Exzellenz in regulatorischer Transparenz und Stakeholder-Kommunikation

Offenlegungsbericht

Offenlegungsberichte sind mehr als regulatorische Pflicht, sie sind strategische Kommunikationsinstrumente für Vertrauen und Transparenz.

  • 01CRR/CRD-konforme Pillar 3 Disclosure mit strategischer Stakeholder-Kommunikation
  • 02Automatisierte Berichtsprozesse für effiziente und fehlerfreie Offenlegung
  • 03Integrierte ESG-Disclosure für moderne Transparenzanforderungen
  • 04Digitale Transformation der Disclosure-Landschaft
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

Wie erstellen Banken einen Offenlegungsbericht nach CRR?

Der Offenlegungsbericht nach CRR Teil 8 dokumentiert die Eigenmittelausstattung, Risikopositionen und Risikomanagementverfahren eines Kreditinstituts. Seit 2021 schreibt die EBA standardisierte Offenlegungstabellen vor, die über den Pillar 3 Data Hub veröffentlicht werden. Wir unterstützen Banken bei der Erstellung, Prüfung und fristgerechten Veröffentlichung ihres Offenlegungsberichts, unter Berücksichtigung der Proportionalitätsregeln für kleine und nicht-komplexe Institute.

Wir begleiten Kreditinstitute von der Datenerhebung über die Befüllung der EBA-Templates bis zur fristgerechten Veröffentlichung des Offenlegungsberichts. Unser Ansatz verbindet regulatorische Präzision mit effizienten Prozessen.

6 Leistungsbausteine

Leistungsumfang

01

Strategische Disclosure-Planung und Stakeholder-Kommunikation

Wir entwickeln umfassende Disclosure-Strategien, die regulatorische Anforderungen mit strategischer Stakeholder-Kommunikation optimal verbinden.

  • Stakeholder-Analyse und Kommunikationsstrategie-Entwicklung
  • Disclosure-Roadmap und strategische Berichtsplanung
  • Narrative Disclosure-Entwicklung und Storytelling
  • Benchmarking und Best-Practice-Analyse
02

Pillar 3 Compliance und regulatorische Berichterstattung

Wir sichern die vollständige Compliance mit CRR/CRD Pillar 3 Anforderungen und optimieren Ihre regulatorische Berichterstattung.

  • CRR Pillar 3 Compliance-Assessment und Gap-Analyse
  • Quantitative Disclosure-Tabellen und Berechnungslogik
  • Qualitative Risikobeschreibungen und Governance-Disclosure
  • Regulatorische Updates und Anforderungsmanagement
03

Automatisierte Berichtsprozesse und Datenintegration

Wir implementieren moderne Technologielösungen für effiziente, automatisierte und fehlerfreie Disclosure-Prozesse.

  • Automatisierte Datenextraktion und -validierung
  • Integrierte Berichts-Workflows und Approval-Prozesse
  • Real-time Monitoring und Qualitätskontrolle
  • Multi-Format-Publishing und Distributionsautomatisierung
04

ESG-Disclosure und Nachhaltigkeits-Transparenz

Wir integrieren ESG-Risiken und Nachhaltigkeitsaspekte in Ihre Offenlegungsberichterstattung entsprechend modernster Standards.

  • ESG-Risiko-Assessment und Disclosure-Strategien
  • Klimarisiko-Offenlegung und Szenario-Analyse
  • Taxonomie-konforme Nachhaltigkeits-Berichterstattung
  • Integrierte ESG-Governance und Steuerungsstrukturen
05

Digitale Transformation der Disclosure-Landschaft

Wir modernisieren Ihre gesamte Disclosure-Infrastruktur durch innovative Technologien und digitale Prozessoptimierung.

