recht umsetzen muss — in Deutschland über das Kreditwesengesetz (KWG). ADVISORI begleitet Banken und Finanzinstitute seit über 14 Jahren bei der Umsetzung aller CRD-Anforderungen.
Die European Banking Authority (EBA) konkretisiert die CRD durch verbindliche Leitlinien zu interner Governance, Vergütungspolitik, Eignungsprüfungen und ESG-Risikomanagement. Mit der CRD-VI-Umsetzung bis Januar 2026 und der Überarbeitung der Governance-Leitlinien (EBA/CP/2025/20) stehen Banken vor umfassenden Anpassungen. ADVISORI unterstützt bei der strukturierten Umsetzung aller EBA-Anforderungen — von der Gap-Analyse über die MaRisk-Kompatibilitätsprüfung bis zum Aufsichtsdialog.
Fit and Proper stellt sicher, dass Geschäftsleiter (§25c KWG), Aufsichtsräte (§25d KWG) und Schlüsselfunktionsträger die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Sachkunde, Zuverlässigkeit und zeitliche Verfügbarkeit erfüllen. Mit dem BaFin-Rundschreiben 11/2025 und den neuen EBA/ESMA-Leitlinien steigen die Anforderungen an die Eignungsbeurteilung – insbesondere zur Mandatsbegrenzung, AML/CFT-Kompetenz und Nachfolgeplanung. ADVISORI unterstützt Sie bei der systematischen Umsetzung aller Fit-and-Proper-Anforderungen.
Die CRD definiert verbindliche Anforderungen an die interne Governance von Kreditinstituten – vom Drei-Linien-Modell über interne Kontrollsysteme bis zur unabhängigen Compliance-Funktion. Mit den neuen EBA-Leitlinien (EBA/CP/2025/20) und CRD VI verschürfen sich die Anforderungen an Risikomanagement-Governance, Kontrollfunktionen und organisatorische Strukturen erheblich. ADVISORI unterstützt Sie bei der Gap-Analyse, Implementierung und laufenden Überwachung Ihres internen Governance-Frameworks nach EBA-Standards.
Die Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV) bildet gemeinsam mit der CRR das regulatorische Fundament der EU-Bankenaufsicht nach Basel III. Wir unterstützen Finanzinstitute bei der vollständigen Umsetzung der Governance-, SREP- und Säule-2-Anforderungen – von der Gap-Analyse bis zur aufsichtskonformen Implementierung.
Die deutsche Umsetzung der Capital Requirements Directive IV stellt über das KWG und die MaRisk spezifische Anforderungen an Governance, Risikomanagement und die BaFin-Interaktion von Kreditinstituten. Wir begleiten Banken bei der vollständigen CRD-IV-Compliance in Deutschland — von der Gap-Analyse über die SREP-Vorbereitung bis zur Implementierung konformer Vergütungs- und Governance-Strukturen.
Der Einsatz interner Modelle zur Berechnung risikogewichteter Aktiva erfordert die aufsichtliche Genehmigung durch EZB und BaFin. Wir begleiten Ihr Institut durch das gesamte IRB-Zulassungsverfahren — von der Modellentwicklung über die Validierung nach dem Überarbeiteten EZB-Leitfaden 2025 bis zur erfolgreichen Genehmigung. Mit unserer Expertise navigieren Sie die verschürften CRD-VI-Anforderungen, den Output Floor und die Einschr�nkungen bei internen Modellen souver�n.
Die Capital Requirements Directive (CRD VI) stellt Kreditinstitute vor umfassende Anforderungen an Governance, Zulassung und Aufsicht. Wir unterstützen Banken bei der strategischen Umsetzung aller CRD-Anforderungen — von Fit & Proper-Bewertungen über interne Governance-Strukturen bis zur Aufsichtsinteraktion. Unsere RegTech-Lösungen machen Ihre CRD-Compliance effizient und nachhaltig.
Die Leverage Ratio ist eine nicht-risikobasierte Verschuldungsquote nach CRR Art. 429, die das Tier-1-Kernkapital ins Verhältnis zur Gesamtrisikoposition setzt. Mit einer verbindlichen Mindestanforderung von 3 % seit Juni 2021 begrenzt sie den Verschuldungsgrad von Banken. ADVISORI unterstützt Finanzinstitute bei der Leverage Ratio-Berechnung, EBA-konformen Meldung und strategischen Bilanzoptimierung.
Die CRD definiert verbindliche Liquiditätsanforderungen für EU-Banken — von der Liquidity Coverage Ratio (LCR) über die Net Stable Funding Ratio (NSFR) bis zum internen Liquiditätsrisikomanagement. ADVISORI unterstützt Finanzinstitute bei der regulatorischen Umsetzung, Liquiditätssteuerung und dem Aufbau belastbarer Stresstesting-Frameworks.
Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) verpflichtet Kreditinstitute, jederzeit genügend hochliquide Aktiva (HQLA) vorzuhalten, um Nettomittelabflüsse in einem 30-Tage-Stressszenario abzudecken. Die Mindestquote beträgt 100 %. Seit der Umsetzung von Basel III in europäisches Recht über CRR/CRD regelt die EU-Delegierte Verordnung 2015/61 die Details zu HQLA-Kategorien, Zu- und Abflussraten sowie Meldepflichten. ADVISORI unterstützt Banken bei der regelkonformen LCR-Berechnung, HQLA-Optimierung und dem aufsichtlichen Meldewesen.
CRD Market Discipline schafft durch Pillar 3-Offenlegungsanforderungen Transparenz und Vertrauen zwischen Finanzinstituten und Stakeholdern. Als führende KI-Beratung entwickeln wir maßgeschneiderte RegTech-Lösungen für automatisierte Disclosure-Prozesse, intelligente Risikokommunikation und strategische Transparenzoptimierung mit vollständigem IP-Schutz.
Die Zulassung zum auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) erfordert einen formalen Antrag bei der BaFin gemäß Art.
143 CRR. Institute müssen nachweisen, dass ihre internen Ratingsysteme die Anforderungen der Art.
143 bis
191 CRR vollständig erfüllen. Dazu gehören robuste PD-Schätzungen (Probability of Default) für den Basis-IRB-Ansatz sowie zusätzlich eigene LGD- und EAD-Schätzungen beim fortgeschrittenen IRBA.Zentrale Anforderungen umfassen eine mindestens dreijährige Verwendung des Ratingsystems vor Antragstellung, vollständige Dokumentation der Modellmethodik, unabhängige Validierungsprozesse und angemessene Datenqualität. Die BaFin prüft im Rahmen einer Eignungsprüfung, ob alle Mindestanforderungen an Datenhistorie, Trennschärfe, Kalibrierung und Governance erfüllt sind. Auch wesentliche Modelländerungen oder Erweiterungen des Anwendungsbereichs benötigen eine gesonderte Genehmigung.ADVISORI begleitet Kreditinstitute durch den gesamten Zulassungsprozess — von der Modellentwicklung über die Dokumentation bis zur Kommunikation mit der Aufsicht.
Beim Basis-IRB-Ansatz (Foundation IRB, F-IRBA) schätzt das Institut ausschließlich die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) mit eigenen Modellen. Für die Verlustquote bei Ausfall (LGD), die Forderungshöhe bei Ausfall (EAD) und den Konversionsfaktor (CCF) werden aufsichtlich vorgegebene Standardwerte verwendet.Beim fortgeschrittenen IRB-Ansatz (Advanced IRB, A-IRBA) schätzt das Institut zusätzlich LGD, EAD und CCF mit eigenen internen Modellen. Dies erfordert umfangreichere Datenhistorien, differenziertere Validierungsprozesse und eine stärkere Modell-Governance. Unter CRR III wird der Anwendungsbereich des A-IRBA eingeschränkt: Für Forderungen an Finanzinstitute und große Unternehmen mit einem konsolidierten Jahresumsatz über
500 Mio. Euro ist nur noch der F-IRBA zulässig. Zusätzlich gelten Input Floors für PD (mindestens 0,
05 %), LGD und CCF, die verhindern, dass Modellschätzungen zu niedrige Werte liefern.Die Wahl des Ansatzes hat direkte Auswirkungen auf die Höhe der risikogewichteten Aktiva (RWA) und damit auf die Kapitalanforderungen.
Der Output Floor nach Art. 92a CRR III begrenzt den Kapitalvorteil, den Banken durch interne Modelle gegenüber dem Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) erzielen können. Ab
2025 dürfen die nach internen Modellen berechneten risikogewichteten Aktiva (RWA) nicht unter einen bestimmten Prozentsatz der nach KSA berechneten RWA fallen.Die Einführung erfolgt stufenweise:
50 % ab Januar 2025, jährlich steigend um
5 Prozentpunkte bis 72,
5 % im Jahr 2030. Dies bedeutet, dass IRBA-Banken parallel zum internen Modell auch eine vollständige KSA-Berechnung vorhalten müssen. Institute, deren IRB-Modelle bisher deutliche Kapitalvorteile gegenüber dem Standardansatz erzielten, müssen mit höheren Eigenmittelanforderungen rechnen.Banken sollten frühzeitig eine portfoliospezifische Auswirkungsanalyse durchführen, um zu bewerten, welche Forderungsklassen weiterhin wirtschaftlich sinnvoll im IRBA verbleiben und wo ein Wechsel zum KSA vorteilhafter ist.