  • Cloud-basierte Disclosure-Plattformen und Infrastrukturen
  • Advanced Analytics und KI-gestützte Berichtsoptimierung
  • Interactive Disclosure-Formate und digitale Stakeholder-Erfahrung
  • API-Integration und Echtzeit-Datenanbindung
06

Kontinuierliche Optimierung und Best-Practice-Implementierung

Wir begleiten Sie langfristig bei der kontinuierlichen Verbesserung Ihrer Disclosure-Exzellenz und Marktpositionierung.

  • Regelmäßige Disclosure-Reviews und Optimierungsanalysen
  • Markt-Benchmarking und Competitive Intelligence
  • Stakeholder-Feedback-Integration und Kommunikationsoptimierung
  • Zukunftsorientierte Disclosure-Innovation und Trendanalyse

5 Phasen

Unser Vorgehen bei der Offenlegungsbericht-Erstellung

Wir entwickeln mit Ihnen einen strukturierten Offenlegungsprozess, der regulatorische Anforderungen effizient erfüllt und die Datenqualität über alle Berichtszyklen hinweg sicherstellt.

  1. Bestandsaufnahme

    Analyse Ihrer aktuellen Offenlegungspraxis und Identifikation von Lücken

  2. Datenmodell

    Aufbau konsistenter Datenstrecken von Quellsystemen zu EBA-Templates

  3. Erstellung

    Befüllung quantitativer Tabellen und Formulierung qualitativer Erläuterungen

  4. Qualitätssicherung

    Kreuzvalidierung mit Meldewesen und Jahresabschluss

  5. Veröffentlichung

    Fristgerechte Einreichung über den Pillar 3 Data Hub oder Institutswebseite

Ansprechpartner

Melanie Düring

Head of Risikomanagement

Exzellente Offenlegungsberichterstattung ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil, der weit über regulatorische Compliance hinausgeht. Unsere Kunden transformieren ihre Disclosure-Prozesse in wirkungsvolle Stakeholder-Kommunikation und schaffen nachhaltiges Vertrauen durch überlegene Transparenz und professionelle Berichterstattung.
Expertenmeinung von ADVISORI

Warum ADVISORI für Ihren Offenlegungsbericht?

  • 01Praxiserfahrung mit CRR-Offenlegungsberichten bei Geschäfts- und Förderbanken
  • 02Expertise in EBA ITS-Templates, DPM-Taxonomie und XBRL-CSV-Einreichung
  • 03Integrierter Ansatz: Meldewesen, Rechnungslegung und Offenlegung aus einer Hand
  • 04Aktuelle Kenntnis der CRR III-Neuerungen und BaFin-Erwartungen

CRR III: Neue Offenlegungspflichten ab 2025

Mit der CRR III gelten erweiterte Offenlegungsanforderungen: ESG-Risiko-Templates für alle Institute, Kryptowerte-Tabelle EU CAE1 und neue Marktrisiko-Formate. Der Pillar 3 Data Hub löst ab 2026 die Veröffentlichung auf Institutswebseiten ab.

7 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu Offenlegungsbericht

Was muss ein Offenlegungsbericht nach CRR enthalten?

Ein Offenlegungsbericht nach CRR Teil 8 enthält quantitative und qualitative Angaben zu Eigenmitteln, Eigenmittelanforderungen, Kreditrisiko, Marktrisiko, operationellem Risiko, Verschuldungsquote und Liquiditätskennzahlen. Die EBA schreibt standardisierte Tabellen vor, darunter KM1 (Schlüsselkennzahlen), OV1 (Gesamtrisikobetrag), CR1–CR5 (Kreditrisiko) und LIQ1–LIQ2 (Liquidität). Seit CRR III kommen ESG-Risiko-Templates und die Kryptowerte-Tabelle EU CAE1 hinzu. Die qualitativen Erläuterungen beschreiben Risikomanagementverfahren, Governance-Strukturen und die Angemessenheit der Eigenmittelausstattung.

Wie oft muss ein Kreditinstitut seinen Offenlegungsbericht veröffentlichen?

Die Veröffentlichungsfrequenz richtet sich nach Institutsgröße und Komplexität. Große Institute veröffentlichen vierteljährlich, mittelgroße halbjährlich und kleine, nicht-komplexe Institute (SNCI) jährlich. Bestimmte Tabellen wie KM1 (Schlüsselkennzahlen) und die Verschuldungsquote sind unabhängig von der Institutsgröße vierteljährlich offenzulegen. Die CRR III hat diese Frequenzregeln in Art. 433a–433c präzisiert.

Welche Erleichterungen gelten für kleine und nicht-komplexe Institute bei der Offenlegung?

Kleine und nicht-komplexe Institute (SNCI gemäß Art. 4 Abs. 1 Nr. 145 CRR) profitieren vom Proportionalitätsprinzip: Sie legen nur eine Teilmenge der EBA-Templates offen, veröffentlichen in der Regel jährlich statt vierteljährlich und können auf bestimmte qualitative Erläuterungen verzichten. Die Erleichterungen betreffen insbesondere Marktrisiko-, Handelsbuchtabellen und detaillierte Kreditrisiko-Aufschlüsselungen. SNCI müssen dennoch KM1, Eigenmittel- und Verschuldungstabellen vollständig offenlegen.

Was ist der Pillar 3 Data Hub und wann wird er zur Pflicht?

Der Pillar 3 Data Hub (P3DH) ist eine zentrale Plattform der EBA, über die alle Institute im Europäischen Wirtschaftsraum ihre Offenlegungsberichte einreichen. Seit Januar 2026 ist der P3DH operativ. Bis Ende 2025 durften Institute parallel auf der eigenen Webseite veröffentlichen, ab 2026 wird der P3DH zum alleinigen Veröffentlichungskanal. Die Einreichung erfolgt im XBRL-CSV-Format gemäß der DPM-4.1-Taxonomie.

Welche EBA Offenlegungstabellen sind für den Offenlegungsbericht vorgeschrieben?

Die EBA ITS definieren über 80 Templates, gegliedert nach Risikokategorien: Eigenmittel und Puffer (EU CC1, EU CC2), Verschuldung (EU LR1–LR3), Kreditrisiko (EU CR1–CR5, EU CQ1–CQ7), Marktrisiko (EU MR1–MR4), operationelles Risiko (EU OR1), Liquidität (EU LIQ1–LIQ2) und Vergütung (EU REM1–REM5). Seit CRR III gibt es zusätzlich ESG-Templates, die Kryptowerte-Tabelle EU CAE1 und den Output-Floor-Nachweis. Die Tabellennummerierung folgt dem EU-Präfix-Schema der EBA.

Wie stellen Banken die Datenqualität im Offenlegungsbericht sicher?

Datenqualität im Offenlegungsbericht erfordert Konsistenz zwischen drei Datenstrecken: Meldewesen (COREP/FINREP), Rechnungslegung (Jahresabschluss/IFRS) und Offenlegung. Institute setzen auf automatisierte Abstimmungsroutinen, die Abweichungen zwischen den Datensätzen identifizieren. Wesentlich ist ein klar definiertes Datenmodell mit eindeutigen Verantwortlichkeiten, dokumentierten Transformationsregeln und einem Vier-Augen-Prinzip bei der Freigabe. Die EBA-Validierungsregeln in der DPM-Taxonomie unterstützen die technische Prüfung.

Was ändert sich am Offenlegungsbericht durch CRR III ab 2025?

Die CRR III bringt wesentliche Erweiterungen: Neue ESG-Offenlegungstabellen werden für alle Institute verpflichtend, die Kryptowerte-Tabelle EU CAE1 kommt hinzu und die Marktrisiko-Templates werden an den FRTB-Standardansatz angepasst. Der Output Floor erfordert zusätzliche Offenlegung. Ab 2026 löst der Pillar 3 Data Hub die Veröffentlichung auf Institutswebseiten ab. Die Übergangsregelungen sehen eine stufenweise Einführung vor: große Institute ab Juni 2025, SNCI ab 2026 mit Referenzdatum Dezember 2025.