Mit der Umsetzung des Fundamental Review of the Trading Book (FRTB) durch CRR III werden die Anforderungen an interne Marktrisiko-Modelle (Internal Model Approach, IMA) grundlegend überarbeitet. Der bisherige Value-at-Risk-Ansatz wird durch den Expected Shortfall als zentrale Risikomaßzahl ersetzt.Institute, die den IMA nutzen möchten, müssen eine Zulassung auf Ebene einzelner Trading Desks beantragen. Jeder Desk muss einen Profit-and-Loss-Attribution-Test (PLA) und einen Backtesting-Test bestehen. Desks, die diese Tests nicht bestehen, fallen automatisch in den Standardansatz (SA-TB) zurück. Die Kapitalanforderung unter FRTB-IMA setzt sich zusammen aus Expected Shortfall, einer Stressed Expected Shortfall-Komponente und einem Default Risk Charge.Die Zulassungshürde ist deutlich gestiegen, weshalb viele Institute prüfen, ob der Wechsel zum Standardansatz für bestimmte Desks wirtschaftlich sinnvoller ist. ADVISORI unterstützt bei der Desk-Level-Analyse und der strategischen FRTB-Implementierung.
Die Validierung von PD-, LGD- und EAD-Modellen unter CRR III folgt einem strukturierten Rahmenwerk, das die Art.
174 bis
191 CRR sowie die EBA-Leitlinien zur Modellvalidierung berücksichtigt. Die unabhängige Validierung muss mindestens jährlich erfolgen und alle Modellkomponenten abdecken.Für PD-Modelle umfasst die Validierung Trennschärfe-Analysen (Gini-Koeffizient, Accuracy Ratio), Kalibrierungstests und Stabilitätsanalysen über verschiedene Zeiträume. LGD-Modelle werden auf Basis realisierter Verlustquoten gegen geschätzte Werte geprüft, wobei sowohl Downturn-LGD als auch langfristige Durchschnitte validiert werden. EAD-Modelle und CCF-Schätzungen werden durch Vergleich der tatsächlichen Inanspruchnahme bei Ausfall mit den Modellprognosen überprüft.Unter CRR III gelten zusätzlich neue Input Floors (PD mindestens 0,
05 %, LGD mindestens
25 % für unbesicherte Unternehmensforderungen), die sicherstellen, dass Modellschätzungen einen regulatorischen Mindestwert nicht unterschreiten. Die Validierung muss dokumentieren, dass diese Floors korrekt angewendet werden.
CRR III verändert die Kosten-Nutzen-Rechnung interner Modelle grundlegend. Durch den Output Floor (72,
5 % der KSA-RWA) sinkt der maximale Kapitalvorteil des IRBA gegenüber dem Standardansatz auf 27,
5 %. Gleichzeitig bleiben die Kosten für Modellentwicklung, Validierung, Governance und IT-Infrastruktur bestehen.Institute müssen portfoliospezifisch bewerten, ob der verbleibende Kapitalvorteil die Kosten der Modellpflege rechtfertigt. Analysen zeigen, dass insbesondere für mittelgroße Banken mit Bilanzsummen zwischen
5 und
30 Mrd. Euro eine selektive IRBA-Anwendung auf bestimmte Forderungsklassen wirtschaftlich sinnvoller sein kann als eine flächendeckende Nutzung.Faktoren für die Bewertung umfassen: die aktuelle Differenz zwischen IRB- und KSA-RWA je Portfolio, die Kosten für parallele KSA-Berechnung (Output-Floor-Anforderung), regulatorische Änderungsfrequenz und den strategischen Wert granularer Risikodaten für die interne Steuerung. ADVISORI führt detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalysen durch und entwickelt optimale Modellstrategien unter CRR III.
ADVISORI begleitet Kreditinstitute bei allen Aspekten der CRR-Modellimplementierung und -optimierung. Unser Leistungsspektrum umfasst die strategische Modellplanung, die quantitative Modellentwicklung, die Vorbereitung auf die aufsichtliche Zulassungsprüfung und die laufende Modellpflege.Im Bereich IRB-Zulassung unterstützen wir bei der Entwicklung und Kalibrierung von PD-, LGD- und EAD-Modellen, der Erstellung prüfungssicherer Dokumentation und der Kommunikation mit BaFin und EZB. Für den Output Floor führen wir portfoliospezifische Auswirkungsanalysen durch und entwickeln optimale Strategien für die Kombination von IRBA und KSA.Bei der FRTB-Umsetzung analysieren wir die Wirtschaftlichkeit des IMA je Trading Desk und begleiten die Implementierung von PLA-Test und Backtesting-Infrastruktur. Unsere Modellvalidierungsteams führen unabhängige Prüfungen gemäß EBA-Leitlinien durch und identifizieren Optimierungspotenziale. Durch regelmäßige regulatorische Updates halten wir die Modelle unserer Mandanten stets auf dem aktuellen Stand der Anforderungen.
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